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Nachts um vier Uhr auf Londons Straßen geschehen viele eigenartige Dinge – doch das, was dem gebürtigen Londoner Joe Fox widerfahren ist, zählt selbst dort zu den besonders magischen Momenten: Ein sehr prominenter Hip-Hop-Künstler entdeckte ihn – und verhalf dem 25-Jährigen zum Start in eine Musikkarriere, die bei unseren britischen Nachbarn gegenwärtig enorm an Fahrt gewinnt. Seine sehr schlichte Debüt-EP mit dem Titel „Acoustic Alley Sessions“ zählt zu den in den vergangenen Monaten meistdiskutierten Veröffentlichungen, das gesamte Land wartet sehnsüchtig auf die Veröffentlichung des ersten Albums, an dem Joe Fox derzeit ohne jeden Zeitdruck oder Veröffentlichungstermin arbeitet. Denn bis vor einem Jahr hätte der begnadete Sänger niemals für möglich gehalten, dass Musik tatsächlich ein Berufsweg für ihn sein könnte – seine Songs waren vielmehr vor allem ein Ausdruck seiner Seele, die „raus mussten“.

Der heutigen Armada an selbsternannten Nachwuchs-Musikstars, die ihre Fans zunächst über die sozialen Netzwerke wie Facebook und SoundCloud finden, steht eine immer kleinere Anzahl derer gegenüber, für die Musik kein Vehikel zum Stardom ist, sondern vielmehr ein unverzichtbares Mittel des Ausdrucks innerer Seelenpein und Selbstsuche. Zu dieser immer kleiner werdenden Gruppe gehört auch der 25-jährige Joe Fox, der seit seinen Teenagertagen grandiose Songs zwischen Folk und Retro-Soul schreibt, dabei aber nie das Ziel verfolgte, mit seiner Musik Geld zu verdienen. Sicher, auch er wollte, dass ihm Menschen zuhören, wie er seine extrem persönlichen und hochauthentischen Songs singt; doch hat ihn dabei nie interessiert, wie viele ihm zuhören – Hauptsache war, dass jene, die es tun, auch nah bei ihm sind.

Und so verzichtete Joe Fox lange auf das Anlegen von Künstlerseiten auf den entsprechenden Plattformen und Musikdiensten und stand stattdessen in alter Folk-Tradition lieber in Fußgängerzonen, um seine Songs für eine Handvoll Zuhörer live zu spielen. Dies tat er oft auch nachts, da seine Songs besser zur Dunkelheit passen – erzählen viele von ihnen doch von seiner schwierigen Kindheit: Nachdem seine Mutter aus einer sehr gewalttätigen Beziehung geflohen war, wuchsen er und seine Schwester in ständig wechselnden Mutter-Kind-Heimen auf und besuchten lange Zeit auch keine Schule, sondern wurden daheim unterrichtet. Die einzigen engen Freunde, die Joe Fox dabei hatte, waren einige Platten. Keine davon zeitgenössisch oder trendy – denn ihn interessiert von Anbeginn nur eins: Zu studieren, wie die großen Songwriter ihre Lieder schreiben. Und so reichen seine Einflüsse von Etta James bis zu Prince, von Bob Dylan bis Marvin Gaye und von Bob Marley bis zu den Beatles.

Aus diesem Amalgam der großen Song-Komponisten schuf Joe Fox seine eigenen akustischen Songs zwischen Folk und altem Soul. Und so geschah es eines Nachts um vier Uhr, dass der zufällig vorbei laufende New Yorker Rapper A$AP Rocky hörte, wie Fox seinen Song „Listen Up Katie“ sang. Rocky hielt dieses großartige Lied für einen vergessenen Klassiker und fragte Fox nach dem Komponisten. Als jener zugab, dass es sein eigener Song sei, wusste Rocky, dass er ein Juwel entdeckt hatte. Sofort lud er Joe Fox ins Studio ein und kollaborierte mit ihm auf gleich sechs Songs seines letzten Albums „At.Long.Last.A$AP“. Der Rest ist Geschichte: A$AP Rocky nahm Joe Fox mit auf Welttournee und finanzierte die Aufnahmen zu dessen Debüt-EP „Acoustic Alley Sessions“, auf der man Fox ganz alleine mit seiner akustischen Gitarre hören kann. Ob und inwieweit er sich für das derzeit sehnlich erwartete Debütalbum klanglich erweitert, ist aktuell noch ein großes Geheimnis; klar ist aber auch, dass Joe Fox im Prinzip nicht mehr braucht als seine Stimme, seine Akustische und seine überragend intensiven Songs, um große Massen an Zuhörern in seinen Bann zu ziehen.

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