Hard & Heavy Tickets

Five Finger Death Punch & In Flames
Mit den beiden Modern-Metal-Größen Five Finger Death Punch aus den USA und In Flames aus Schweden wurde eines der wohl aufregendsten Doppel-Headline-Packages dieses Jahres geschnürt. Ob der Heavy-, Thrash- und Groove-Metal des aus Las Vegas stammenden Quintetts Five Finger Death Punch, die mit ihrem bislang letzten, sechsten Album „Got Your Six“ u.a. in Deutschland und den USA in die Top 5 einstiegen, oder der etwas verspieltere, aber nicht minder druckvolle Alternative- und Death-Metal der Göteborger Legenden von In Flames, die auch mit ihrem zwölften Album „Battles“ 2016 wieder die Top Ten in vielen Nationen eroberten: Wer ‚State-of-the-art‘-Modern Metal hören und erleben möchte, ist bei diesen beiden Formationen absolut richtig. Im Zuge ihrer Doppel-Headline-Tournee werden diese beiden Helden der Härte gemeinsam in den großen Hallen sechs deutscher Städte auftreten.

Seit einem Jahrzehnt zählen Five Finger Death Punch aus Los Angeles zu den Speerspitzen der amerikanischen Heavy Metal-Szene. Mit ihrer griffigen und angriffslustigen Melange aus brutal-krachigen Metal-Passagen und stimmungsvoll melodiösem Alternative Rock bedienen sie die Fans mit einem Sound, der den Zeitgeist repräsentiert und zugleich stark verwurzelt ist in den Traditionen des Heavy Metal.

Trotz ihrer kompromisslosen Härte gerieten ihre ersten drei Alben zum Erfolg und erhielten Gold-Auszeichnungen für jeweils mehr als 500.000 verkaufte Einheiten. Am bislang erfolgreichsten erwies sich jedoch ihr bislang letztes Album „Get Your Six“, das weltweit in die Top Ten der Albumcharts stieg. Die Band um Gitarrist und Gründer Zoltan Bathory, den ex-Ghost Machine-Frontmann Ivan Moody, den ehemaligen W.A.S.P.-Drummer Jeremy Spencer und zwei weiteren profilierten Musikern changiert gekonnt zwischen den melodiösen Momenten eines druckvollen Alternative Rock und der eruptiven Wut und temporeichen Brachialität zeitgenössischer Heavy Metal-Musik.

Seit über zwei Jahrzehnten überzeugen die ursprünglich im Melodic Death Metal angesiedelten, mittlerweile stärker dem Modern Metal zuzurechnenden In Flames mit einer kreativen Konstanz, die beeindruckt. Ständig entwickeln sich die Schweden weiter, öffnen sich für neue Genres und Einflüsse. Diese so mutigen wie unvorhersehbaren Entwicklungen demonstrieren ihre zwölf Alben, von denen sie weltweit rund drei Millionen Einheiten verkaufen konnten. Dabei wächst ihr internationaler Ruf stetig: Ihr zehntes Werk „Sounds Of A Playground Fading“ erwies sich als ihr bis dato erfolgreichstes, stieg erstmals an die Spitze der deutschen Charts, notierte in den Top Ten Schwedens, Finnlands und Österreichs und konnte auch in England und den USA auf beachtliche Chart-Erfolge blicken. Damit verortete sich die Band trotz ihres progressiven Ansatzes auch im Mainstream und sensibilisierte immer mehr Menschen für die Klasse und Qualität ihres ausgezeichneten Metal-Sounds.

Die Anfänge von In Flames gehen zurück auf das Jahr 1990. Damals fühlte sich der Sänger, Schlagzeuger und Gitarrist Jesper Strömblad nicht mehr wohl mit dem Sound seiner angestammten Band Ceremonial Oath und gründete In Flames. Nach ersten Demos erschien 1994 das Debütalbum „Lunar Strain“, das einzige Album in Urbesetzung. Denn bereits zum Nachfolger „The Jester Race“ zeichnete sich etwas ab, das In Flames bis heute in Bewegung hält: Stetige Besetzungswechsel brachten immer neue Sound-Ansätze. Mittlerweile ist kein Gründungsmitglied mehr dabei. Die Kreativität der Band wird bestimmt von dem 1995 zunächst als Schlagzeuger, später als Gitarrist hinzugekommenen Björn Gelotte sowie dem Gitarristen und Sänger Anders Fridén. Ergänzt um drei weitere Musiker, loten sie die stilistische Vielfalt des Modern Metal immer wieder neu aus – und blicken weltweit gleichzeitig auf eine stetig wachsende Fangemeinde.

Neben Five Finger Death Punch und In Flames wird ein weiterer Special Guest auftreten, welcher in Kürze bekanntgegeben wird.

Arch Enemy: Will To Power Tour 2018
Die Melodic Metal Masters ARCH ENEMY werden auf der „Will To Power” Headliner Tour ihre Fans weltweit erobern! Mit im Gepäck haben sie ihr neues, gleichnamiges Album, das am 8. September 2017 über Century Media Records veröffentlicht wird.

ARCH ENEMY freuen sich sehr nun den zweiten Teil der „Will To Power” Tour für Anfang 2018 ankündigen zu können. Dieser findet von 12. Januar bis 7. Februar 2018 in Westeuropa statt. Mit dabei sind Wintersun, Tribulation und Jinjer.

ARCH ENEMY Bandleader und Chef-Songwriter Michael Amott kommentiert: „Wir freuen uns sehr, unsere „Will To Power“ Europa-Tour für Anfang 2018 ankündigen zu können. Wir können es kaum erwarten, unsere neue ARCH ENEMY Show voller cooler Überraschungen auf die Bühne zu bringen. Und was für ein Line Up! Wir haben für euch ein Killer-Tourpackage mit großartigen Acts zusammengestellt. Wintersun, Tribulation und Jinjer sind Bands mit einzigartigen und beeindruckenden Live-Shows. All das trägt zu einer epischen Metalnacht bei, die man keinesfalls verpassen darf!“

Die finnischen Metaller Wintersun dazu: „Wir sind sehr erfreut, die mächtigen ARCH ENEMY auf Ihrer Europatour im Januar und Februar 2018 zu supporten. Wir hoffen, euch alle dort zu sehen!“

Die Label-Kollegen von Tribulation kommentieren die Tour wie folgt: „Es geht wieder los! Wir kehren mit neuen Album im Gepäck auf die Straße zurück. Erster Stopp ist Europa mit niemand Geringerem als ARCH ENEMY! Wir sehen uns!“

Und Jinjer lassen verlauten: „Wir zählen sprichwörtlich die Tage, bis diese Tour beginnt! Das ist alles, wofür wir in den letzten Jahren gearbeitet haben: Größere Venues, ein größeres Publikum und die Chance, die Bühne jeden Abend mit einem Heavy Metal Giganten wie ARCH ENEMY zu teilen. Diese Tour wird mit Sicherheit in die Geschichtsbücher eingehen!“

„Will To Power” verspricht das ultimative Statement der Heavy Metal Übermacht zu sein und ist das erste Album, das ARCH ENEMY in aktueller Besetzung aufgenommen haben: ALISSA WHITE-GLUZ (Vocals), MICHAEL AMOTT (Guitars), JEFF LOOMIS (Guitars), SHARLEE D'ANGELO (Bass) und DANIEL ERLANDSSON (Drums). Das Album wurde von AMOTT und ERLANDSSON co-produziert und von Jens Bogren (Opeth, At The Gates, Dimmu Borgir) gemischt und gemastered.

ARCH ENEMY's atemberaubende Debüt-Single „The World Is Yours" erreichte in der ersten Woche über zwei Millionen Views.
Hollywood Undead
Eine furiose Mischung intensiver Rock- und Rap-Musik, angereichert mit Metal- und Dance-Zitaten, dazu ein höchst durchdachtes Image: Das sind die Zutaten, mit denen Hollywood Undead aus Kalifornien in den vergangenen zehn Jahren eine weltweite Anhängerschaft gewinnen konnten. Mit ihrem kommenden, am 27. Oktober erscheinenden, Album „Five“ werden Hollywood Undead aller Voraussicht nach erneut hohe internationale Chartspositionen erreichen und die aktuelle Zahl ihrer weltweiten Albumverkäufe von über drei Millionen ein weiteres Mal deutlich steigern. Nicht zuletzt aufgrund ihres seit nunmehr einem Jahrzehnt anhaltenden Erfolges sowie ihres Arbeitsethos, mit dem sie alle zwei Jahre ein neues Studioalbum vorlegen, gehören sie in den USA zu den meistbeachteten jungen Bands zwischen Rap, Rock und Metal.

Die Anfänge von Hollywood Undead waren simpel – und doch entwickelte sich schnell ein besonderer Stil: 2005 besorgten sich Deuce (Gesang) und J-Dog (Keyboard, Gitarre) aus purer Langeweile ein PC-Programm zum Musikmachen. Sie schrieben einige Songs, die sie auf MySpace stellten, und innerhalb von neun Wochen wurden ihre Lieder mehr als eine Million Mal angehört. Mit vier Freunden – Jonny 3 Tears (Gesang), Charlie Scene (Gitarre), Funny Man (Gesang) und Da Kurlzz (Drums) – gründeten die beiden Hollywood Undead.

Sie nehmen sich grundsätzlich viel Zeit, ihre Ideen umzusetzen und ihren Songs diesen individuellen Twist jenseits aller Genre-Schubladen zu verleihen. Auch inhaltlich bewegen sich die sechs Musiker mit den Masken zwischen radikaler textlicher Härte, einem überspitzten, grotesken Humor und der sprachlichen Kraft von Underground-Lyrik zwischen Ghetto-Slang und alten Meistern.

So basierte ihr drittes Album „Notes From The Underground“ auf einem Klassiker, dem gleichnamigen Roman von Fjodor Dostojewski, und thematisierte Aspekte wie Verlust, Seelenschmerz, geistige Gesundheit und Tod. In Verbindung mit ihrem alle Grenzen sprengenden Sound trafen Hollywood Undead damit den Nerv einer sinnsuchenden Generation, die ihren Platz zwischen Zerstreuung und Zukunftsperspektive, Selbstfindung und freigeistiger Lebensgestaltung sucht. Alle Mitglieder greifen dabei live zum Mikrofon – seit 2010 mit dem neuen Sänger Danny, der den ausgestiegenen Deuce ersetzt.

Damit erzeugen Hollywood Undead einen facettenreichen, druckvollen Sound, der insbesondere in ihrer Heimat auf viele Freunde stößt. Mit Album Nummer drei eroberten Hollywood Undead auch Europa im Sturm, mit ihrem bislang letzten Longplayer „Day Of The Dead“ stieg die Band erstmals – und trotz ihrer kompromisslosen Härte – auch in die deutschen Albumcharts ein. Die anschließende Welttournee geriet zu einem wahren Siegeszug.

Für das neue Album, das schlicht „Five“ betitelt wurde, widmen sich Hollywood Undead der Zahlenmythologie. Insbesondere die Zahl Fünf wird in all ihren Ausprägungen beleuchtet – von den fünf Fingern einer Hand über die Frage, warum fünf Sterne in vielen Zusammenhängen die Höchstnote für etwas darstellen, bis hin zur Aufarbeitung der eigenen Historie mit dem Song „No. 5“ von ihrem nunmehr zehn Jahre alten Debüt. Für das neue Album beendeten Hollywood Undead, die rund um die Aufnahmen durch den Ausstieg von Da Kurlzz zum Quintett schrumpften, ihren Vertrag mit einem Major-Label, gründeten ihre eigene Plattenfirma und übernahmen auch die gesamte Produktion des Albums selbst, da, so Jonny 3 Tears, „niemand so gut versteht wer wir sind und was wir wollen, wie wir selber.“ Das Ergebnis klingt in etwa so, als habe Trent Reznor das neue Album vom Wu-Tang Clan produziert – also: hoch spannend.

Architects
Mit großer Vehemenz, spielerischem Können und einem ausgeprägten Arbeitsethos haben sich Architects aus dem britischen Seebad Brighton innerhalb weniger Jahre eine treue internationale Fangemeinde erspielt. Sieben stilistisch stets neu ausgerichtete Alben untermauern ihre Ausnahmequalitäten als brillante Musiker zwischen Metalcore, Mathcore, Post-Hardcore und Progressive Metal. Zuletzt erschien 2016 das siebte Album „All Our Gods Have Abandoned Us“, ihr bislang erfolgreichstes Werk: In vielen Ländern stieg es in die Top 20 der Charts, in Deutschland und Australien sogar in die Top 10. Trotz des tragischen Todes ihres Gitarristen und Gründungsmitglieds Tom Searle im August 2016, geht die Band erneut auf Tournee und arbeitet auch an neuen Songs. Wann diese erscheinen werden, ist derzeit noch unbestimmt. Zu ihren drei Deutschland-Shows zwischen dem 26. und 30. Januar in Berlin, München und Köln bringen sie als Special Guest While She Sleeps mit.

Die Brüder Tom und Dan Searle drückten noch die Schulbank, als sie 2004 ihre erste Metalcore-Band Inharmonic gründeten. Tom übernahm die Leadgitarre, Dan saß hinter dem Schlagzeug. Schnell fanden sie in Bassist Alex Dean, Gitarrist Tim Hillier-Brook und Frontmann Matt Johnson geeignete Mitstreiter und machten sich in der lokalen Szene, trotz ihrer Jugend, einen Namen als eine außergewöhnlich versierte Metalcore-Band. Vorübergehend spielten sie auch unter dem Namen Counting The Days in lokalen Clubs, bevor sie sich 2006 rund um die Veröffentlichung ihres Debüts „Nightmares“ auf den Namen Architects einigten.

Seither arbeiten Architects ohne Unterlass. Mit den Alben „Hollow Crown“ (2009), „The Here And Now“ (2011), „Daybreaker“ (2012) und „Lost Forever // Lost Together“ (2014) wuchs der internationale Erfolg ebenso stetig wie ihre beachtlichen instrumentalen Fähigkeiten. Im Zuge ihrer ausgedehnten Welttournee zum „Daybreaker“-Album produzierten sie die komplett via Crowdfunding finanzierte Filmdokumentation „One Hundred Days: The Story Of Architects Almost World Tour“, die 2013 veröffentlicht wurde und in Fachkreisen als äußerst intimer Einblick in das Leben einer ambitioniert arbeitenden Band gilt.

Am 20. August 2016 vermeldeten Architects den tragischen Verlust von Tom Searle, der nach dreijährigem Kampf an einem Krebsleiden verstarb. Er wurde nur 28 Jahre alt. Noch am gleichen Tag sicherte die Band via Facebook zu, dass sie weitermachen wird. Zunächst verpflichteten sie sich, alle noch anstehenden Konzerte zu spielen. Ob und wann ein neues Album erscheint, bleibt indes ungewiss: „Wir werden nur dann etwas veröffentlichen, wenn es uns gelingt, ein Album aufzunehmen, auf das auch Tom zu hundert Prozent stolz gewesen wäre“, ließ sein Bruder Dan über die Homepage mitteilen. Tatsächlich schrieben Tom und Dan Searle vor seinem Tod eine ganze Reihe neuer Songs, die als Grundlage für ein weiteres Album gelten. Bei ihren Shows wird der Posten des Leadgitarristen derzeit von verschiedenen befreundeten Musikern bekleidet.

Im Rahmen der drei Deutschland-Shows werden Architects von einem weiteren mitreißenden Special Guest begleitet: While She Sleeps. Mit gerade mal einer EP und zwei Alben etablierte sich das britische Quintett international als feste Größe des Metalcore. Mit kunstfertig komponierten, enorm druckvollen und in Momenten vertrackt progressiven Songs definiert die Band aus Sheffield, wie moderner Heavy Metal anno 2017 zu klingen hat. In ihrer Heimat vereinen While She Sleeps Fans jedweder Metal-Spielart auf sich. Ihr Debütalbum „This Is the Six“ stieg 2012 sofort nach Erscheinen bis auf Platz 27 der Charts und wurde mit je einem Kerrang!- und einem Metal Hammer-Award ausgezeichnet. 2015 folgte mit „Brainwashed“ das nächste Kapitel, der endgültige internationale Durchbruch kam mit dem Ende April erschienenen dritten Album „You Are We“, das in Großbritannien erstmals in die Top 10 stieg und in vielen weiteren Nationen, darunter auch Deutschland, in die Top 20 der Charts einstieg.

Prophets Of Rage
Prophets of Rage:
Gipfeltreffen der Meinungsführer
Meinungsstarke Polit-Supergroup veröffentlicht Debütalbum
„Prophets of Rage“ erscheint am 15. September
Exklusive deutsche Show am 15. November in Düsseldorf


Rage Against the Machine, Public Enemy und Cypress Hill: Drei jeweils für sich bereits höchst wohlklingende Namen im Kampf um eine bessere, humanere Gesellschaft. Vor gut einem Jahr haben sich Musiker aus allen drei Formationen zu den Prophets of Rage zusammengeschlossen, um, wie Gitarrist Tom Morello sagt, „eine Elite-Task-Force aus revolutionären Musikern zu gründen“. Ihre Ambition, mit ihren Texten und einer höchst angriffslustigen Crossover-Musik aus Alternative Rock, Post-Metal und Hip-Hop gegen Missstände in der US-amerikanischen Gesellschaft anzutreten, hört man in jedem Ton und jeder Zeile. Bislang erschien die EP „The Party's Over“ im vergangenen August, im Anschluss ging die Band auf Welttournee und spielte im Sommer auch einige Aufsehen erregende Open-Air-Auftritte, unter anderem als einer der Top-Acts bei Rock am Ring und Rock im Park. Nun wird am 15. November ihr sehnlichst erwarteter erster Longplayer veröffentlicht, der die Prophets of Rage endgültig unter den Top-Acts des politischen Rock etablieren wird.

Was Rage Against the Machine für den Politrock der USA bedeuten, wird aufseiten der Rapmusik von Public Enemy und Cypress Hill gespiegelt: Alle drei Formationen thematisieren in ihrer jeweils mehr als 25-jährigen Geschichte immer wieder die Probleme und mangelnden Chancen des kleinen Mannes. Weltweite kriegerische Auseinandersetzungen, real existierender Rassismus in den USA, Polizeigewalt, wachsende Armut, das Verschwinden des Mittelstands: All diese Themen haben diese drei Gruppen immer wieder auf die Agenda gehoben und lautstark über Medien, auf ihren Platten und in Konzerten kommuniziert.

Mit ihren Anliegen sowie stets höchst intensiver und individueller Ausgestaltung ihrer Musik stiegen alle drei Bands innerhalb der letzten 20 Jahre zu Legenden der US-Musik auf. Alben wie das 1992er-Debüt von Rage Against the Machine, „It Takes a Nation of Millions to Hold Us Back“ (1988) von Public Enemy oder das 1993er-Werk „Black Sunday“ von Cypress Hill wurden zu Klassikern politisch motivierter Popkultur, die mit messerscharfer Präzision und deutlicher Sprache auf die großen Probleme moderner Gesellschaften aufmerksam machen.

Nun haben sich die drei Musiker Tom Morello (Gitarre), Tim Commerford (Bass) und Brad Wilk (Schlagzeug) von Rage Against the Machine mit den beiden Public Enemy-Musikern Chuck D. und DJ Lord sowie dem Cypress Hill-Frontmann B-Real zusammengetan, um mit vereinter Kraft die auch von ausländischen Medien häufig als irritierend absurd wahrgenommene aktuelle Lage der US-Politik lautstark zu kommentieren. Begleitet von vielen weiteren Anliegen, die die Prophets of Rage in differenzierten und zugleich brutal offenen Worten in kraftvolle Crossover-Songs gießen.

Die gemeinsame Geschichte der drei Gruppen reicht lange zurück, bis zu den Anfangstagen von Rage Against the Machine, die ihr erstes Konzert im Vorprogramm von Public Enemy spielten und 1994 eine US-Tournee zusammen mit Cypress Hill absolvierten. Als sich die drei Mitglieder von Rage Against The Machine nun zu Beginn des vergangenen Jahres an Chuck D. wandten mit der Frage, ob man gemeinsam mit neuer Musik die aktuellen Präsidentschaftswahlen der USA kommentieren wolle, war er nicht nur sofort Feuer und Flamme – er brachte gleich noch den Public Enemy-DJ Lord sowie den Cypress Hill-MC B-Real mit an den Tisch.

Wie ernst es dem Sextett mit seinem Kampf ist, zeigte bereits die erste Veröffentlichung: Die Single „The Party's Over“ erschien am Tag vor dem Nominierungsparteitag der Republikaner, auf dem Donald Trump zum Spitzenkandidaten gewählt wurde. Nun, ziemlich genau ein Jahr später, belegen sie mit den zwölf Tracks ihres von Altmeister Brendan O'Brien produzierten Debütalbums, dass die Prophets of Rage stilistisch wie inhaltlich zu den progressivsten Rockbands der Gegenwart gehören und politischer Agitation eine neue, konsequent druckvolle Stimme verliehen haben.
Europe: Walk The Earth World Tour 2017
EUROPE
Walk The Earth World Tour 2017

Die schwedischen Melodic-Hardrocker zurück in Deutschland
Konzerte im Herbst 2017 in München und Hamburg bestätigt
Neues Album „Walk The Earth“ kommt am 20. Oktober 2017


Mit dem 2015 veröffentlichten Album “War Of Kings” hat die Rockwelt noch einmal realisiert, welch formidable Band Europe ist, mit ihrem kommenden Album “Walk The Earth” (VÖ 20.10.17 / Hell & Back Recordings / Silver Lining Music) manifestiert die Melodic-Hardrock-Legende ihren Status als aufregenden Contemporary Rock Act. Im Rahmen ihrer ausgedehnten „Walk The Earth – World Tour“ kommen Europe auch für zwei Konzerte zurück nach Deutschland. Das schwedische Quintett um Frontmann Joey Tempest spielt am 28. November 2017 in München im Backstage und am 3. Dezember 2017 in Hamburg im Docks.

„Walk The Earth“, das neue und elfte Studioalbum wurde in den berühmten Abbey Road Studios in London aufgenommen und beeindruckt direkt mit einem Artwork des berühmten L.A. Künstlers Mike Sportes von Filth Mart. Produzent ist Grammy Gewinner Dave Cobb (u.a. Rival Sons, Chris Cornell, Shooter Jennings). Die wundervollen Melodien zusammen mit der Stärke und Eindringlichkeit von Joey Tempests Stimme, kombiniert mit der starken Rhythm-Sektion und dem hervorragenden Gitarrenspiel von John Norum, geben dem Album eine besondere Stärke. Das Album wird am 20. Oktober 2017 veröffentlicht.

Seit ihrer Gründung 1979 haben Europe über 25 Millionen Platten verkauft. Der globale Multi-Millionenseller „The Final Countdown“ verkaufte sich über 15 Millionen Mal und war Nummer 1 in 25 Ländern.
Mastodon
Die amerikanischen Progressive Metaller Mastodon haben ihren Tourzyklus zum im April 2017 veröffentlichten Album „Emperor of Sand“ (Warner/Reprise) erweitert und kommen im November 2017 für vier Termine zurück nach Deutschland. Das Quartett aus Atlanta/Georgia hat mit der US-Stoner-Rock-Band Red Fang sowie den ebenfalls aus US kommenden Post-Rockern Russian Circles ein schwergewichtiges Paket für ihre Rückkehr geschnürt. Fans können sich auch auf einen Gastauftritt von Neurosis-Mitbegründer Scott Kelly freuen. Der langjährige Freund und Partner der Band wird als Teil einer speziellen Setlist gemeinsam mit Mastodon auftreten.

Auf Emperor Of Sand glänzen Mastodon einmal mehr mit einem ungemein fantasiereichen und komplexen Handlungsstrang, der über das Wesen von Zeit nachsinnt. Das Konzeptalbum spinnt die Sage eines Mannes, der in einer unendlich heimtückischen Wüste dem Tode geweiht ist. Die Band fängt die Körner einer musikalischen und lyrischen Odyssee ein, die unaufhaltsam durch eine kosmische Sanduhr rinnen. „’Emperor of Sand’ ist wie Gevatter Tod“, sagt Drummer / Sänger Brann Dailor. „Sand repräsentiert die Zeit. Wenn du oder irgendjemand, den du kennst, je eine tödliche Diagnose bekommen hat, ist dein erster Gedanke: Zeit. Die Frage lautet immer: ‚Wie viel Zeit bleibt mir noch?’“

Emperor Of Sand wurde im The Quarry Recording Studio in Kennesaw aufgenommen, gelegen vor den Toren von Mastodons Heimatstadt Atlanta. Produzent ist Brendan O’Brien (Pearl Jam, Neil Young, AC/DC, Rage Against The Machine), mit dem Mastodon erstmals an ihrem bahnbrechenden 2009er-Album Crack The Skye arbeiteten. Emperor Of Sand erreichte #1 der Billboard’s Top Album Sales Chart und markiert das erfolgreichste Verkaufsdebüt in der der Geschichte der Band.

Mastodon sind mehr als eine Band für Musiker, denn parallel zu ihrer Kreativität haben sie im Verlauf ihrer fast 16-jährigen Karriere auch mit jedem weiteren Studioalbum ihre weltweite Anhängerschar vergrößert. Nicht nur für ihre Fans zählen Mastodon zu den meistrespektierten und einflussreichsten Kreativkräften in der heutigen Metal-Szene.

Anathema & Special Guest: Alcest
ANATHEMA
Special Guests: ALCEST
„The Optimist“ - Europe 2017


Nach den gefeierten Alben „Weather Systems“ (2012) und „Distant Satellites“ (2014) melden sich Anathema nun mit ihrem elften Studiowerk „The Optimist“ (Kscope/Edel, VÖ: 09.06.2017) zurück und kommen im Oktober/November auch auf Deutschland-Tour.

Wie aus Bandkreisen zu hören war wartet das neue Album mit der „dunkelsten, herausfordernsten und ungewöhnlichsten Musik“ der Bandgeschicht auf. Die Fans dürfen vom im Winter 2016 von Tony Doogan (Mogwai, Belle And Sebastian, Super Furry Animals) in Studios in Donegal und Glasgow aufgenommenen Werk also einiges von den versierten Ambient-Rockern erwarten. Die elf Tracks von „The Optimist“ reissen noch mehr Grenzen nieder denn je. Bei aller Experimentierfreude bleiben sich Anathema dennoch treu. Vom schreienden gitarrengetriebenen Postrock des Songs „Springfield“ über die Film-Noir-artige, jazzige Brillianz von „Close Your Eyes“ bis hin zur klugen Electronic bei „San Francisco“ ist das Album eine Reise voller Wunder. Zweifelsohne ihr bisheriges Meisterwerk!

Anathema werden von den Gitarre spielenden Brüdern Daniel und Vincent Cavanagh angeführt. Mit dabei sind Drummer John Douglas, Sängerin Lee Douglas, Bassist Jamie Cavanagh und Keyboarder Daniel Cardoso.

Bereits seit 1990 aktiv, gehören Anathema mit zu den wichtigsten britischen Vertretern für avancierte Rockmusik. Ursprünglich als Doom-Metal-Band 1990 gegründet (damals nannte man sich noch Pagan Angel) entwickelte sich die Band im Laufe der Jahre und nach diversen Umbesetzungen zur Rockband mit einem Faible für Prog-Rock und atmosphärische Sounds weiter. Inzwischen nannte man sich Anathema (aus dem griechischen: Kirchenbann, das Verfluchte) und mit dem Album „A Fine Day To Exit“ (2001) etablierte man einen eigenen Stil, der u.a. von Pink Floyd beeinflusst scheint. Heute gehört man zusammen mit den musikalisch verwandten Porcupine Tree mit zu den herausragenden Vertretern britischen Prog-Rocks.

Im Jahr 2000 gegründet, kreierten Alcest gewissermassen im Alleingang das Genre ›Blackgaze‹, indem sie auf ihrer ersten EP ›Le Secret‹ von 2005 Elemente aus Blackmetal und Shoegaze verbanden – eine Kombination, die es selbst im postmodernen Musikkosmos so noch nicht gab. Diesen Sound hat die Band um Frontmann, Sänger und Gitarristen Neige über bisher fünf Alben immer weiter verfeinert. Alcest seien, so das hippe Netz-Medium Noisey, "mehr oder weniger allein verantwortlich für die schleichende Symbiose von Shoegaze, Post-Rock á la Explosions In The Sky und norwegischem Black Metal, einem der unbeugsamsten Genres überhaupt."

Mit "Kodama" ist 2016 das jüngste Album erschienen, das unisono in der Fachpresse abgefeiert worden ist: 
„Alcest ist eine jener Bands, bei denen man sicher sein kann, dass mit jedem Album etwas Großes auf einen zukommt“, schreibt Eclipsed
und Intro stellt fest: 
„Alcest bekennen sich zu allem, was sie je ausgemacht hat „Kodama“ kultiviert waldgrünen Atmo-Blackgaze mit subtil-dämonischen Schlieren – und verteilt nebenbei genüsslich Ohrfeigen an ewig gestrige Metal-Machos....wunder-wunderschön.“