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Die 28-jährige Sängerin Banks hat sich mit nur einem Album und einer Reihe von überragenden Konzerten auf der ganzen Welt ihre eigene musikalische Nische zwischen klassischem Songwriting, elektronischer Musik, kunstvollem Pop und düsterem R'n'B geschaffen. Nur so lässt sich erklären, dass die von Fachleuten zum Vergleich herangezogenen Referenzpunkte ihrer Musik – darunter Feist, Kate Bush und Erykah Badu, Aaliyah oder Lauryn Hill – kaum gegensätzlicher sein könnten. Doch vom ersten veröffentlichten Ton an war die Kalifornierin ihre eigene Marke, die sich in keiner Weise kategorisieren ließ. Dies bewies ihr 2014 veröffentlichtes Debütalbum „Goddess“ ebenso, wie auch das am 30. September erscheinende, zweite Album „The Altar“ eindrucksvoll belegt: Ihre Mischung an Genres, die Architektur ihrer Songs, die gesamte Klangästhetik, aber auch ihre lyrische Balance zwischen mutiger Selbstbehauptung und intimer Verletzlichkeit zeigen eine Künstlerin, die jenseits aller Schubladen und Trends agiert.

„Mit ihrem Debüt meldet sich eine betörende, einzigartige Stimme zu Wort, die an Avant-Pop-Vorfahren erinnert und einen Hang zu düsteren Synthesizer-Produktionen hat“, schrieb etwa der US-Rolling Stone 2014 – und wurde von nahezu allen großen Gazetten begeistert flankiert. So frohlockte die New York Times: „Das Fundament dieser Songs sind düster-gedrosselte Klavierballaden: Purer Herzschmerz, Anklage, Selbstzweifel, Wut aufs eigene Ich. Allerdings hat Banks eine ganz neue Umgebung für ihre brodelnde Melancholie gefunden: die körperlosen, aus der Zeit gefallenen Synthesizer-Sounds des Minimal-R'n'B beziehungsweise Future Soul.“ Und das ehrwürdige TIME Magazine befand: „Bei Banks wirkt selbst das Schmachten wie eine sinnvolle Beschäftigung, wenn sie sich dieses Themas mit ihrer verführerischen Stimme annimmt.“

Kein Zweifel: Die versammelte Fachpresse war sich einig, dass sich hinter der in Orange County geborenen Jillian Rose Banks eine atemberaubende Neuentdeckung verbirgt, deren Musik mit den üblichen Genre-Begriffen nicht zu greifen ist. Bereits viele Monate, bevor sie 2014 mit „Goddess“ ihr Debütalbum veröffentlicht hatte, sprach man bereits auf der ganzen Welt über sie. Anlass dafür war zum einen ihre Nennung auf der renommierten Liste „BBC Sound Poll 2014“ und zum anderen ihre Welttournee im Vorprogramm von The Weeknd, wo sie allabendlich das gesamte Publikum für sich einnahm. Das Album kletterte in zahllosen Nationen in die Top 20 – darunter auch in Deutschland, England, der Schweiz, Australien, Schweden und natürlich in ihrer Heimat USA. Zum Ende des Jahres befand sich das Werk auf vielen Jahresbestenlisten, unter anderem beim US-Rolling Stone, Slant, dem Guardian und dem SPIEGEL.

Entsprechend hoch sind nun die Erwartungen an ihr zweites Album „The Altar“, das für den 30. September angekündigt wird. Die drei bereits vorab veröffentlichten Singles „Mind Games“, „Fuck With Myself“ und „Gemini Feed“ – ein Song, der in nur vier Wochen rund fünf Millionen Plays bei Spotify einsammelte – lassen indes Großes erwarten: Dies nicht zuletzt auch dank der aufregenden Texte von Banks, die bei aller Zerbrechlichkeit kein Blatt vor den Mund nehmen. Dies kann man beispielsweise auch an dem bereits heftig diskutierten „Fuck With Myself“ sehen. „Ich mag daran, dass der Begriff so viele Bedeutungen haben kann“, sagte Banks kürzlich in einem Interview. „Von 'ich gehe schlecht mit mir um' bis hin zu 'ich bin zärtlich zu mir selbst' kann es alles bedeuten.“ Genauso vielschichtig und unberechenbar stellt sich auch die Musik von Banks dar.

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Banks

Die US-amerikanische Sängerin und Songwriterin wurde am 15. Juni 1988 unter dem Namen Jillian Rose Banks in Kalifornien geboren und lebt inzwischen in Los Angeles. Dort ist sie auch in dem Stadtteil Tarzana aufgewachsen. Die Scheidung ihrer Eltern verarbeitete Jillian mit dem Schreiben eigener Songtexte. Sie brachte sich außerdem selbst bei Klavier zu spielen. Im Jahr 2013 bekam sie ihre ersten Plattenverträge bei Harvest Records und Good Years. Jillians Musik ist den Genres R&B und Indie-Electropop zuzuordnen. Ihre EP London erreichte Platz 6 der US-Heatseeker-Charts. Sie erschien im gleichen Jahr wie die Single Before I Ever Met You. Victoria's Secret nutzte ihren Song Waiting Game für einen Werbespot und machte sie so noch bekannter. Im Jahr 2014 wählte die BBC sie auf Platz 3 der vielversprechendsten Musiker für das kommende Jahr.

Tour und Veröffentlichungen

Banks Debütalbum heißt Goddess und kam im Jahr 2014 auf den Markt. In Deutschland erreichte sie damit Platz 18 der Album-Charts. In der Schweiz und in den USA kletterte ihr Album sogar auf Platz 12 und konnte sich dort 11 Wochen lang halten. Im gleichen Jahr tourte die Sängerin durch England und trat bei verschiedenen Festivals auf. Dazu zählen das Bonnaroo sowie das Coachella. Ihr Song Beggin for Thread wurde auch in Deutschland ein großer Erfolg. Die von ihr veröffentlichten Lieder sind Before I Ever Met You, Waiting Game und Warm Water aus dem Jahr 2013 sowie Brain und Drowning von 2014. Im Jahr 2013 veröffentlichte die Sängerin neben der EP London zudem die EP Fall Over.


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