J.B.O. Tickets

J.b.o. Karten für ihre Events 2017
Sie sind so etwas wie die rockende Kreuzung eines Paradiesvogels und eines Chameleons: bunt, schrill und süffisant brechen die Erlanger Spaßrocker von J.B.O. seit mehr als zweieinhalb Jahrzehnten mit sämtlichen Klischees, die der Rock – und Metalszene so anhaften. Sämtliche Genre-Trends, egal ob sich diese nun Grunge, Pagan Metal oder wie auch immer nannten, haben sie damit souverän überdauert und präsentieren sich heute so erfolgreich wie eh und je – und das auch noch überall dort, wo man sie nicht vermuten würde.

J.B.O. funktionieren beim riesigen Metal-Festival genauso wie auf der Szene-Bühne, im Bierzelt, beim studentischen Spring Break-Event, dem Mainstream-Musik-Open Air oder wo auch immer. Mit ihrem selbst erfundenen Comedy Metal sind sie ein absolutes Unikat in der deutschen Musikszene.

Am 8. Juli veröffentlichten J.B.O. ihr mittlerweile elftes
Studioalbum mit dem Titel „11“ via AFM Records/Soulfood Music.

Wie gewohnt präsentieren sich die Mittelfranken als humorvolles Spiegelbild der Musikwelt und versehen so manchen bekannten und beliebten – oder weniger beliebten – Titel mit ihrer ganz eigenen Komponente. Egal ob beim sarkastischen „Panzer Dance“, der Open Air-Hymne „Wacken ist nur einmal im Jahr“ oder den durchgeknallten Eigenkompositionen bleibt bei „11“ kein Mundwinkel neutral.

Mehr als 2,5 Millionen Alben haben J.B.O. in ihrer Karriere bislang verkauft und dabei zwei Gold Awards für damals noch über 250.000 verkaufte Tonträger erhalten. 3Sat oder Arte berichteten ebenso über die Band wie einschlägige Klatsch-Formate. Auftritte bei sämtlichen relevanten Festivals wie Rock Am Ring, Taubertal, Wacken, Summer Breeze, With Full Force oder Open Flair zieren ihre Live-Historie und untermauern die vielseitige Beliebtheit der Band.

Die ungewöhnliche Melange aus beinharter Rockmusik und schräg-geistreichem Humor, getarnt in quietschbuntes Rosa besitzt längst Kultstatus.
Auch das benachbarte Ausland ist längst J.B.O.-infiziert, was Chart-Entries in Österreich und der Schweiz und gefeierte Auftritte in Luxemburg, Belgien, Niederlande und sogar Slowenien oder der Ukraine belegen. Und auch im Sport und in der Politik sind J.B.O. zuhause – egal ob mit einer sportlichen Hymne für den amtierenden deutschen Basketballmeister, Brose Baskets, oder einem Kurzempfang mit den örtlichen Piraten, denen man einige praktische „Angie“-Zitronenpressen überreichte.

Für das aktuelle Album „11“ konnte man sogar Staatsminister Markus Söder gewinnen – sozusagen. Für den Song „Söderla“ – der eine der vielen ungewöhnlichen Seiten von J.B.O. zeigt – avancierte der oberbayerische Kabarettist Joe Heinrich (bekannt aus der BR-Sendung „Quer“) mit seiner Markus Söder-Puppe kurzerhand zu „MC Söder“, um sich mit Bassist Ralph Bach ein Duett zu liefern. Dieser und der werte Herr Staatsminister besuchten nämlich vor einigen Jahrzehnten gemeinsam die Schule! – Grund genug, um sich auf „11“ auch einmal über diesen Tellerrand zu wagen.
Das ganze ist selbstverständlich sportlich zu sehen – und wenn „11“ dann am 8.7. erscheinen wird und in der laufenden EM bereits so manche Elf nach Hause fahren musste, werden J.B.O. mit ihrer „11“ das Ding rocken.

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J.B.O. – Vita

Kontoversen, Blödsinn und gute Laune gehören seit über 25 Jahren zu J.B.O.s Motto. Ursprünglich als Spaßprojekt gestartet, hat sich die Metal-Band heute eine treue Fangemeinde aufgebaut, die für jeden Blödsinn zu haben ist.

J.B.O. – Mehr als ein Spaßprojekt

Als Hannes Holzmann und Veit Kutzer die Band James Blast Orchester 1989 gründeten, hatten die beiden eigentlich nur einen einmaligen Spaßauftritt in ihrer Heimatstadt Erlangen im Sinn. Da sich aber damals schon zeigte, dass für die Comedy-Elemente der Band ein Publikum vorhanden war, entschlossen sie sich einfach weiterzumachen. Ein frühes Stilmittel der Gruppe war dabei das Vermetalen bekannter Songs, inklusive neuer witziger Texte. Für ihr erstes Album ließen sich J.B.O. allerdings einige Zeit. Erst 1995 erschien mit Explizite Lyrik das Debütalbum. Die Freude über die erfolgreiche Veröffentlichung wurde jedoch durch rechtliche Probleme getrübt: Die Plattenfirma des Sängers James Last verklagte die Band, da der Name James Blast Orchester zu viel Verwechslungsgefahr bieten würde. Aus diesem Rechtsstreit ging schließlich die Änderung des Namens zu J.B.O. hervor, den die Band bis zum heutigen Tag trägt.

Über 25 Jahre Blödsinn

Mit wachsendem Bekanntheitsgrad begannen J.B.O. zunehmend weniger auf Coversongs in ihren Alben zurückzugreifen. Dies resultierte oftmals auch daraus, dass sie nicht die Rechte erhielten, um die entsprechenden Songs covern zu dürfen. Bestimmte Lieder wurden deshalb nur auf der Homepage von J.B.O. veröffentlicht. Dem Erfolg der Band schadete dies jedoch kaum. Im Jahr 2014 feierten J.B.O. mit der Platte Nur die Besten werden alt ihr 25. Bandjubiläum. Das Album sicherte sich den fünften Platz in den deutschen Albumcharts und lag damit nur einem Platz hinter der Vorgängerveröffentlichung Killeralbum.