Hard & Heavy Tickets

Iron Maiden: Legacy Of The Beast European Tour 2018
Iron Maiden - Legacy Of The Beast European Tour 2018
Open Air-Konzerte im Juni in München, Hannover, Berlin und Freiburg


Im Anschluss an die unglaublich erfolgreiche Tour von 2016/2017 zur Unterstützung ihres 16. Studioalbums The Book Of Souls steigt IRON MAIDEN 2018 wieder in den Tourbus für eine Reihe von Arena- und Festivalveranstaltungen in Europa im Rahmen der Legacy of the Beast World Tour, die am 26. Mai in Tallinn, Estland, eröffnet wird und am 10. August in der O2 Arena in London ausklingt. In Deutschland spielt IRON MAIDEN am 9. Juni 2018 in München auf dem Königsplatz als Headliner des Rockavaria Festivals, am 10. Juni 2018 in Hannover auf der Expo Plaza, am 13. Juni 2018 in Berlin auf der Waldbühne und am 30. Juni 2018 auf dem Open Air Messe-Gelände in Freiburg.

Das Konzept der Legacy Of The Beast World Tour wurde vom gleichnamigen Mobile Game und Comicheft von Maiden inspiriert und das Bühnenbild wird eine Reihe verschiedener, jedoch ineinandergreifender „Welten“ präsentieren, mit einer Setliste, die eine breite Auswahl an Material aus den Achtzigern abdeckt und mit einer Handvoll Überraschungen späterer Alben aufgepeppt wird.

Maiden-Manager Rod Smallwood erklärt weiter:
„Wie unsere Fans wissen, folgen wir, seit sich Bruce und Adrian zu Beginn der Jahrtausendwende wieder Maiden anschlossen, einem bestimmten Tourzyklus. Dabei wechseln wir immer neue Albumtouren mit „History/Hits“-Touren mit alten Songs ab. Wir haben viele Gründe, aus denen wir gerne so vorgehen, nicht zuletzt, weil es der Band die Gelegenheit gibt, sowohl neues Material als auch alte Favoriten zu spielen, von denen wir wissen, dass die Fans sie gerne hören. So bleibt das Erlebnis frisch, nicht nur für die Fans, sondern auch für die Band.“

„Wir entschieden uns dazu, uns bei dieser History/Hits-Tour auf das Thema Legacy Of The Beast zu konzentrieren. Dies erfüllt unsere Zwecke perfekt und bietet den geeigneten Rahmen, um kreativ zu werden und Spaß zu haben, insbesondere mit Eddie! Ich will im Moment nicht zu viel verraten, aber wir arbeiten gerade an einer Reihe verschiedener Bühnenbilder, allesamt im Einklang mit der Maiden-Tradition, und hoffen, unseren Fans ein fantastisches Erlebnis zu bieten, wenn sie sich diese ganz besondere Show anschauen.“ Killswitch Engage [killswitchengage.com] wird Maidens Special Guest bei europäischen Headline-Shows vom 26. Mai bis einschließlich zum 1. Juli sein und im Vereinigten Königreich vom 31. Juli bis einschließlich zum 10. August. Die Gastkünstler bei anderen Veranstaltungen werden zurzeit finalisiert und bald bekannt gegeben.
Limp Bizkit - Live 2018
LIMP BIZKIT
Live 2018

Große Sommer-Tournee der Nu Metal-Pioniere im Juni & August 2018


Nach ihrer erfolgreichen Tournee im Sommer 2015 haben Limp Bizkit ihre erneute Rückkehr nach Deutschland angekündigt. Die Mitbegründer des Nu Metal sind für sieben Shows im Juni und August 2018 hierzulande bestätigt.

Limp Bizkit gehören zu den innovativsten Bands ihres Genres und sind mit über 40 Millionen verkauften Tonträgern eine der erfolgreichsten dazu. Seit ihrer Gründung 1994 in Jacksonville/Florida beeinflussen Limp Bizkit im Laufe der letzten beiden Jahrzehnte eine Unzahl von Nachwuchsmusikern. Ihr innovativer, mitreißender Mix aus peitschenden Rhythmen, massiven Gitarrenwänden und funkigen HipHop-Elementen, der Nu Metal, ist eine Neuinterpretation der Crossover-Musik aus den frühen 90ern. Damals gründet Bandleader Fred Durst mit dem Bassisten Sam Rivers und John Otto am Schlagzeug sein erstes Musikprojekt, einige Monate später stößt Gitarrist Wes Borland hinzu. Mithilfe der befreundeten Band Korn touren sie mit den Deftones und House Of Pain. Von letzteren steigt DJ Lethal von House Of Pain ein. Das im Juli 1997 veröffentlichtes Debüt „Three Dollar Bill, Y’all“ wird mit über zwei Millionen Verkäufen zum überwältigenden Erfolg. Die Nachfolger „Significant Other“ (1999) und „Chocolate Starfish And The Hot Dog Flavored Water“ (2000) verkaufen sich zusammen über 16 Millionen Mal, es folgen drei Grammy-Nominierungen, die Singlehits wie „Nookie“, „Rollin’“, „Take A Look Around“ oder die Coverversion von George Michaels „Faith“ untermauern ihre Stilbreite und Experimentierfreude. Ihr viertes Album „Results May Vary“ von 2003 wird erneut ein internationaler Charterfolg (Platz 3 in den USA, Platz 1 in Deutschland), entsteht aber ohne Wes Borland. Beim Nachfolger „The Unquestionable Truth“ (2005) ist Borland wieder dabei, es folgen eine „Greatest Hitz“ und eine kreative Pause, die mit „Gold Cobra“, dem offiziellen Comeback 2011 beendet wird (Platz 1 in Deutschland). Zurzeit arbeitet die Band mit Top-Produzent Ross Robinson am siebten Album „Stampede Of The Disco Elephants“, das 2018 erscheinen soll. Live sind Limp Bizkit nach wie vor eine der großen Attraktionen im Nu Metal-Bereich.
Guns N' Roses: Not In This Lifetime Tour 2018
Guns N‘ Roses stürmen erneut nach Europa
Open Air Shows in Berlin, Gelsenkirchen, Mannheim und Leipzig
Rekordbrechende Not In This Lifetime Tour geht weiter


Guns N‘ Roses machen ihrem Ruf als populärste Rockformation alle Ehre und nehmen wieder Fahrt auf. Nach den überzeugenden restlos ausverkauften Megakonzerten im letzten Sommer stürmt die von Rekord zu Rekord eilende Supergruppe mit ihrer Not In This Lifetime Tour erneut nach Europa. In der Zeit zwischen dem 3. Juni und 7. Juli präsentieren Guns N‘ Roses ihre gefeierte Mammutshow mit allen Hits und Hymnen in Berlin (03.06.), Gelsenkirchen (12.06.), Mannheim (24.06.) und Leipzig (07.07.).

Bisher hat die Rückkehr der gefeierten Band mit ihren Originalmitgliedern Axl Rose, Slash und Duff McKagan nahezu drei Millionen Fans begeistert. Dabei wurde deutlich, dass Einstellung, Einfluss und Emphase von Guns N’ Roses sowie des Rock’n‘Roll-Genres insgesamt stärker sind denn je. Alleine in Europa hatte die rekordbrechende Konzertserie im vergangenen Jahr eine Million Fans auf die Beine gebracht. Bei der vehement geforderten Zugabe stehen insgesamt 13 Open Air Events und fünf Festivals auf dem Plan.

Die Gründung von Guns N’ Roses 1985 verlieh der wachsenden Rockszene von Los Angeles entscheidende und unvergleichliche Impulse. Auftritt und Haltung der Band fesselten Fans in aller Welt. Das Bestseller-Debütalbum Appetite For Destruction verkaufte sich global 30 Millionen Mal. Die mit Multi-Platin ausgezeichneten Alben Use Your Illusion I und Use Your Illusion II belegten monatelang die beiden Spitzenplätze der internationalen Charts. Songs wie Sweet Child O’ Mine, Welcome To The Jungle, November Rain und Paradise City oder geniale Interpretationen von Knockin‘ On Heaven’s Door und Live And Let Die elektrisieren nach wie vor ein Millionenpublikum. Mit mehr als 100 Millionen verkauften Alben sowie restlos ausverkauften Open-Air-Auftritten und Festivals sind und bleiben Guns N’ Roses eine der wichtigsten und einflussreichsten Bands der Musikgeschichte. Sie gelten als der Maßstab für Live-Performances im Rock’n‘Roll.
Bad Religion
Punkrock-Ikonen Bad Religion
Mit neuem Album zurück in Deutschland
Große Tournee im Sommer
Fünf Deutschlandkonzerte zwischen Anfang Juni und Mitte August


Sie zählen ohne Zweifel zu den Urvätern des Punkrock: Seit ihrer Gründung 1980 in Los Angeles haben Bad Religion die Geschicke dieses Musikstils entscheidend mitgeprägt. 2010 feierten sie mit einer großen Welttour ihr 30-jähriges Bestehen und bewiesen 2013 mit ihrem bislang letzten Studioalbum „True North“, welche besondere Stellung sie auch nach drei Jahrzehnten noch innehaben. Top-20-Platzierungen in den USA, Deutschland und vielen weiteren europäischen Ländern belegten, dass sie ihre Ausnahmestellung als Musiker zwischen klarer politischer Kontur und Punkrock-Songs voller Hit-Magie auch nach mehr als drei Jahrzehnten noch immer leben wie am ersten Tag. In diesem Jahr erscheint nun der noch unbetitelte Nachfolger zu „True North“ und damit ihr mittlerweile 17. Studioalbum, mit dem sie anschließend auf Welttournee gehen. Zwischen dem 5. Juni und dem 17. August kommen Bad Religion auch für fünf Konzerte nach Deutschland, mit Stationen in Stuttgart, Hamburg, Saarbrücken, Berlin und Hannover.

Mit ihrem Sound hoben sie eines der bedeutsamsten Genres der Rockmusik aus der Taufe. Ohne Bad Religion wäre der globale Siegeszug von Punkrock weniger nachhaltig ausgefallen. Mit ihren Texten sensibilisierten sie mehrere Generationen von Musikhörern für politische und gesellschaftliche Themen. Bad Religion gehören zu den verantwortungsvollsten Rockern, die die Szene hervorbrachte. Kein politisch brisantes Thema, das sie nicht auf ihre Agenda heben. Doch ihre Verdienste reichen weiter. Mit ihrer 1981 gegründeten Plattenfirma ‚Epitaph Records’ waren sie Vorreiter des ‚Do It Yourself’-Gedankens, der seitdem unzählige Musiker beflügelt. Mittlerweile gehört ‚Epitaph’ zu den bedeutendsten Independent Labels der Welt, eine Vielzahl an Künstlern wurde hier entdeckt und aufgebaut, darunter The Offspring, NoFX oder Millencolin.

Dabei sind sich Bad Religion immer treu geblieben. Ihre Werte, die ihre Lyrik definieren, haben sich über die Jahrzehnte nicht verändert. Es geht um Nächstenliebe, Achtung vor dem Leben und Bewusstmachung der eigenen Existenz. Diese hohen Ansprüche verbanden Bad Religion über ihre 16 Alben konstant mit großen, unter die Haut gehenden Songs voller Melodik. So schufen Greg Graffin (Gesang), Brett Gurewitz, Mike Dimkich und Brian Baker (Gitarren), Jay Bentley (Bass) sowie Brooks Wackerman (Drums) einen Sound, bei dem man über griffige Melodien einen direkten Zugang zu den wichtigen Inhalten findet. Der Erfolg gibt ihnen Recht. Hierzulande erreichten ihre letzten elf Alben alle die Top 40 der Charts. Die perfekte Symbiose zwischen Spaß und Ernsthaftigkeit findet immer wieder neue Anhänger.

Bei ihrem letzten Album „True North“ handelte es sich um eine schnelle und mitreißende Arbeit, die an ihren Klassiker „No Control“ angelehnt war. Damit schloss sich rund um ihren 35. Geburtstag ein Kreis, den die unermüdliche Truppe mit zwei Jubiläumsshows in Berlin im Jahr 2016 stilvoll abrundete. Es wurden denkwürdige Abende. Das kommende, noch unbetitelte Album ist für den Frühsommer angekündigt.
Kreator
Eins steht fest: Es gibt nicht besonders viele Bands mit einer so langen und mannigfaltigen Geschichte wie Kreator, denen es auf ähnlich faszinierende Weise immer wieder gelingt, sich künstlerisch in Frage zu stellen, herauszufordern, neue Horizonte zu erforschen - und darüber dann zu hochexplosiven, absolut relevanten Ergebnissen zu kommen. Bestes Beispiel: Das am 27. Januar 2017 erschienene neue Album »Gods Of Violence«. Mit der insgesamt 14. Platte ist den Essener Thrashern ein auch für diese Karriere außergewöhnlich vitales und besonderes Werk gelungen, das seine unbändige Kraft aus dem wild schlagenden Herzen einer der besten und vielseitigsten Metal-Bands aller Zeiten schöpft. »Gods Of Violence« lebt, atmet und pulsiert!

Wie häufig in solchen Fällen, begann auch hier alles mit einer guten Idee: Kreator-Mastermind Mille Petrozza hatte mit großer Sorge die aktuelle Nachrichtenlage studiert. Insbesondere die Terroranschläge von Paris ließen in ihm die Erkenntnis reifen, dass es eine Kontinuität menschlicher Bösartigkeit gibt, die von der Antike bis in unsere Tage reicht. Eine Überlegung, die wiederum die Vorlage zu einem Gedankenspiel lieferte, für das Petrozza aktuelle Entwicklungen mit Erzählungen aus der griechischen Mythologie verzahnte. Daraus entstand schließlich der Song 'Gods Of Violence', dem das Album nun konsequenterweise seinen Titel verdankt. „Religion hat aktuell wieder eine Bedeutung erlangt, die ich vor 20 Jahren nicht für möglich gehalten hätte“, sagt Mille. „Da findet eine wahnsinnig gefährliche Polarisierung statt, die dazu führt, dass wir alle einander immer mehr hassen. Darüber wollte ich schreiben.“

Damit war ein Grundgedanke des Albums gefunden, der zum Beispiel auch mit dem Brachialbrett 'World War Now' weitergesponnen wird. Der Song geht von der Beobachtung aus, dass wir uns mitten in einer Art Dritter Weltkrieg befinden. Allerdings nicht in der Weise, wie lange befürchtet: Atombombe, aus und weg. „Heute haben wir es mit einem Krieg zu tun, in dem die Waffen auf allen Seiten Hass und religiöse Verblendung heißen“, so Petrozza. Es sei ein vertikaler Krieg, der von den Medien ebenso geführt werde wie von Fanatikern jeglicher Provenienz.

Bereits das Intro zum Opener 'Apocalypticon' verleiht dem Grundgedanken des Albums den passenden bombastischen Rahmen: Marschtrommeln und ein wagnerianischer Chor eröffnen ein außergewöhnliches Metal-Hammerwerk, das brachiale Passagen gegen intime setzt und sich durch einen ökonomisch vorbildlichen Umgang mit Dynamik auszeichnet. 'Death Becomes My Light', das eine Nahtoderfahrung behandelnde große Epos zum Schluss, trägt dann über beinahe acht Minuten - und ist damit keine Sekunde zu lang: »Gods Of Violence« vergeht wie im Rausch.

Die Fähigkeit, derart komplexe Gedankenstränge, wie sie für »Gods Of Violence« typisch sind, zu einer plakativen, universell verständlichen Aussage zu verdichten, die bestens mit dem Zeichensystem des Metal korrespondiert, war stets ein typisches Merkmal eines Mannes, dessen popkulturelles Universum von Hannah Arendt über Pink Floyd und Tocotronic bis zu SLAYER reicht. Mille Petrozza ist in der Metal-Szene groß geworden, er ist in ihr zu Hause. Trotzdem ist und war er stets offen für Inspirationen aus sämtlichen anderen Bereichen. Weshalb seine Texte auch auf diesem Album keine platten Genreschablonen sind, sondern kluge Zeitgeistdiagnostik mit Humor und einem ausgeprägten Hang zu überhöhten Klischees verbinden: Einer der besten Songs auf »Gods Of Violence« heißt tatsächlich 'Satan Is Real'.

Drei Jahre hat die Band - neben Petrozza noch Sami Yli-Sirniö (Gitarre), Christian „Speesy“ Giesler (Bass) sowie Jürgen „Ventor“ Reil am Schlagzeug - insgesamt an »Gods Of Violence« gearbeitet. Nachdem Petrozza die elf Songs im Winter 2015 vorproduziert hatte, begaben sich Kreator nach Schweden, wo das Album abermals mit der bereits bewährten Metal-Produzentenlegende Jens Bogren in dessen Fascination Street Studios produziert wurde. So entstand ein Werk, das die Grundkoordinaten des Kreator-Kosmos’ nochmal ganz neu verortet, auf dem Mille auch mal Deutsch singt und mit dem Indie-Schnulzensänger Dagobert ein unerwarteter Gast zum Einsatz kommt. Außerdem half die italienische Death Metal-Band Fleshgod Apocalypse bei den orchestralen Parts von insgesamt vier Songs und die tatsächlich erst zwölfjährige Musikerin Tekla-Li Wadensten übernahm die Harfe bei »Gods Of Violence«.

Wenngleich also auch hier wieder in Teilen unbekanntes Terrain beschritten wird, ist »Gods Of Violence« doch in einer Hinsicht absolut typisch für eine Karriere, in der immer wieder Wagnisse und musikalische Risiken eingegangen wurden: Diskontinuität ist bei Kreator das Hauptkontinuum. 1982 als reine Schülerband gegründet, blicken Petrozza und Jürgen „Ventor“ Reil - neben Mille das einzige verbliebene Originalmitglied - heute auf eine lange und bewegte Historie zurück. „Für mich beginnt die eigentliche KREATOR-Geschichte erst 1985“, sagt Petrozza lachend. „Wir haben zwar bereits drei Jahre vorher angefangen miteinander Musik zu machen, aber bis 1985 hatten wir vielleicht zwei oder drei Auftritte. Unser Set bestand damals aus fünf eigenen Songs und fünf Heavy Metal-Coverversionen, es gab häufige Line-up-Wechsel, bis »Endless Pain« befanden wir uns noch in der Findungsphase.“

Erst mit jenem Debütalbum wurde überhaupt auch der Name Kreator etabliert, zuvor hatten Mille und Co. sich noch Tormentor genannt. Trotzdem waren die frühen Jahre prägend: „Keiner von uns konnte damals sein Instrument vernünftig spielen“, sagt Petrozza. „Wir haben uns gegenseitig alles beigebracht und auch wenn wir in der Tat eine sehr, sehr holprige Schülerband waren - solche Erlebnisse verbinden natürlich.“ Jene Findungsphase war der Grundstock für eine einzigartige Karriere, in der Kreator analog zu den Big Four des kalifornischen Thrash Metal - Metallica, Slayer, Anthrax, Megadeth - gemeinsam mit Sodom und Destruction stets als Teil einer Art Big Three des deutschen Thrash Metal beschrieben wurden und noch werden.

Zum konstituierenden Element des Kreator-Sounds wurde dann vor allem das dritte Album »Terrible Certainty«, auf dem die für das Klangbild dieser Band wesentlichen Merkmale erstmals in Gänze ausformuliert wurden: Power-Riffing und aggressives Shouting treffen bei Kreator stets auf ein für das Genre nicht selbstverständliches Gespür für vielschichtige Arrangements und hochmemorables Songwriting - Refrains können Kreator besser als die meisten Mitbewerber. Eine Fähigkeit, der die Band nicht zuletzt auch ihre internationale Stellung verdankt: Über die Jahre haben Kreator weltweit über zwei Millionen Alben verkauft und unzählige Tourneen in allen denkbaren Ländern gespielt.

Obschon grundsätzlich im Thrash beheimatet, haben sie die Grenzen des Genres thematisch und musikalisch immer wieder gesprengt. Die allgemeine stilistische und weltanschauliche Offenheit, die insbesondere Mille auszeichnet, findet ihren Niederschlag, wie bereits oben erwähnt, in den Texten: Selbstverständlich beherrschen Kreator die genreübliche Thematik aus Satanismus, Apokalypse und dergleichen mehr. Alleine die Songtitel auf »Gods Of Violence« sprechen diesbezüglich abermals Bände.

Das Alleinstellungsmerkmal des Texters Mille Petrozza besteht indes aus einem eher spielerischen Umgang mit diesen quasi gesetzten Themen - und in ihrer maximalen Ausdehnung und Überhöhung: „Mir ist es sehr wichtig, die Texte als eine zusätzliche Dimension zu betrachten“, sagt er. Und dazu gehört es dann eben auch, Themen zu bearbeiten, die der eigenen Lebensrealität ebenso entsprechen wie der da draußen in der Welt. „Ich bin definitiv nicht mehr in meiner Sturm- und Drangphase und einige Dinge, über die ich früher gesungen hätte, haben absolut nichts mehr mit meinem heutigen Leben zu tun“, sagt er. „Natürlich kann man sein Leben ohne Probleme auch im etwas gesetzteren Alter in einer Metal-Band verbringen. Dieser Prozess muss aber so würdevoll geschehen, dass man nicht zu einer Parodie verkommt - und das ist ein schmaler Grat.“

Kreator sind sich der Gefahr bewusst, die eine so lange Karriere wie die ihre mit sich bringt. Sich immer wieder in Frage zu stellen, Entwicklungen voranzutreiben, nicht im Gestern zu verharren - aus diesen Fähigkeiten beziehen sie ihre ungebrochene Relevanz. Dass all diese Dinge gewährleistet bleiben, spricht auch für den Kameradschaftsgeist, der diese Musiker verbindet. In der Außendarstellung mag Mille als Mastermind und Frontmann präsenter sein als die anderen. Aber „KREATOR sind ganz klar eine Band“, wie er sagt. Und zwar eine, in der jeder seine klar definierten Aufgaben hat: Wahnsinnsbassist „Speesy“ Giesler ist auch eine große Hilfe in organisatorischen Fragen, „Ventor“ Reil besorgt den Beat und alle möglichen anderen Sachen - und der seit 2001 bei Kreator spielende Gitarrist Sami Yli-Sirniö ist „das musikalische Genie“, wie Mille sagt. „Während wir anderen Autodidakten sind, ist Sami der totale Musiker, der schon Konzerte im Opernhaus gespielt hat.“

Grundsätzlich ist es also so: Mille denkt sich den Rahmen aus, den die anderen drei dann mit ihren Ideen und Charakteren füllen. „Eine Band ist ein Organismus“, sagt er. „Ich bin ein sehr großer Fan davon, so lange wie möglich in einem stabilen Line-up zu spielen. Man muss ehrlich miteinander sein, darf Auseinandersetzungen nicht scheuen und sollte das eigene Ego auch mal zur Seite schieben. Wir sind ein Team.“ Den aus diesen Überlegungen hervorgehenden Freundschaftsbegriff bringen Kreator auf »Gods Of Violence« gemeinsam mit Boris Pfeifer von In Extremo am Dudelsack mit 'Hail To The Hordes' auf den Punkt - Milles Ode an die Freundschaft, wenn man so will. „Das ist ein Song gegen die Oberflächlichkeit“, sagt er. „Es geht darum, dass man auch in schlechten Zeiten zueinandersteht.“

Die Treue zum Ruhrgebiet will Kosmopolit Petrozza indes nicht als lokalpatriotisches Bekenntnis verstanden wissen. Trotzdem ist Essen natürlich immer noch das Zentrum des Kreator-Universums: Hier kommen sie zusammen, hier werden die Geschäfte betreut. Nach wie vor kümmert sich Mille eigenhändig um sämtliche Belange der Band: „Ich bin ein kleiner Kontrollfreak“, sagt er lachend. „Aber im Ernst: Ich mache das gerne, es macht mir nichts aus. Warum sollte ich auch so ein bescheuertes Rockmusikerleben führen, wo ich bis zwölf Uhr schlafe und sonst gar nichts mehr mache? Ich arbeite gerne und bin sehr aktiv. Beziehungsweise: Für mich ist das eigentlich gar keine Arbeit. Ich bringe das Ding nach vorne und fertig.“

Das Ding nach vorne bringen: Darum geht es mindestens seit 1985. Mit »Gods Of Violence« ist den deutschen Thrash Metal-Ikonen KREATOR diesbezüglich ein gewaltiger Sprung gelungen.

Manowar
Die FINAL BATTLE World Tour 2019 wird mit dem Slogan FAN FAVORITES ONLY erneut neue Wege gehen: Jede Show wird sich in der Songauswahl von den anderen Shows unterscheiden und auf einem Voting der Fans basieren, die dafür ihre 5 Lieblingsalben und ihre Lieblingslieder aus jedem dieser Alben wählen dürfen. Hiermit erhält jeder Fan die Chance, diese letzten Shows zu sehen und zu hören und aktiv daran mitzuwirken. Ein wirklich einzigartiges Abschiedsgeschenk an die besten Fans der Welt.

Über MANOWAR:
Der Einfluß MANOWARs auf die Rock Musik ist unbestreitbar. Während ihrer beeindruckenden Karriere hat die Band dem Heavy Metal durch eine Kombination aus einzigartiger Handwerkskunst und charakteristischem Songwriting ihren Stempel aufgedrückt. Mit Überzeugung, Beharrlichkeit und dem Mut, unbeirrbar ihren eigenen Weg zu gehen, meisterte die Band immer wieder auch scheinbar unüberwindbare Hürden. In einer Zeit, in der Casting-Show-Gewinner und leichte Popsongs dominieren, geben MANOWAR ihren Fans das, was diese seit jeher an ihnen schätzen: echten, wahren Metal als Soundtrack ihres Lebens und Songs die den Wagemut des Einzelnen und den Geist der Gemeinschaft feiern.

Ausgezeichnet mit zahlreichen Gold- und Platin-Auszeichnungen, haben MANOWAR mehr als 35 Tourneen absolviert und als Headliner ausverkaufte Veranstaltungen mit 10.000 bis 50.000 Plätzen bespielt.

MANOWARs beispiellos treue Fangemeinde in Deutschland, Skandinavien, Italien und Spanien, den USA und Kanada, ebenso wie in den Wachstumsmärkten in Osteuropa, Asien und Südamerika spiegelt sich auch in ihren Live-Events wider: Fans aus über 40 Nationen reisten zum Beispiel nach Deutschland, um das Magic Circle Festival zu feiern.

Als Tribut an ihre einzigartige Fangemeinde spielten MANOWAR im Jahr 2009 für ihren Release “Thunder In The Sky” die Power-Ballade, ‘Father’ in 18 verschiedenen Sprachen ein - eine weitere Heavy Metal Premiere.

Mit kraftreichen Studio Alben wie “The Lord Of Steel“ (2012) und “Kings Of Metal MMXIV” Silver Edition - eine komplette Neueinspielung des vielfach ausgezeichneten Bestsellers “Kings Of Metal” mit vielen Überraschungen und Bonus Tracks – begeisterten MANOWAR ihre loyale Fangemeinde mit gleicher Power in Indoor- und Festival Auftritten gleichermaßen.

Mitte 2016 kündigten MANOWAR nach über vier Jahrzehnten im Metal Olymp ihre Abschiedstournee an: ‚The Final Battle’. Diese Tour ist ein ultimativer Metal-Marathon voller Hits und Fan-Favoriten und einer explosiven, brandneuen Multimedia Produktion!

MANOWAR:
Eric Adams: Vocals
Marcus Castellani: Drums
Karl Logan: Guitars
Joey DeMaio: Bass

Völkerball - A Tribute To Rammstein
99% Rammstein – 100 % Völkerball

Völkerball heißt die Band – A Tribute to Rammstein lautet der Untertitel. Wie groß dieser Untertitel geschrieben wird, steht schon fest, bevor Völkerball den ersten Ton gespielt hat. Der Vorhang fällt und gibt endlich den Blick auf das vollendete Bühnenbild und eine überwältigende Kulisse frei. Hier wird sich in den nächsten beiden Stunden eine für Auge und Ohr kaum fassbare Inszenierung abspielen, in der durch ausgefeilte Lichtshow und haargenau platzierte Pyroeffekte brillante visuelle Akzente gesetzt sind.

Bricht dann erst der brachiale Rammstein-Sound unerbittlich hart auf den Konzertbesucher nieder, wie der Hammer auf den Amboss und erklingt erst einmal die sonore – eigentlich ja unverwechselbare – Rammstein-Stimme aus der Kehle des Völkerball- Frontmanns René Anlauff, so ist die Illusion perfekt. Völkerball spannt einen musikalischen Bogen durch die komplette Rammstein- Discografie und lockt damit nicht nur echte Rammstein Fans aus der Reserve.

Mithilfe von mühevoll nachgebildeten Requisiten, Outfits und Maske verstehen es die sechs Völkerball-Musiker dabei so perfekt in die Rollen ihrer jeweiligen „Vorbilder“ zu schlüpfen, dass sich selbst gestandene Rammstein Fans ungläubig die Augen reiben.

Mit scheinbar abwesenden, toten Blicken und den typischen, kantigen und entschlossenen Bewegungen und Gesten verkörpert Völkerball gekonnt die fremde und kühle Ausstrahlung, die Rammstein so unnahbar erscheinen lässt.

Die Band scheint in eine andere Welt versetzt, eingehüllt in eine urgewaltige Atmosphäre, die sich in den gnadenlosen Texten der Rammstein-Songs wiederfindet. Mitten ins Herz treffen sie das Völkerball Publikum - irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn, Faszination und Ekel oder Lust und Schmerz, genau wie die Musik von Rammstein, die sich hart und prägnant präsentiert, roh und einfühlsam, von Grund auf kalt und doch emotional.

99% Rammstein – 100 % Völkerball!

Die Völkerball-Musiker sind

Dirk Oechsle – Schlagzeug
Tobias Kaiser – Gitarren
Björn Müller – Gitarren
René Anlauff – Gesang
Andreas Schanowski – Keyboards
Tilmann Carbow – Bass

J.B.O.: Deutsche Vita - Tour 2018
J.B.O. – Kündigen Tour und neues Album für Frühjahr 2018 an – die „Deutsche Vita“ startet am 31. März

Die Frühjahrsblümchen werden 2018 eine Nuance rosaroter blühen als sonst: Die Erlanger Spaßrocker von J.B.O. kündigen ein neues Album mitsamt dazugehöriger Tour an, die beide den Titel „Deutsche Vita“ tragen. Freuen darf man sich – der Name lässt es erahnen – auf J.B.O.-urtypische Versionen etlicher Klassiker der deutschen Musikgeschichte, mit denen die Band selbst etwas verbindet.
Tourstart ist am 31. März.

Im Moment arbeiten die vier Erlanger mit Hochdruck an den neuen Songs, die in Form eines vollständigen Albums noch vor Tourstart erscheinen werden und befindet sich mitten im Songwriting. „Wir planen dieses Mal mit einigen Songs, die uns auch persönlich sehr am Herzen liegen“, können die Musiker bereits verraten. „Für etliche Song-Ideen braucht es im Moment noch die notwendigen Freigaben, um das Original entsprechend textlich verändern zu dürfen, einige Lieder sind dagegen schon in trockenen Tüchern. Im Herbst werden sich J.B.O. dann ins Studio begeben.

Die Erlanger Spaß-Rocker von J.B.O. sind ein absolutes Unikat der deutschen Musikszene.
Die ungewöhnliche Melange aus beinharter Rockmusik und schräg-geistreichem Humor, getarnt in quietschbuntes Rosa besitzt längst Kultstatus. Ihre Alben landen regelmäßig auf den vorderen 5 Plätzen der deutschen Charts. Besonders auf den großen Sommerfestivals entpuppen sich J.B.O. Mal für Mal zum Publikums- und Unterhaltungsmagneten: eine riesige Palette an jedem bekannten Mitsing-Hits und eine spektakuläre Live-Show kommen bei den Festivals völlig unterschiedlicher Couleur an. Wie kaum eine andere Band begeistern sie Zuhörer aus den unterschiedlichsten Genre-Schichten.
The Dead Daisies: Burn It Down World Tour 2018
THE DEAD DAISIES
EU/UK Summer Tour 2018
US-Allstar-Rocker kündigen Zusatz-Gigs an
5 weitere Deutschland-Konzerte im Juli 2018 bestätigt
Aktuelles Top 10-Album „Burn It Down“ weiter via SPV im Handel


2018 scheint das bisher erfolgreichste Jahr für die The Dead Daisies zu werden: Mit ihrem vierten Studio-Album „Burn It Down“ (SPV) ist die Allstar-Truppe aus Los Angeles Anfang April in der ersten Erscheinungswoche direkt auf Platz 10 der deutschen Charts eingestiegen. Jetzt kündigt das Quintett nach dem gestrigen Tourstart in der Hamburger Markthalle zusätzlich zu den Konzerten im April/Mai fünf weitere im Juli an. The Dead Daisies treten dabei in folgenden Städten auf: in Karlsruhe am 18. Juli 2018 im Substage, in Burglengenfeld am 20. Juli 2018 im VAZ Pfarrheim, in Aschaffenburg am 21. Juli 2018 im Colos-Saal, in Saarbrücken am 24. Juli 2018 in der Garage und in Ludwigsburg am 25. Juli 2018 in der Rockfabrik.

The Dead Daisies, das bedeutet Soul und Tiefgang, gleichzeitig aber auch Zugänglichkeit. Das Quintett aus Los Angeles ist beeinflusst vom Besten, was der Rock in den 70ern und Anfang der 80er zu bieten hatte. Die Essenz von Aerosmith, Foreigner und Bad Company bedeutet kraftvoller Gesang, bluesige Riffs, fette Chöre, powervolle Melodien und großartige Hooks. Gepaart mit musikalischer Extraklasse und mitreißenden Live-Shows entdecken immer mehr Fans auf der ganzen Welt, dass The Dead Daisies den Rock’n’Roll neu beleben! Mit ihren bisherigen vier Alben konnten sie seit 2012 zusammen mit den größten Acts touren, u.a. ZZ Top, Aerosmith, Lynyrd Skynyrd, Bad Company, Kiss, Whitesnake, Def Leppard, Hollywood Vampires. Mit „Burn It Down“ gelang ihnen im April 2018 eine weitere kraftvolle Tour-De-Force, ein Tornado aus hämmerndem Schlagzeug, pulverisierendem Bass, kreischenden Gitarren und rohem Gesang.
Aufgenommen in Nashville mit Marti Frederiksen als Produzent, wobei Anthony Focx erneut den Mix übernahm und Mastering-Legende Howie Weinberg seine Magie beisteuerte.
John Corabi über das neue Album: „Ich freue mich sehr auf unser neues Album „BURN IT DOWN“! Es war ein Vergnügen, wieder mit Marti Frederiksen und der Band zusammen an dem Album zu arbeiten, welches meiner Meinung nach der nächste große Schritt auf dem Weg von The Dead Daisies ist. Dies ist ein Old-School-Rock-Album! Genießt es und wir sehen uns auf unserer großen Welttournee 2018!!!! Peace, Crabby“
Doug Aldrich bringt es ganz einfach auf den Punkt: „Das neue Daisies-Album wird Dein Gesicht zum Schmelzen bringen! Es ist roh und direkt mit einem ganz neuen Sound!“
In typischer Daisies-Manier kündigte die Band die ersten von vielen 2018er Burn It Down Tour-Daten kurz vor Weihnachten an, wobei Fans beim Verkaufsstart in Scharen an die Vorverkaufsstellen stürmten. Viele weitere Termine wurden danach bekannt gegeben, einschließlich der mit Spannung erwarteten Rückkehr der Band nach Japan und Südamerika! Mit Drum-Legende Deen Castronovo, der sich bei den Aufnahmen zum neuen Album dem Line-Up der Band anschloss, bestehen The Dead Daisies nun aus: Doug Aldrich (Whitesnake, Dio), John Corabi (Mötley Crüe, The Scream), Marco Mendoza (Whitesnake, Thin Lizzy), Deen Castronovo (Bad English, Journey) und David Lowy (Red Phoenix, Mink).
Eines ist sicher: Innerhalb kurzer Zeit haben The Dead Daisies einen großen Eindruck auf die Rockszene gemacht und es geschafft, etwas zu bekommen, was jede Band begehrt, aber nur so wenige haben: HARD CORE-FANS! Sie lieben die Daisies und die Daisies lieben sie!
Judas Priest
Ihre „Redeemer Of Souls“-Welttournee endete am 17. Dezember 2015 in Oberhausen. Jetzt haben Judas Priest sowohl mit „Firepower“ ihr 18. Studioalbum für das kommende Frühjahr angekündigt als auch die ersten Termine der dazugehörigen Tournee bestätigt. In Deutschland ist die britische Heavy Metal-Legende um „Metal God“ Rob Halford auf vier Konzerten zu sehen.

Es gibt nur eine geringe Anzahl von Bands, die so viel erreicht und so viele Musiker beeinflusst haben wie Judas Priest. Allein die Anzahl der erfolgreichen Gruppen, die sich nach bekannten Judas Priest-Songs benannt haben, spricht Bände. Judas Priests Debütalbum „Rocka Rolla“ erscheint 1974, seit dem Klassiker „British Steel“ (1980) lieferten Rob Halford, K. K. Downing, Glenn Tipton und Ian Hill gemeinsam mit verschiedenen Schlagzeugern im Laufe der Jahre weitere Genre-Meilensteine: „Screaming For Vengeance“ (1982) und „Painkiller“ (1990) stehen in jeder Metal-Sammlung dieser Welt. Die Engländer sind nicht nur verantwortlich für den prägenden Lederlook vieler anderer Bands, sie haben auch unzählige Klassiker geschrieben: Ohne „Breaking The Law“, „You´ve Got Another Thing Coming“ oder „Living After Midnight“ findet auch 2017 keine Rock- und Metal-Party statt. Bis heute haben Judas Priest weltweit über 45 Millionen Alben verkauft. Seit 2004 erlebt die Band außerdem eine Renaissance nach der anderen: Im Jahr 2009 jährt sich die Veröffentlichung von „British Steel“ zum 30. Mal, auf der dazugehörigen Tour spielt das Quintett das vollständige Album. 2010 erscheint eine erweiterte Doppelalbum-Version inklusive einer DVD mit einer Live-Show aus Hollywood/Florida. Als Gitarrist und Gründungsmitglied K.K. Downing 2010 die Band verlässt, stößt mit dem jungen Briten Richie Faulkner ein herausragendes Talent zu Judas Priest. Auch danach verbucht die verjüngte Band einen Erfolg nach dem anderen: ihr Auftritt beim Finale von ‚American Idol‘, die Veröffentlichung der Live-DVD „Epitaph“, die 2012 im Hammersmith Apollo im Vereinigten Königreich aufgenommen wird, das 17. Studioalbum „Redeemer of Souls“ 2014 (Platz 3 in Deutschland) und die Live-Veröffentlichung „Battle Cry“ auf CD/DVD/BluRay, die 2015 beim Wacken Open Air in Deutschland gefilmt wird. Jetzt bekommen Fans durch ihr neues Studioalbum „Firepower“, das Anfang 2018 veröffentlicht werden soll und erstmals seit 1988 („Ram It Down“) wieder von Tom Allom produziert wurde und der anschließenden Welttournee eine weitere Chance, mit Judas Priest, die ultimative Heavy Metal-Band an einem Veranstaltungsort in ihrer Nähe zu genießen. Bevor Judas Priest nach Deutschland kommen, touren sie von März bis Mai 2018 in den USA mit Saxon und den Black Star Riders.