Jazz & Blues Tickets

An Evening with Pat Metheny
Umfassende Werkschau durch alle Schaffensphasen des Ausnahmegitarristen!

Der 20fach Grammy-ausgezeichnete Gitarrist Pat Metheny hat eine umfangreiche Welttournee unter dem Motto ›an evening with Pat Metheny‹ angekündigt. Metheny, der kürzlich als jüngster und vierter Gitarrist überhaupt (neben Django Reinhart, Charlie Christian und Wes Montgomery) in die Hall of Fame des weltweit einflussreichsten Jazz-Magazins ›Downbeat‹ aufgenommen wurde, wird an diesen besonderen Abenden Musik aus nahezu allen Schaffensperioden seiner Karriere präsentieren. Für seine kommende Tourneeplanung strebt Metheny bewusst einen Ausbruch aus dem gewohnten Zyklus des Komponierens, Aufnehmens und anschließendem Touren an. »Ich habe so viel Musik kreiert, der ich mich nie so richtig widmen kann. Also dachte ich, dass es Spaß machen würde, mit ganz gezielt ausgewählten Musikern zusammenzuarbeiten, die in der Lage sind, einen Großteil meines bisherigen Schaffens spielerisch umsetzen zu können. Meine Hoffnung dabei ist, dass es uns nach ein paar Konzerten, wenn wir so richtig eingespielt sind, gelingt in neue musikalische Sphären vorzustoßen!« Was die Zuschauer erwartet, hält Metheny offen: »Ich habe im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit diesem Ensemble bereits neue Musik komponiert, ich kann mir aber ebensogut vorstellen, ausschließlich ältere Sachen zu spielen oder ganze Alben aufzuführen. Mir gefällt der Gedanke daran, dass sich alles im Lauf der Tour entwickeln und finden wird – und es auf mich zukommen zu lassen. Mit Antonio, Linda und Gwilym ist tatsächlich alles möglich! Die gesamte Band hat das Potential, eine völlig eigene Form des Zusammenspiels zu entwickeln - ich kann es kaum erwarten, diesen Moment zu erleben!«

In diesem erwählten Zirkel ist einmal mehr Schlagzeuger Antonio Sanchez zu finden, einer von Methenys treuesten Mitstreitern, mit dem er in einer ganzen Reihe von Besetzungen seit 2000 zusammenspielt.
»Antonio ist immer unfassbar gut. Er gehört für mich zu einem der besten Drummer aller Zeiten und die Tatsache, dass wir auf so viel gemeinsame Musik zurückblicken können, macht unser Verhältnis für beide Seiten besonders. Ich bin so stolz auf den Erfolg, den Antonio in der letzten Zeit mit ›Birdman‹ zuteil geworden ist.«
Der von Sanchez komponierte Soundtrack zum Oscar prämierten Film von Alejandro G. Innaritu wurde neben dem seiner Golden Globe und Grammy Nominierung mit jeder Menge internationaler Preisen ausgezeichnet.

Die aus Malaysia stammende Bassistin Linda Oh ist seit Jahren eine echte Größe in der New Yorker Jazz Szene und hat mit vielen großen Namen zusammen gespielt.
»Ich bin oft unterwegs, um mir neue Instrumentalisten anzuhören. Als ich Linda das erste Mal gesehen haben, landete sie sofort an der Spitze der Kandidaten für meine neue Band. Sie bringt alles mit, nach dem ich suche: Herausragendes Musikverständnis und große Vorstellungskraft. Aber das Wichtigste für mich ist bei Musikern ihr unbedingter Wille zur Kommunikation – nicht nur mit ihren Mitmusikern, sondern auch mit dem Publikum«

Abgerundet wird das Ensemble durch den britischen Pianisten Gwilym Symcock, der als einer der spektakulärsten aus England stammenden Pianisten seit Jahrzehnten gefeiert wird. »Ich bin Fan von Gwilym, seit ich sein Debut gehört haben. Diverse Personen haben mir daraufhin mitgeteilt, dass Gwilym sehr oft den Einfluß, den meine frühen Alben auf sein Schaffen hatten, erwähnte. Da ich ihn für einen der besten Pianisten halte, die ich jemals gehört habe, war dies sehr schmeichelhaft für mich. Nach vielen Anläufen gelang es uns irgendwann, tatsächlich, gemeinsam Musik zu machen – und die Kommunikation zwischen uns hat mich sofort umgehauen.«
Till Brönner: The Good Life
Till Brönner 2016 erstmals mit DEAG auf Tournee! Der VVK für die „The Good Life“-Tour hat begonnen.

Der Star-Trompeter Till Brönner ist in diesem Herbst live auf Tour zu erleben! Die Konzerte stehen ganz im Zeichen seines neuen Albums „The Good Life“ (VÖ: 2.9.2016, Sonymusic) – welches der Künstler gestern persönlich in Hamburg präsentierte - und halten viele weitere Überraschungen aus dem großen Repertoire des Ausnahme-Künstlers bereit.

Till Brönner ist nicht nur einer der erfolgreichsten und bekanntesten deutschen Jazz-Musiker, sondern auch ein künstlerisches Multitalent: Als Trompeter, Sänger, Produzent und Fotograf sowie mit seiner einzigartigen Ausstrahlung und dem unverkennbar coolen Brönner-Sound fasziniert er sein Publikum auf der ganzen Welt. Till Brönner gilt heute als deutscher Weltstar, der mit seiner bahnbrechenden Künstlerkarriere international für Begeisterung sorgt und bereits mit den größten Künstlern der Jazzwelt zusammengearbeitet hat. Neben zwei Grammy-Nominierungen ist der „Jazz Trumpet Gentleman“ Till Brönner der einzige Künstler, dem es gelang in allen 3 ECHO Kategorien (Jazz, Pop, Klassik) zu gewinnen. Erst kürzlich trat Till Brönner als einziger deutscher Künstler anlässlich des diesjährigen International Jazz Day bei einem All-Star-Konzert im Weißen Haus vor US-Präsident Barack Obama auf.

Neben seinem brillanten Trompetenspiel präsentiert sich Till Brönner bei seinen Konzerten auch als Sänger mit seiner grandiosen Band mit Christian von Kaphengst (Bass), David Haynes (Drums), Jasper Soffers (Piano) und Magnus Lindgren (Saxophon) sowie als Komponist mit eigenen Songs.

Prof. Peter Schwenkow, Vorstandsvorsitzender der DEAG, freut sich auf die bevorstehende Tour: „Die “The Good Life“-Tour von Till Brönner ist der Startschuss unseres gemeinsamen Weges im Live-Bereich und wir sind stolz darauf, mit einem Künstler zusammenzuarbeiten, der international seinesgleichen sucht. Till Brönner ist mehr als ein virtuoser Trompeter, er ist der wohl bemerkenswerteste deutsche Jazzkünstler der Gegenwart.“
King King
King King

Die Schottische Gruppe King King hat einfach alles, was eine starke Blues Rock-Band braucht und ausmacht. Der kometenhafte Aufstieg der Band gipfelte in der Auszeichnung für Best Band und Best Album bei den British Blues Awards 2012 und 2013. Seit ihrem ausverkauften Auftritt bei WDR Rockpalast Crossroad Festival und einer gefeierten Tour im Frühjahr 2014 verbreitete sich der Ruf ihrer elektrisierenden Live-Shows auch in Deutschland. Die Band wurde zum Eutiner Open Air, eines der größten und bedeutendsten Festivals der europäischen Bluesszene mit über 15.000 Besuchern eingeladen. Die treibende Kraft hinter King King ist Alan Nimmo. Sein brillantes Gitarrenspiel verbindet er mit einer kraftvollen Stimme und hochklassigen Eigenkompositionen. Dieser virtuose Frontmann, der über ein fast unerhörtes Niveau an Charisma verfügt, ist im schottischen Glasgow mit Musik von BB King und Muddy Waters aufgewachsen. Er zählt außerdem Musiker wie Eric Clapton, Peter Green, Free, Stevie Ray Vaughan zu seinen Einflüssen, aber auch die lokalen Musiker in der Glasgower Umgebung. Dass er sich mit den gefragtesten Talenten, die sich derzeitig in der Szene befinden umgibt, wie Lindsay Coulson am Bass oder Wayne Proctor an den Trommeln, macht King King zu einer wirklich unwiderstehlichen Band. Aufgrund ihrer wachsenden Fangemeinde und der fortsetzenden Flut an Auszeichnungen, ist für King King auch in 2014 keine Verschnaufpause in Sicht: Auftritte auf renomierten Sommer Festivals in Norwegen Frankreich Schweiz Belgien. Nominierung British Blues Award 2014 in verschiedenen Kategorien. Long History of Love (CD Standing In The Shadows) wurde nominiert für besten Song. Im Oktober eine kurze Deutschland Tour bevor sie den Paten des britischen Blues John Mayall auf einer 34-Tagen Tour durch die UK begleiteten. Die neue CD “Reaching For The Light” stellt KING KING jetzt auf ihrer European Tour 2015 vor.
ELBJAZZ 2017
ELBJAZZ 2017 mit Gregory Porter, Snarky Puppy, Agnes Obel u.a.

Reservierung für Konzerte in der Elbphilharmonie im Rahmen des Festivals noch möglich

Mit Gregory Porter, Snarky Puppy, Agnes Obel, Moving Parts, ALA.NI und Cæcilie Norby & Lars Danielsson ergänzen sechs weitere Acts das Programm des ELBJAZZ. Das zweitägige Festival im Hamburger Hafen findet am 2. + 3. Juni 2017 zum siebten Mal statt. Spielorte sind unter anderem die neu eröffnete Elbphilharmonie sowie das Werftgelände von Blohm+Voss.

Wenn man Gregory Porter beschreibt, gehen einem schnell die Superlative aus. Exklusiv beim ELBJAZZ wird der Jazzsänger aus Kalifornien ein ganz besonderes Konzert geben: Er und seine Band präsentieren sich sinfonisch in Begleitung der Streicher des Kaiser Quartetts. Das Streichquartett hat in der Vergangenheit unter anderem mit Chilly Gonzales gearbeitet und wird Porters Songs eine völlig neue, außergewöhnliche Klangfarbe geben. Vier erstklassige Alben hat er bis dato herausgebracht. Für das jüngste, „Take Me To The Alley“, ist er erneut für einen Grammy nominiert.

Bereits zwei Grammys bekommen haben Snarky Puppy: 2014 für die beste R&B-Performancefür den Titel „Something“. 2016, gemeinsam mit dem Metropole Orkest, für „Sylva“ – bestes zeitgenössisches Instrumentalalbum. In diesem Jahr ist „Family Dinner – Volume 2“ erschienen, das sie in New Orleans mit Gästen wie Jacob Collier, Charlie Hunter, Salif Keita und David Crosby aufgenommen haben.

Mit ihren beiden Alben „Philharmonics“ und „Aventine“ ist Agnes Obel zu einer hochangesehenen europäischen Künstlerin avanciert. Gerade ist ihr drittes Album „Citizen Of Glass“ erschienen, das die dänische Sängerin und Pianistin im Alleingang geschrieben und produziert hat. Beim ELBJAZZ wird Agnes Obel mit einem neu zusammengestellten Ensemble aus Musikerinnen auftreten, zu dem eine Cellistin, eine Klarinettistin und eine Schlagzeugerin gehören.

Benny Greb führt ein musikalisches Doppelleben. Der Augsburger mit Wohnsitz in Hamburg ist ein international gefragter Schlagzeuger und Dozent. Hinter seiner eigenen Band Moving Parts steckt ein furioses Trio, zu dem noch Chris Montague (Gitarre) und Kit Downes (Keyboards) gehören. Jüngst ist ein Live-Album erschienen, auf dem zu hören ist, wie grandios dieses Ensemble zusammen spielt und wie es Jazz und Elektro fusioniert.

Schon als Kind trat ALA.NI in Musicals auf, später war die Sängerin aus London im Background für Andrea Boticelli, Damon Albarn und Mary J. Blige aktiv. Jetzt hat sie ihr Debütalbum „You & I“ veröffentlicht. Die verrauchten Songs wirken wie aus der Zeit gefallen. Die Britin hat alle Songs selbst geschrieben und produziert, das Album ist fein orchestriert und reduziert aufgenommen.

Von Anbeginn ihrer musikalischen Karriere hat sich Cæcilie Norby gekonnt zwischen den Welten Jazz, Blues, Soul, Pop und klassischer Musik bewegt. Als erste dänische Künstlerin wurde sie vom legendären Blue Note Label unter Vertrag genommen und arbeitete mit vielen internationalen Stars wie Randy Becker, Curtis Stigers und Chick Corea zusammen – und mit dem Bassisten Lars Danielsson, der nicht nur ihr Ehemann, sondern auch der Produzent und Partner fast all ihrer Projekte wurde. Beim ELBJAZZ sind die beiden als Duo live zu erleben.

Aktuelles Programm:
Gregory Porter & Band und Kaiser Quartett Streicher, Jan Garbarek, Joshua Redman Trio, Snarky Puppy, Agnes Obel, Hildegard Lernt Fliegen, NDR Bigband, Youn Sun Nah, Beady Belle & Bugge Wesseltoft, Dhafer Youssef, Cæcilie Norby & Lars Danielsson, Akua Naru, Moving Parts, Bernhoft, ALA.NI, Eric Schaefer, Nighthawks, Nina Attal, Christoph Spangenberg spielt Nirvana, Anna Lena Schnabel, Benjamin Schaefer, MIU, Erik Truffaz Quartet, Accordion Night

Tickets:
Die ersten 8.000 ELBJAZZ-Ticketinhaber haben die Möglichkeit, während des Festivals ein Konzert in der Elbphilharmonie zu erleben. Die erforderliche Reservierung für das bevorzugte Konzert ist bereits möglich, auch der Spielplan für die Elbphilharmonie steht schon fest – u.a. werden Jan Garbarek und Joshua Redman Trio dort auftreten. Das ELBJAZZ bietet seinen Besuchern somit die ideale Möglichkeit, noch im ersten Halbjahr 2017 in den Genuss von einem Konzert im Großen Saal des sehr gut gebuchten Konzerthauses zu kommen.
Lee Ritenour & Dave Grusin
LEE RITENOUR

Lee Ritenour (geboren als Lee Mack Ritenour am 11. Januar 1952 in Los Angeles) hat es seit dem Beginn seiner Karriere immer geschafft, eine feine Balance zwischen individueller kreativer Vision und Gruppendynamik beizubehalten. Seine erste Arbeit als Session-Musiker fand als Teenager in den späten Sechzigern mit The Mamas and The Papas statt, die ihm aufgrund seiner unglaublichen Fingerfertigkeiten den Spitznamen 'Captain Fingers' gaben. Seit seinen ersten professionellen Aufnahmen Anfang der Siebziger ist Ritenour mit einem Grammy ausgezeichnet worden, ganze 19mal war er für den wichtigsten Musikpreis der Welt nominiert. Er stand unzählige Male auf dem Spitzenplatz von Gitarren-Umfragen, er bekam einen ‚Lifetime Achievement Award' bei den kanadischen ‚SJ Awards', außerdem den prestigeträchtigen ‚Alumnus of the Year Award' der University of Southern California. Er hat insgesamt mehr als 40 Alben aufgenommen, auf denen sich 35 Hits befanden. Schon als junger Gitarrist war er aufgrund seiner Kombination von diversen musikalischen Stilen und seinen brillanten technischen Fähigkeiten ein gefragter Mann, was in mehr als 3.000 Sessions mit einem stilistisch breiten Spektrum an Künstlern mündete. Ritenour ist außerdem ein Gründungsmitglied von Fourplay, der wohl erfolgreichsten Band im zeitgenössischen Jazz. 2010 feierte Lee sein 50-jähriges Jubiläum als Gitarrist mit der Veröffentlichung von 6 String Theory, auf dem bekannte Kollegen wie Steve Lukather, Neal Schon, John Scofield, Slash, Mike Stern, George Benson und B.B. King, aber auch Newcomer wie Andy McKee, Joe Robinson und Guthrie Govan zu hören sind. Die Scheibe entstand in Zusammenarbeit mit seiner ersten multinationalen ‚Six String Theory competition', einem Gitarristen-Wettbewerb, gesponsert von Yamaha, Berklee College of Music, Montreux Jazz Festival, Blue Note Tokyo, Crown of the Continents Guitar Workshop and Festival, Monster, Premier Guitar, Jazz Monthly, Music Connection, Concord Records und D'Addario.

Der ‚Six String Theory'-Wettbewerb entwickelt sich übrigens stetig weiter und beinhaltet mittlerweile neben einem Wettstreit in der Kategorie ‚Rhythm Section' auch dasselbe für Piano, Bass und Drums. Im Jahr 2012 gab es für die Gewinner der einzelnen Kategorien eine Teilnahme bei den Aufnahmen zu Lees Album Rhythm Sessions, auf dem auch Koryphäen wie Chick Corea, George Duke, Stanley Clarke, Dave Grusin, Marcus Miller und viele andere zu hören sind. Die Gewinner von 2014 durften sogar auf dem legendären ‚Montreux Jazz Festival' auftreten, während der Gewinner in der Gitarren-Kategorie, Tony Pusztai, 2015 einen Track auf Ritenours A Twist of Rit-Album aufnahm, auf dem auch solche Größen wie Oscar-Gewinner Dave Grusin, Dave Weckl, John Beasley und Ernie Watts teilnahmen. 2016 gab es folgende Preise zu gewinnen: Stipendien am ‚Berklee College of Music'; einen Auftritt auf dem legendären ‚Blue Note'-Festival in Tokio mit Lee Ritenour und aufstrebenden japanischen Musikern in einer Allstar-Session; die Teilnahme an den Aufnahmen zu Lee Ritenours nächstem Album im fantastischen ‚Woodshed Recording Studio' in Malibu sowie diverse Stipendien und Auftritte auf dem ‚Crown Guitar'-Festival im schönen Montana. Die anderen Preise sind ebenfalls spektakulär und beinhalten Reise- und Hotelkosten für Auftritte und Aufnahmen, Unterstützung durch Yamaha Instruments, eine professionelle Beratung von Lee Ritenour sowie andere Preise von Monster und D'Addario. "Als ich diesen Wettbewerb damals ins Leben rief, habe ich gehofft, dass sich das Ganze zu einer hochwertigen Angelegenheit entwickeln würde, die von vielen etablierten Musikern unterstützt werden würde, damit sie den Nachwuchs fördern. In nur vier Jahren haben wir wirklich erstaunliche Sachen bewirken können und ich könnte nicht zufriedener und dankbarer sein, dass so viele Künstler an diesem außergewöhnlichen musikalischen Prozess und dieser Reise teilnehmen." - Lee Ritenour

DAVE GRUSIN

Aufgewachsen ist Grusin in Littleton, Colorado. Sein Vater, ein leidenschaftlicher Violinist, sorgt dafür, dass er und sein Bruder Don klassische Musik nicht nur verstehen lernen, sondern sich auch "mit der Literatur von großer Orchestrierung" beschäftigen. An der Universität von Colorado in Boulder studiert er bei dem 2007 verstorbenen Storm Bull Piano und bei Cecil Effinger (verstorben 1990) Komposition. Dave Grusin zählt zu den besten zehn Filmkomponisten seiner Generation, aber er ist auch bekannt als Jazz-Musiker und zusammen mit Larry Rosen Mitbegründer des Indie-Labels GRP. Mit ihrer frühen Begeisterung für neue Aufnahme-Techniken und Sounds zählen die beiden zu den Pionieren der digitalen Technologie. Zu Grusins frühen Jazz-Fusion-Alben gehören "Mountain Dance", "Migration" und "Harlequin" (mit dem Gitarristen Lee Ritenour.) In den neunziger Jahren fokussiert es sich erneut auf das akustische Klavier, was zu vier von der Kritik hoch gelobten Tribut-Alben mit der Musik von Gershwin, Ellington, Mancini und Bernstein führt. Im Jahr 2004 veröffentlicht er "Now Playing", eine Kollektion von einzelnen Piano-Versionen seiner Film-Themen.

In seiner Karriere hat Grusin über 60 Film-Soundtracks geschrieben und dafür acht Oscar-Nominierungen erhalten, 1988 bekommt er die Auszeichnung für die Filmmusik zu "The Milagro Beanfield War" (dt.: Milagro - Der Krieg im Bohnenfeld). Insgesamt wurde sein Werk als Musiker und Produzent bisher mit 12 Grammy Awards und unzähligen Nominierungen gewürdigt. Im Laufe der Jahre hat Grusin als Arrangeur, Produzent und Pianist mit einer ganzen Reihe von anderen Künstlern gearbeitet, u.a. mit Gerry Mulligan, Quincy Jones, Peggy Lee, Carmen McRae, Antonio Carlos Jobim, Grover Washington Jr., Patti Austin, Bobby MacFerrin, Diana Kral, & James Taylor. Erst kürzlich hat er sich wieder auf seine frühen klassischen Wurzeln besonnen, indem er erneut mit Lee Ritenour und den Gastmusikern Renee Fleming, Joshua Bell, Chris Botti und Gil Shaham bei den zwei Universal Classics-Veröffentlichungen "Two Worlds" & "Amparo" zusammengearbeitet hat. Neben seinem Hauptberuf als Künstler ist Grusin auch noch Mitbegründer der "National Foundation for Jazz Education", einer Wohltätigkeitsorganisation, die sich zur Aufgabe gemacht hat, junge Jazzmusiker zu unterstützen. Grusin selbst ist außerdem im Besitz der Ehrendoktorwürden der Universität von Colorado und des ‚Berklee College of Music' in Boston.
Michael Kiwanuka in Hamburg
Michael Kiwanuka: Die UK-Stimme des Soul
Zweites Album „Love & Hate“ ein weltweiter Charts-Erfolg
Exklusive Deutschland-Show am 8. September in Hamburg


Die warmen, authentischen Emotionen und großartigen Song-Arrangements des Sixties-Soul erfahren seit einigen Jahren eine weltweite Renaissance, und einer der Protagonisten dieses Comebacks ist der Brite Michael Kiwanuka. Die Karriere des aus dem Londoner Stadtteil Muswell Hill stammenden Sängers und Songwriters mit ugandischen Wurzeln nahm seit seinem Gewinn des „BBC Sound of 2012“-Polls rasant an Fahrt auf. Sein 2012 veröffentlichtes Debütalbum „Home Again“ konnte sich in ganz Europa hoch in den Charts platzieren, die gleichnamige Single-Auskopplung geriet in Großbritannien zu einem Radio-Dauerbrenner. Sein zweites Album „Love & Hate“, das im vergangenen Juli erschien, geriet zum internationalen Dauerbrenner: Erstmals konnte Michael Kiwanuka Platz 1 der britischen Charts erobern, zudem stieg es in die Top Ten der Albumcharts in Deutschland, Holland, Belgien, der Schweiz und vieler weiterer Länder. Nach seiner ausgedehnten Europa-Tournee mit seiner atemberaubend intensiven Liveband kommt Michael Kiwanuka am 8. September ein weiteres Mal nach Deutschland, für ein exklusives Konzert im Hamburger Stadtpark.

Die Soulmusik der 60er-Jahre entdeckte der Sohn ugandischer Flüchtlinge erst nach einer bereits durchaus beachtlichen, lokalen Karriere als Sänger zahlreicher Rockbands. Auch seine ersten eigenen Songs tendierten eher Richtung Rock und Folk, bevor Michael Kiwanuka die Musik entdeckte, die fortan sein Schicksal werden sollte: die Soulmusik der 60er-Jahre. Während seines Studiums der Jazzmusik an der Universität von Westminster vergrub er sich immer tiefer in diesem Sound und entwickelte eine eigene Ästhetik, die bis ins letzte Detail an die gefühlvolle Großartigkeit des Sixties-Soul angelehnt ist, dabei aber gleichzeitig einen modernen Touch in sich trägt.

Nach dem Studium arbeitete Kiwanuka zunächst als Session-Gitarrist für Künstler wie Chipmunk und Bashy, bevor er begann seine Solokarriere voranzutreiben. Bei einem Clubkonzert wurde er von den Machern des britischen Labels Communion entdeckt, die ihm unmittelbar einen Plattenvertrag anboten. Nach der Veröffentlichung seiner ersten EP „Tell Me a Tale“ im Frühjahr 2011 erhielt er prominente Schützenhilfe, als die Sängerin Adele ihn als Vorprogramm mit auf ihre Europa-Tournee nahm. So fand er sich zum Jahresende 2011 auf der renommierten „BBC Sound of 2012“ Liste wieder, die er Anfang 2012 mit großem Vorsprung gewann.

Sein Debütalbum „Home Again“ erschien im März 2012 und konnte sich in fast jedem europäischen Land hoch in den Charts platzieren. In England, Belgien, Holland und Norwegen stieg es bis in die Top 5. Und selbst in den USA verbreitete sich die Kunde dieses außergewöhnlichen Sängers, dessen stimmliche Qualität häufig mit Legenden wie Otis Redding, Bill Withers und Terry Callier verglichen wird.

2015 nahm Michael Kiwanuka sein zweites Album in Angriff, für das er auf der vorangegangenen Tournee mehr als zwei Dutzend Song komponiert hatte. Aufgenommen wurde es mit zwei sehr unterschiedlichen Produzenten: Zum einen dem amerikanischen Studio-Genie Danger Mouse, zum anderen mit dem bislang nur Eingeweihten bekannten, neuen Londoner Produzenten Inflo, der gegenwärtig als einer der spannendsten neuen Könner hinter dem Mischpult gehandelt wird.

Diese Kollaborationen brachten den fast erwartbaren Erfolg: Mit „Love & Hate“, das unlängst für die BRIT Awards in der Kategorie „Album of the Year“ nominiert wurde, gelang Michael Kiwanuka endgültig der Durchbruch als Europas neuer Soul-Star. Seine Konzerte sind wahre Messen der Musikalität, die jeden Zuschauer vollkommen verzaubert zurücklassen.
Jazz Meets Classic - Wetzlarer Festspiele
Jazz meets Classic: Extended Version

Jan Luley - piano
David Frenkel - piano
Stephanie Trick (USA) - piano
Paolo Alderighi (IT) - piano

Zehn Jahre lang sorgten die musikalischen Dialoge von Jan Luley und David Frenkel an zwei Flügeln für ein begeistertes Publikum und ebensolche Presse. Jetzt gehen wir einen Schritt weiter: die zwei Flügel bleiben, Frenkel und Luley auch, dazu kommen für die elfte Ausgabe von „Jazz meets Classic“ zwei weitere internationale Pianisten, die sowohl die musikalische Bandbreite als auch die Möglichkeiten weiterer spannender Duett-Kombinationen auf eine neue Ebene heben.

Stephanie Trick (St. Louis, USA) und Paolo Alderighi (Mailand, IT) spielen, vierhändig auf einem oder zwei Flügeln, die Songs der Swing Ära gemischt mit Stride, Ragtime sowie Einflüssen aus klassischer Klaviermusik. Und das mit technischer Perfektion, charmanter Präsentation und vor allem rhythmischer Rasanz. Nicht umsonst gehört das junge Duo zu den neuen Shooting-Stars der Szene. Trick und Alderighi treten weltweit auf renommierten Festivals, in großen Konzerthallen und traditionsreichen Jazzclubs auf. U.a. dem Sacramento Music Festival (USA), San Diego Jazz Festival (USA), Kobe Jazz Street Festival (Japan), Edinburgh Jazz & Blues Festival (Schottland), Dixieland Festival in Dresden (Deutschland), Ascona Jazz Festival (Schweiz), Bohém Ragtime & Jazz Festival in Kecskemét (Ungarn), Teatro Dal Verme Milano (Italien), Jazzland Wien (Österreich) und dem Jazz Bistro in Toronto (Kanada).

Jan Luley, David Frenkel, Stephanie Trick und Paolo Alderighi präsentieren bei der ersten Folge von „Jazz meets Classic - extended“ solistisch, in Duetten oder zu viert an zwei Flügeln ein vielseitiges Programm zwischen Klassik, Swing, Ragtime und anderem.
Tom Gaebel & His Orchestra: Licence To Swing
Tom Gaebel „Licence To Swing“

Als 1962 mit "007 jagt Dr. No" der erste James Bond Film in die Kinos kommt, ist das der Auftakt zu einer unglaublichen Erfolgsgeschichte: Im Laufe weniger Jahre wird aus dem Geheimagenten ein popkulturelles Phänomen, das die Medienlandschaft bis heute prägt und immer wieder neue Generationen von Fans in die Kinos zieht.

Neben den Filmen selbst ist es vor allem die Musik, die sich in das kollektive Gedächtnis einbrennt. Songs wie "Goldfinger" oder "Diamonds Are Forever" werden zu Klassikern und begeistern heute wie damals Menschen auf der ganzen Welt.

Und man denke an die Stars, die sich im Laufe der Jahre singenderweise die Klinke in die Hand geben: Von Shirley Bassey über Tom Jones, Louis Armstrong und Paul McCartney bis hin zu Madonna und in jüngsten Tagen Adele, die für "Skyfall" gar einen Oscar erhält.

Kein Zweifel: Die James Bond Filme produzieren auch musikalische Hits ohne Ende.

Und so wie die Filme reichlich Nachahmer fanden, inspirierte die Musik andere Filmkomponisten und Songwriter dazu, ihrerseits ihren Protagonisten Melodien auf den Leib zu schneidern. Seither wird kaum ein Kinoheld mehr ohne eigenen Song, ohne passende Erkennungsmelodie auf die Leinwand geschickt.

Tom Gaebel, Deutschlands Big-Band-Entertainer-Nr-1, setzt mit seinem neuen Programm "Licence To Swing" diesen großen Film-Songs ein Denkmal. Er holt dabei nicht nur Geheimagenten, sondern auch viele andere legendäre Leinwandikonen musikalisch auf die Bühne und schickt sie charmant-witzig durch die Gehörgänge.

Die perfekte Besetzung für diese Rolle ist Gaebel allemal: Immerhin spielt der bekennende Smokingträger mit seinem Orchester seit jeher die Musik, zu der James Bond Cocktails trinken würde: Eine Mischung aus Big Band und Easy Listening, mit Swing und eben diesem gewissen "Beat", der das Herz eines jeden Agenten antreibt.

"Ich liebe seit meiner Jugend Filmmusik und natürlich lief bei mir die Schallplatte mit den Bond-Hits rauf und runter!" erzählt der Fachmann in Sachen "Swinging Sixties", der sich mit dem Song "The Cat" und dem dazugehörigen Video schon 2014 seinen eigenen Agenten-Soundtrack geschaffen hat. "Wenn man diese Sachen hört, muss man doch einfach sofort grinsen - jeder liebt diese Songs und diesen Sound, aber man bekommt das live leider nie zu hören!"

"Dr. Swing", wie seine Fans ihn nennen, hat daher immer auch ein wenig Filmmusik mit im Klang-Gepäck bei seinen Konzerten - neben den eigenen Songs von seinen mittlerweile sieben Alben und den Interpretationen von Ol' Blue Eyes, die ihm den Titel "Deutscher Sinatra" eingebracht haben.

"Seit ein paar Jahren aber geistert mir die Idee durch den Kopf, dass man doch einfach mal ein komplettes Programm mit Agenten und Co spielen müsste - zu unserem eigenen Spaß genauso wie für das Publikum!"

2016 ist es nun endlich soweit:

Tom Gaebel präsentiert mit seiner Show "Licence To Swing" einen ganzen Abend voller musikalischer Filmlegenden, allesamt frisch herausgeputzt und in neue Arrangement-Kleider gesteckt. Ob "Star Wars", "Rocky" oder "Mission: Impossible", die Auswahl an Leinwandlieblingen ist riesig und so kann der Ausnahmesänger aus dem Vollen schöpfen, wenn er mit der Unterstützung seines 12-Mann-Orchesters auf unnachahmlich charmante Art seine persönlichen Film-Helden interpretiert.

Wer also den "Paten" Arm in Arm mit den "Ghostbusters" durch die Ohren schlendern lassen möchte, sollte sich dieses unvergleichliche Event nicht entgehen lassen!