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Der globale Siegeszug der Deftones entwickelt sich auch nach mittlerweile 28 gemeinsamen Jahren kontinuierlich weiter. Die Kalifornische Band hat mit ihrem achten, im April erschienenen Album „Gore“ das erfolgreichste ihrer gesamten Karriere vorgelegt. „Gore“ stieg in zahllosen Ländern in die Top 10 der Charts, darunter in den USA, aber auch in England, Deutschland, Österreich und der Schweiz. Damit bereichern die Deftones ihren bandeigenen Katalog um ein kraftvolles, herausforderndes, aber gleichzeitig überaus erfolgreiches Werk, das wieder einmal neue Maßstäbe im Bereich des druckvollen Rock setzt.

Ob Alternative Rock, Alternative Metal oder Nu Metal: In diesen Spielarten gelten die Deftones seit 20 Jahren zu den wegweisendsten Kräften der Szene. Jede ihrer Veröffentlichungen brachte enorme, stilistische Fortschritte. In der Rolle als Rock-Pioniere stiegen sie zu einer der erfolgreichsten US-Bands auf. Weit über zehn Millionen verkaufte Longplayer, drei Platin- und fünf Gold-Auszeichnungen sowie ein Grammy zählen zu ihrer Bilanz. Dabei haben die Deftones nie auf die sichere Bank gesetzt. Wichtiger war ihnen immer die Weiterentwicklung des eigenen Stils – und damit der gesamten Rockmusik. Diese überbordende, innovative Kraft war schon zu spüren, als sich die Musiker 1988 in Sacramento zusammenfanden. Anstatt auf schnellen Erfolg zu hoffen, entwickelten sie über Jahre einen eigenständigen Sound, der sich bei Alternative Rock und modernem Metal bediente, gepaart mit sehnsuchtsvollen, intensiven Vocals und kraftvollen, zuweilen unkonventionell anmutenden Rhythmen.

Das Debütalbum „Adrenaline“ erschien 1995 nach einigen Besetzungs- und Richtungswechseln und erzielte erste Achtungserfolge. Als 1997 die zweite CD „Around The Fur“ herauskam, war der Weg bereitet. Mit den Nachfolgern „White Pony“ und „Deftones“ wurden Erfolg und Individualismus weiter untermauert – hohe Platzierungen in den USA, Australien, Deutschland und zahlreichen anderen Ländern waren die Folge. Bereits mit der fünften Platte „Saturday Night Wrist“ zeichnete sich ab, dass Chino Moreno (Vocals), Stephen Carpenter (Gitarre), Chi Cheng (Bass), Abe Cunningham (Drums) und Frank Delgado (Keyboards, Turntables) weiter auf der Suche nach einem bislang ungehörten Sound waren.

2008 entstand mit „Eros“ ein unveröffentlichtes Album, dessen „Ergebnis nicht uns als Menschen und Künstlern entsprach“, wie Chino erklärte. Ein tragischer Autounfall von Chi Cheng im November 2008 warf die Deftones zusätzlich zurück. Cheng lag mehrere Monate im Koma und zeigte seinen Mitstreitern zufolge „langsame, aber sichtbare Fortschritte der Genesung“. Um sich von seinen schweren Verletzungen erholen zu können, wurde er von Sergio Vega (ex-Quicksand) vertreten, der Chengs Posten letztlich komplett übernahm, nachdem der ehemalige Bassist trotz ursprünglich guter Aussichten auf Genesung 2013 verstarb.

Das Comeback der Deftones im Jahr 2010 geriet zum globalen Siegeszug. Nach ihrer Auszeit, die durch diesen tragischen Schicksalsschlag zu einer fast vierjährigen Pause führte, erwarteten die Fans sehnlich die Rückkehr eines der einflussreichsten und kreativsten Rock Acts. 2010 erschien endlich ihr sechstes Album „Diamond Eyes“ und avancierte zum weltweiten Chartstürmer. 2012 folgte „Koi No Yokan“, auf dem sich die Deftones in ihrer besonderen Identität noch weiter gesteigert haben. Nach einer ausgiebigen Welttournee arbeitete die Band ungewohnt kollektiv an dem achten Album „Gore“, das im April erschien. Es strotzt vor Dynamik, einem gekonnten Laut-Leise-Spiel und überraschend sphärischen Arrangements. Ein einzigartiges und mutiges Stück besonderer Rockmusik.

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Deftones – Vita

 

Alternative Nu Metal gemischt mit experimentellem Rock - so kann man das eigene Genre der Deftones wohl beschreiben. In Sacramento, Kalifornien wurde 1988 der Grundstein für eine extrem erfolgreiche Band gelegt. Zurzeit besteht die Band aus Sänger Chino Moreno, Gitarrist Stephen Carpenter, Chi Cheng (Bass), Keyboarder Frank Delgado und dem Drummer Abe Cunningham.

 

Einige Jahre mussten die Deftones von einem Club zum nächsten ziehen und eine Show nach der anderen spielen, bevor man bei Maverick Records auf sie aufmerksam wurde.

 

Mundpropaganda macht die Deftones erfolgreich

1995 erschien das Debütalbum Adrenaline, welches zunächst zwar floppte, jedoch durch Promotion im Internet und unzählige Live-Auftritte hartgesottene Fans bekam. Die Deftones erhielten weder für die Singles 7 Words und Bored sowie deren Musikvideos Airplay - dennoch schaffte die Band es, mehr als 220000 Exemplare ihres Erstwerks zu verkaufen. Im September 2008 erlangte das Album schließlich Platinstatus - nicht zuletzt dank mitreißender Videos.

 

Während sich der Erfolg für das erste Album dahinschleppte, raste der Nachfolger Around the Fur förmlich in die Charts. Die Deftones waren in aller Munde: MTV zeigte die Musikvideos zu den Singles My Own Summer (Shove It) und Be Quiet and Drive (Far Away) quasi rund um die Uhr und auch die Radiostationen wurden nicht müde, den neuen Deftones-Sound in die Ohren der Fans zu pflanzen.

 

Höhepunkt der Karriere: Grammy für die Deftones

Das dritte Album White Pony enthielt den Kracher Elite, für welchen die Deftones den Grammy für die Best Metal Performance verliehen bekamen. Auch diese Scheibe konnte ein breites Publikum begeistern. So folgte 2003 das vierte selbstbetitelte Album, für welches sich die Band reichlich Zeit nahm, aber es lohnte sich: Nicht umsonst setzte sich dieses Werk sofort auf Platz Zwei der Billboard Charts fest. Videos nicht abgeneigt, bekommen die Fans viel zu sehen: Die Deftones drehten bereits zur ersten Single Minerva ein Musikvideo. Ebenso wurde die zweite Single Hexagram mit einem Musikvideo unterstützt. Auch das Lied Bloody Cape wurde in ein Video gepackt, welches jedoch nie im Musik-TV erschien.

 

Deftones packen ein besonderes Fan-Paket

Im Jahre 2005 konnte man sich auf etwas ganz Besonderes gefasst machen. Die Deftones veröffentlichten B-Sides & Rarities. Die CD enthält verschiedene B-Seiten und Covers während die DVD mit allen bisherigen Videos sowie exklusivem Hintergrundmaterial erschien.

Im Folgejahr erschien das fünfte Studioalbum Saturday Night Wrist, welches erneut erfolgreiche Singles mitbrachte. So drehen die Deftones sowohl zu Hole in the Earth als auch zu Mein Musikvideos. Außerdem erhielten die Fans in aller Welt die Chance, die Deftones live zu sehen, denn die meiste Zeit verbrachte die Band auf Tournee.

 

Das sechste Album Diamond Eyes erschien 2010. Erneut ernteten die Deftones positive Kritik vor allem für die Singles Diamond Eyes und Rocket Skates, zu welchen auch Videos existieren.