Bob Dylan Tickets

Bob Dylan Karten für ihre Events 2017
Bob Dylan im Frühjahr 2017 live
Bedeutendster Interpret der Rock-Ära
Mit Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet

Bob Dylan gilt ohne Zweifel als wichtigster einzelner Interpret der Rock-Ära, als Inkarnation einer Gegenkultur und Songschreiber des Jahrhunderts. Der Ausnahmekünstler bedeutet „für die Popmusik das Gleiche wie Einstein für die Physik“, schrieb das US-Nachrichtenmagazin Newsweek. Die überragende Bedeutung von Bob Dylan fand jetzt auch in der Verleihung des Nobelpreises für Literatur Ausdruck, den er als bisher einziger Musiker erhielt. Die zahlreichen Grammy-Auszeichnungen, auch für sein Lebenswerk, dokumentieren die große Anerkennung des genialen Singer/Songwriters in der Musikwelt. Nun kommt der Wegbereiter der Folk- und Rockmusik, dessen Gesamtauflage mehr als 110 Millionen Tonträger beträgt, im Frühjahr 2017 zu Live-Konzerten nach Deutschland. Zwischen dem 11. April und dem 25. April gastiert er in Hamburg, Lingen, Düsseldorf und Frankfurt.

Bob Dylan erfand sich immer wieder neu, wandelte sich, wechselte die Richtung, tauchte ab, um dann erneut kometenhaft aufzusteigen. Dylan ließ sich nicht vereinnahmen, er bestimmte Tempo, Rhythmus und Inhalt. Er definierte mit seinen Songs Ideale, Ängste, Stimmungen von Generationen. Die Poesie seiner Texte und die Lyrik seiner Lieder verlieh ihm literarische Qualität, seine scharfe Beobachtungsgabe und sein politisches Verständnis machten ihn zum natürlichen Sprachrohr der Jugend, deren Aufbruch er in den 60er Jahren mitinitiierte und begleitete.
Dylan-Songs sind nicht nur Klassiker, sondern lebensnahe Dichtung. Viele von ihnen sind in die amerikanische Literatur eingegangen: „The Times They are A-Changin’ “, „Blowin’ in the Wind“, „Like a Rolling Stone“, „A Hard Rain’s A-Gonna Fall“, „Chimes of Freedom“ - um nur einige zu nennen.

„Blowin’ in the Wind“, der wohl bekannteste Song aus der Feder des Bob Dylan, beschreibt das Lebensgefühl seiner Generation. Dieses Lied, in den frühen 60er Jahren geschrieben, von unzähligen Künstlern wie Joan Baez oder Pete Seeger interpretiert, begründete seinen Mythos. Die New York Times bezeichnete ihn als „Shakespeare des 20. Jahrhunderts“. Bob Dylan, der eigentlich Robert Allan Zimmerman heißt, in dem Dorf Duluth (Minnesota) geboren wurde und in der nahegelegenen Grubenstadt Hibbing aufwuchs, erzielte eine Wirkung wie vor und nach ihm kein zweiter Protagonist der Popkultur. Seine Texte befreiten die Rockmusik von ihrer Banalität. „Erst nachdem ich Dylan intensiv gehört hatte, achtete ich peinlich genau auf Texte, auf Aussagen“, gestand sogar John Lennon.

Bob Dylan gilt als „das Gewissen seiner Zeit, die er mit archetypischen Song-Chiffren prägte“ (Time) und für die er 1980 seinen ersten Grammy erhielt. 1993 konnte er einen Ehren-Grammy für sein Lebenswerk entgegennehmen, hielt Einzug in die legendäre „Hall of Fame“, wurde mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet und führte Regie bei cineastischen Seitensprüngen. Dylans Tourneen „werden bejubelt, als sängen Jesus und Marx gemeinsam oder seien die Beatles auferstanden“, urteilte Newsweek. Kaum ein wichtiger Musiker, der ihm nicht in irgendeiner Form Tribut zollte.

Seine erste LP bestand überwiegend aus Fremdmaterial, eine Reminiszenz an sein Idol Woody Guthrie. Eigenkompositionen, vor allem politische Botschaften, sind die Inhalte der nachfolgenden Platten, als der Vietnamkrieg und die Studentenunruhen Mitte der 60er ihren Höhepunkt erreichten. Beim Newport Folkfestival 1965 sorgte Bob Dylan schließlich für den Eklat, als er seine Gitarre elektrisch verstärkte und damit den Folkrock begründete. Seine in Platten gepresste Lyrik wurde zum Bestseller. Seitdem gilt Dylan als Prophet der populären Kultur.

Seine Memoiren „Dylan’s Chronicles – Volume 1“ waren ein weltweiter Bestseller und rangierten 19 Wochen in der „The New York Times“-Bestsellerliste. Er wurde für seine „tief greifende Bedeutung für die Populärmusik und Amerikanische Kultur“ mit einem Pulitzer-Spezial-Preis ausgezeichnet.

2014 erschien sein legendäres Konzert vom 16. Oktober 1992 im New Yorker Madison Square Garden unter dem Titel „The 30th Anniversary Concert Celebration – Deluxe Edition” erstmals auf DVD und Blu-ray. Ein Highlight für jeden Bob Dylan-Fan, das natürlich nur noch von einem Besuch einer seiner Live-Auftritte im Frühjahr 2017 getoppt werden kann.
mehr anzeigen

Bob Dylan – Vita

 

Er gilt als einer der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts, wird als Kandidat für den Literaturnobelpreis gehandelt und prägt mit seinen Musikvideos das Bewusstsein mehrerer Generationen. Bob Dylans (geb. 1941) Werdegang zeigt Höhen und Tiefen, Schicksalsschläge und große Erfolgsmomente. Und zwar nicht nur im Bereich der Folk- und Rockmusik. Später wird er schreiben, dass er verkannt wurde, ihm damals alles zu viel war und er in der Retrospektive ein ruhigeres Leben bevorzugt hätte. Fest steht, dass dieser Mann mehr erreicht hat als die meisten Menschen von sich behaupten können und sich somit getrost eine lebende Legende nennen kann.

 

Prägende Musik

 

Robert Allen Zimmerman erblickt am 24. Mai 1941 das Licht der Welt. Noch ahnt keiner, wie erfolgreich der junge Robert einmal sein wird. Literatur, Musik und die Philosophie interessieren ihn. Früh übt er sich im Klavierspiel und an der Gitarre. Sein Musikstudium an der University of Minnesota bricht er schon bald ab, um sich voll und ganz seiner Karriere als Musiker widmen zu können. Seine Eltern sind anfangs skeptisch, unterstützen ihn jedoch zunehmend, als seine ersten Erfolge erkennbar werden. Er zieht nach New York und arbeitet an seinem Renommee und seiner Bekanntheit. Zunächst spielt er nur in kleinen Clubs, bekommt aber 1962 einen Plattenvertrag bei dem Label Columbia. Mit seinen folgenden Alben findet er vor allem Zuhörer und Anhänger aus den Reihen der Protestbewegungen. Schnell werden seine Musikvideos bezeichnend für diese Bewegungen, sehr zum Missfallen des Bob Dylan.

 

Medialer Rückzug

 

Ein Motorradunfall ebnet im Sommer 1966 den Weg für seinen Rückzug aus der Öffentlichkeit. Aufgrund der Lobpreisungen, die er nicht für angemessen hält und der Vergötterung seiner selbst kommt es ihm gelegen, dass nun still um ihn wird.  Nicht zum letzten mal. Er führt in dieser Zeit ein eher zurückgezogenes Familienleben und tritt fast überhaupt nicht mehr auf.  Auch am legendären Woodstock-Festival nimmt er nicht teil. Sein Comeback wird trotz seiner Auszeit wild gefeiert. Er führt mit seinen Songs regelmäßig die internationalen Charts an und erhält für seine Musik und seine Videos unzählige Auszeichnungen wie den Grammy, später sogar den Pulitzer Preis für „lyrische Kompositionen von außerordentlicher poetischer Ausdruckskraft“. Immer wieder nimmt er sich Auszeiten, feiert sein Comeback und wird von seinen Fans auch gefeiert. Sein Einfluss ist enorm, seine Musikvideos erreichen Menschen aus aller Welt und über seine Diskografie lassen sich Romane schreiben. Bob Dylans facettenreiches Leben und sein gekonnter und meist lyrischer Umgang mit der Sprache innerhalb der Musik führen dazu, dass zahlreiche Dokumentarfilme versuchen sein Wesen einzufangen und verständlich zu machen. Eines kann jedoch festgehalten werden: Er ist und bleibt auf ewig eine Legende in der langen Geschichte der Musik.


Mehr Tickets in den Locations, in denen Bob Dylan auftritt

Mehr Tickets aus den Orten, in denen Bob Dylan auftritt