Jazz & Blues Tickets

Woody Allen & His New Orleans Jazz Band
Woody Allen and his New Orleans Jazz Band im Juli in Hamburg

Mit bislang weit über 50 Kinofilmen, für die er als Drehbuchautor und Regisseur fungierte, zählt Woody Allen zu den fleißigsten – und auch profiliertesten – Filmemachern unserer Zeit. Zahllose Klassiker des modernen Autorenkinos findet man darunter, so etwa „Der Stadtneurotiker“, „Radio Days“, „Match Point“ oder „Midnight In Paris“. Er gilt als einer der klügsten Chronisten des American Way of Life, insbesondere seine immer wieder humorvoll und satirisch brillante Auseinandersetzung mit der intellektuellen Szene New Yorks verhalf dem 1935 in Brooklyn geborenen Künstler zu internationalem Ansehen. Allen war bislang 24 Mal für einen Oscar nominiert, vier Trophäen in den herausragenden Kategorien „Bester Regisseur“ und „Bestes Drehbuch“. Bis heute schreibt und dreht Allen weiterhin einen neuen Kinofilm pro Jahr, selbst die renommiertesten Schauspieler reißen sich förmlich darum, an seinen Filmen mitwirken zu dürfen. Neben dem Film galt Woody Allens zweite Liebe schon immer der Jazzmusik, insbesondere dem Traditional Jazz. Der überragend gute Klarinettist tritt seit den 1970er-Jahren regelmäßig auf: Am Montag einer jeden Woche ist er in New York live zu erleben mit seiner New Orleans Jazz Band. Bis zu den 1990er-Jahren spielte die Formation regelmäßig in einem New Yorker Pub, seither gehört ihnen der Montag Abend in der mondänen Konzerthalle des New Yorker Carlyle Hotels. Dieser Termin ist Allen derart wichtig, dass er dafür sogar schon eine Oscar-Verleihung sausen ließ, bei der er als „Bester Regisseur“ ausgezeichnet wurde. Sogar zwei seiner mit seiner Ehefrau Soon-Yi Previn adoptierten Kinder wurden nach berühmten Jazzmusikern benannt. Mit seiner New Orleans Jazz Band steht Allen ganz in der Tradition des klassischen Jazz von Künstlern wie Sidney Bechet, George Lewis, Johnny Dodds, Jimmie Noone und natürlich Louis Armstrong. Über 1.200 Stücke zählen zum festen Repertoire der Band, die allesamt spontan abgerufen werden können. Denn auch hier folgen Woody Allen und seine Musiker – Banjo-Spieler und Bandleader Eddy Davis, Pianist Conal Fowkes, Trompeter Simon Wettenhall, Posaunist Jerry Zigmont, Bassist Greg Cohen und Schlagzeuger John Gill – der Tradition des Jazz, niemals mit einer vorher überlegten Setlist auf die Bühne zu gehen, sondern stets aus dem Moment heraus zu entscheiden, was als nächstes Stück gespielt wird – und vor allem wie: als klassische Interpretation, intuitive Improvisation oder gänzlich neu angedachte Adaption. In ihren Konzerten unternimmt die Band stets eine weite Reise, von großen Jazz-Hymnen über alte Spirituals und Märsche bis hin zu unbekannten Blues und Rags, die sie in einem neuen Licht präsentieren. Seit 20 Jahren geht Woody Allen mit seiner New Orleans Jazz Band auch immer wieder auf Welttournee, zuletzt waren sie 2011 in Deutschland. Gleich auf ihrer ersten, 1996 absolvierten Tour entstand der mitreißende Dokumentarfilm „Wild Man Blues“ von Barbara Kopple, der umgehend zum Standardwerk über die Geschichte und Entwicklung des Traditional Jazz avancierte. Nicht zuletzt, weil man darin einen Woody Allen erleben kann, der mit unvergleichlicher Hingabe und Leidenschaft nicht nur den Jazz spielt, sondern ihn dem Zuschauer gleich auch noch erklärt. Das exklusive Deutschland-Konzert von Woody Allen and his New Orleans Jazz Band am 11. Juli in der Hamburger Elbphilharmonie dürfte damit zu dem vielleicht wichtigsten Termin des Jahres für jeden Jazz-Kenner und -Liebhaber werden.
Till Brönner: The Good Life
Till Brönner 2016 erstmals mit DEAG auf Tournee! Der VVK für die „The Good Life“-Tour hat begonnen.

Der Star-Trompeter Till Brönner ist in diesem Herbst live auf Tour zu erleben! Die Konzerte stehen ganz im Zeichen seines neuen Albums „The Good Life“ (VÖ: 2.9.2016, Sonymusic) – welches der Künstler gestern persönlich in Hamburg präsentierte - und halten viele weitere Überraschungen aus dem großen Repertoire des Ausnahme-Künstlers bereit.

Till Brönner ist nicht nur einer der erfolgreichsten und bekanntesten deutschen Jazz-Musiker, sondern auch ein künstlerisches Multitalent: Als Trompeter, Sänger, Produzent und Fotograf sowie mit seiner einzigartigen Ausstrahlung und dem unverkennbar coolen Brönner-Sound fasziniert er sein Publikum auf der ganzen Welt. Till Brönner gilt heute als deutscher Weltstar, der mit seiner bahnbrechenden Künstlerkarriere international für Begeisterung sorgt und bereits mit den größten Künstlern der Jazzwelt zusammengearbeitet hat. Neben zwei Grammy-Nominierungen ist der „Jazz Trumpet Gentleman“ Till Brönner der einzige Künstler, dem es gelang in allen 3 ECHO Kategorien (Jazz, Pop, Klassik) zu gewinnen. Erst kürzlich trat Till Brönner als einziger deutscher Künstler anlässlich des diesjährigen International Jazz Day bei einem All-Star-Konzert im Weißen Haus vor US-Präsident Barack Obama auf.

Neben seinem brillanten Trompetenspiel präsentiert sich Till Brönner bei seinen Konzerten auch als Sänger mit seiner grandiosen Band mit Christian von Kaphengst (Bass), David Haynes (Drums), Jasper Soffers (Piano) und Magnus Lindgren (Saxophon) sowie als Komponist mit eigenen Songs.

Prof. Peter Schwenkow, Vorstandsvorsitzender der DEAG, freut sich auf die bevorstehende Tour: „Die “The Good Life“-Tour von Till Brönner ist der Startschuss unseres gemeinsamen Weges im Live-Bereich und wir sind stolz darauf, mit einem Künstler zusammenzuarbeiten, der international seinesgleichen sucht. Till Brönner ist mehr als ein virtuoser Trompeter, er ist der wohl bemerkenswerteste deutsche Jazzkünstler der Gegenwart.“
An Evening with Pat Metheny
Umfassende Werkschau durch alle Schaffensphasen des Ausnahmegitarristen!

Der 20fach Grammy-ausgezeichnete Gitarrist Pat Metheny hat eine umfangreiche Welttournee unter dem Motto ›an evening with Pat Metheny‹ angekündigt. Metheny, der kürzlich als jüngster und vierter Gitarrist überhaupt (neben Django Reinhart, Charlie Christian und Wes Montgomery) in die Hall of Fame des weltweit einflussreichsten Jazz-Magazins ›Downbeat‹ aufgenommen wurde, wird an diesen besonderen Abenden Musik aus nahezu allen Schaffensperioden seiner Karriere präsentieren. Für seine kommende Tourneeplanung strebt Metheny bewusst einen Ausbruch aus dem gewohnten Zyklus des Komponierens, Aufnehmens und anschließendem Touren an. »Ich habe so viel Musik kreiert, der ich mich nie so richtig widmen kann. Also dachte ich, dass es Spaß machen würde, mit ganz gezielt ausgewählten Musikern zusammenzuarbeiten, die in der Lage sind, einen Großteil meines bisherigen Schaffens spielerisch umsetzen zu können. Meine Hoffnung dabei ist, dass es uns nach ein paar Konzerten, wenn wir so richtig eingespielt sind, gelingt in neue musikalische Sphären vorzustoßen!« Was die Zuschauer erwartet, hält Metheny offen: »Ich habe im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit diesem Ensemble bereits neue Musik komponiert, ich kann mir aber ebensogut vorstellen, ausschließlich ältere Sachen zu spielen oder ganze Alben aufzuführen. Mir gefällt der Gedanke daran, dass sich alles im Lauf der Tour entwickeln und finden wird – und es auf mich zukommen zu lassen. Mit Antonio, Linda und Gwilym ist tatsächlich alles möglich! Die gesamte Band hat das Potential, eine völlig eigene Form des Zusammenspiels zu entwickeln - ich kann es kaum erwarten, diesen Moment zu erleben!«

In diesem erwählten Zirkel ist einmal mehr Schlagzeuger Antonio Sanchez zu finden, einer von Methenys treuesten Mitstreitern, mit dem er in einer ganzen Reihe von Besetzungen seit 2000 zusammenspielt.
»Antonio ist immer unfassbar gut. Er gehört für mich zu einem der besten Drummer aller Zeiten und die Tatsache, dass wir auf so viel gemeinsame Musik zurückblicken können, macht unser Verhältnis für beide Seiten besonders. Ich bin so stolz auf den Erfolg, den Antonio in der letzten Zeit mit ›Birdman‹ zuteil geworden ist.«
Der von Sanchez komponierte Soundtrack zum Oscar prämierten Film von Alejandro G. Innaritu wurde neben dem seiner Golden Globe und Grammy Nominierung mit jeder Menge internationaler Preisen ausgezeichnet.

Die aus Malaysia stammende Bassistin Linda Oh ist seit Jahren eine echte Größe in der New Yorker Jazz Szene und hat mit vielen großen Namen zusammen gespielt.
»Ich bin oft unterwegs, um mir neue Instrumentalisten anzuhören. Als ich Linda das erste Mal gesehen haben, landete sie sofort an der Spitze der Kandidaten für meine neue Band. Sie bringt alles mit, nach dem ich suche: Herausragendes Musikverständnis und große Vorstellungskraft. Aber das Wichtigste für mich ist bei Musikern ihr unbedingter Wille zur Kommunikation – nicht nur mit ihren Mitmusikern, sondern auch mit dem Publikum«

Abgerundet wird das Ensemble durch den britischen Pianisten Gwilym Symcock, der als einer der spektakulärsten aus England stammenden Pianisten seit Jahrzehnten gefeiert wird. »Ich bin Fan von Gwilym, seit ich sein Debut gehört haben. Diverse Personen haben mir daraufhin mitgeteilt, dass Gwilym sehr oft den Einfluß, den meine frühen Alben auf sein Schaffen hatten, erwähnte. Da ich ihn für einen der besten Pianisten halte, die ich jemals gehört habe, war dies sehr schmeichelhaft für mich. Nach vielen Anläufen gelang es uns irgendwann, tatsächlich, gemeinsam Musik zu machen – und die Kommunikation zwischen uns hat mich sofort umgehauen.«
Michael Kiwanuka in Hamburg
Michael Kiwanuka: Die UK-Stimme des Soul
Zweites Album „Love & Hate“ ein weltweiter Charts-Erfolg
Exklusive Deutschland-Show am 8. September in Hamburg


Die warmen, authentischen Emotionen und großartigen Song-Arrangements des Sixties-Soul erfahren seit einigen Jahren eine weltweite Renaissance, und einer der Protagonisten dieses Comebacks ist der Brite Michael Kiwanuka. Die Karriere des aus dem Londoner Stadtteil Muswell Hill stammenden Sängers und Songwriters mit ugandischen Wurzeln nahm seit seinem Gewinn des „BBC Sound of 2012“-Polls rasant an Fahrt auf. Sein 2012 veröffentlichtes Debütalbum „Home Again“ konnte sich in ganz Europa hoch in den Charts platzieren, die gleichnamige Single-Auskopplung geriet in Großbritannien zu einem Radio-Dauerbrenner. Sein zweites Album „Love & Hate“, das im vergangenen Juli erschien, geriet zum internationalen Dauerbrenner: Erstmals konnte Michael Kiwanuka Platz 1 der britischen Charts erobern, zudem stieg es in die Top Ten der Albumcharts in Deutschland, Holland, Belgien, der Schweiz und vieler weiterer Länder. Nach seiner ausgedehnten Europa-Tournee mit seiner atemberaubend intensiven Liveband kommt Michael Kiwanuka am 8. September ein weiteres Mal nach Deutschland, für ein exklusives Konzert im Hamburger Stadtpark.

Die Soulmusik der 60er-Jahre entdeckte der Sohn ugandischer Flüchtlinge erst nach einer bereits durchaus beachtlichen, lokalen Karriere als Sänger zahlreicher Rockbands. Auch seine ersten eigenen Songs tendierten eher Richtung Rock und Folk, bevor Michael Kiwanuka die Musik entdeckte, die fortan sein Schicksal werden sollte: die Soulmusik der 60er-Jahre. Während seines Studiums der Jazzmusik an der Universität von Westminster vergrub er sich immer tiefer in diesem Sound und entwickelte eine eigene Ästhetik, die bis ins letzte Detail an die gefühlvolle Großartigkeit des Sixties-Soul angelehnt ist, dabei aber gleichzeitig einen modernen Touch in sich trägt.

Nach dem Studium arbeitete Kiwanuka zunächst als Session-Gitarrist für Künstler wie Chipmunk und Bashy, bevor er begann seine Solokarriere voranzutreiben. Bei einem Clubkonzert wurde er von den Machern des britischen Labels Communion entdeckt, die ihm unmittelbar einen Plattenvertrag anboten. Nach der Veröffentlichung seiner ersten EP „Tell Me a Tale“ im Frühjahr 2011 erhielt er prominente Schützenhilfe, als die Sängerin Adele ihn als Vorprogramm mit auf ihre Europa-Tournee nahm. So fand er sich zum Jahresende 2011 auf der renommierten „BBC Sound of 2012“ Liste wieder, die er Anfang 2012 mit großem Vorsprung gewann.

Sein Debütalbum „Home Again“ erschien im März 2012 und konnte sich in fast jedem europäischen Land hoch in den Charts platzieren. In England, Belgien, Holland und Norwegen stieg es bis in die Top 5. Und selbst in den USA verbreitete sich die Kunde dieses außergewöhnlichen Sängers, dessen stimmliche Qualität häufig mit Legenden wie Otis Redding, Bill Withers und Terry Callier verglichen wird.

2015 nahm Michael Kiwanuka sein zweites Album in Angriff, für das er auf der vorangegangenen Tournee mehr als zwei Dutzend Song komponiert hatte. Aufgenommen wurde es mit zwei sehr unterschiedlichen Produzenten: Zum einen dem amerikanischen Studio-Genie Danger Mouse, zum anderen mit dem bislang nur Eingeweihten bekannten, neuen Londoner Produzenten Inflo, der gegenwärtig als einer der spannendsten neuen Könner hinter dem Mischpult gehandelt wird.

Diese Kollaborationen brachten den fast erwartbaren Erfolg: Mit „Love & Hate“, das unlängst für die BRIT Awards in der Kategorie „Album of the Year“ nominiert wurde, gelang Michael Kiwanuka endgültig der Durchbruch als Europas neuer Soul-Star. Seine Konzerte sind wahre Messen der Musikalität, die jeden Zuschauer vollkommen verzaubert zurücklassen.
ELBJAZZ 2017
ELBJAZZ im Hamburger Hafen am 2. und 3. Juni 2017 Alle Spielarten des Jazz an außergewöhnlichen Schauplätzen erleben, maritimes Flair genießen, mit der Barkasse zu den Konzerten schippern – das zeichnet ELBJAZZ aus.

Am 2. und 3. Juni heißt es zum siebten Mal: Leinen los für ELBJAZZ! Dann verwandelt sich der Hamburger Hafen erneut in eine riesige Bühne für Livemusik.

Rund 50 Konzerte an zwei Tagen Anfang Juni, diverse Bühnen und besondere Schauplätze vom Werftgelände bis zur Elbphilharmonie, ein vielseitiges Rahmenprogramm inklusive DJ-Nights sowie jede Menge Hafenflair prägen das Festival.

Innerhalb der vergangenen Jahre hat sich ELBJAZZ nicht nur zu einem kulturellen und musikalischen Highlight Hamburgs entwickelt, sondern auch zu einem der populärsten und größten Jazzfestivals in ganz Europa. Im einzigartigen Ambiente des Hamburger Hafens genießen Tausende von Besuchern eine gelungene musikalische Mischung aus internationalen Stars und vielversprechenden Newcomern.

Die Festivalzentren und Spielorte:

Das diesjährige Musikprogramm findet auf insgesamt acht verschiedenen Bühnen statt, die sich um zwei Zentren – die HafenCity und das Werftgelände von Blohm+Voss – gruppieren: In der Elbphilharmonie (Großer Saal), auf der auch ohne ELBJAZZ-Ticket frei zugänglichen Open-AirBühne „HfMT Young Talents“ auf dem Vorplatz der Elbphilharmonie, in der Hauptkirche St. Katharinen, im „Thalia Zelt“ am Baakenhöft sowie auf vier Bühnen bei Blohm+Voss (Open-AirHauptbühne, Open-Air-Bühne „Am Helgen“, Alte Maschinenbauhalle, NDR Info Radio Stage in der Schiffbauhalle 3).

Das musikalische Programm:

Der Begriff „Jazz“ wird an der Elbe bewusst ausgeweitet. Das Programm soll nicht nur eingeschworene Jazzliebhaber ansprechen, sondern möchte gezielt auch junge Musikfans begeistern und angrenzende Musikgenres präsentieren – mit Künstlern aus aller Welt und allem, was das Genre an Innovation und Tradition zu bieten hat: Mal improvisiert, mal arrangiert, mal orchestriert, dann wieder groovig – aber stets live und unmittelbar.

Wenn man Gregory Porter beschreibt, gehen schnell die Superlative aus. Vier erstklassige Alben hat er bis dato herausgebracht. Für das jüngste, „Take Me To The Alley“, ist er erneut für einen Grammy nominiert. Exklusiv beim ELBJAZZ wird der Jazzsänger aus Kalifornien ein ganz besonderes Konzert geben: Er und seine Band präsentieren sich sinfonisch in Begleitung der Streicher des Kaiser Quartetts. Das Streichquartett hat in der Vergangenheit unter anderem mit Chilly Gonzales gearbeitet und wird Porters Songs eine völlig neue, außergewöhnliche Klangfarbe geben.

Bereits zwei Grammys bekommen haben Snarky Puppy: 2014 für die beste R&B-Performance für den Titel „Something“. 2016, gemeinsam mit dem Metropole Orkest, für „Sylva“ – bestes zeitgenössisches Instrumentalalbum. 2016 ist „Family Dinner – Volume 2“ erschienen, das sie in New Orleans mit Gästen wie Jacob Collier, Charlie Hunter, Salif Keita und David Crosby aufgenommen haben.

Mit ihren beiden Alben „Philharmonics“ und „Aventine“ ist Agnes Obel zu einer hochangesehenen europäischen Künstlerin avanciert. Im Herbst 2016 ist ihr drittes Album „Citizen Of Glass“ erschienen, das die dänische Sängerin und Pianistin im Alleingang geschrieben und produziert hat. Beim ELBJAZZ wird Agnes Obel mit einem neu zusammengestellten Ensemble aus Musikerinnen auftreten, zu dem eine Cellistin, eine Klarinettistin und eine Schlagzeugerin gehören.

Der Saxofonist Jan Garbarek zählt zu den wichtigsten europäischen Vertretern des Jazz. Der Norweger gehört nicht zu den Schnellspielern. Er versucht, jeder Note eine Bedeutung zu geben, er hat seinen eigenen Klangkosmos entwickelt und einen unverwechselbaren Ton gefunden. Garbareks Klang besitzt eine Reinheit, so klar wie das Wasser eines norwegischen Fjords. Die Intensität seines Spiels macht ihn zu einer außergewöhnlichen Persönlichkeit.

Ebenfalls Saxofonist – und mittlerweile einer der bedeutendsten weltweit: Joshua Redman. Der Musiker holt aus seinem Instrument die vokalen Qualitäten heraus, stilistisch steht er in der Tradition afroamerikanischer Jazz-Musik. Blues ist darin genauso wichtig wie Bebop oder die Freiheiten des modernen Jazz. Seit Mitte der 1990er-Jahre leitet Redman seine eigenen Gruppen, zum ELBJAZZ kommt er im Trio mit Saxofon, Bass und Schlagzeug.

Kosmopolit Dhafer Youssef lässt orientalische Sufi-Gesänge mit akustischem Jazz und elektronischen Beats verschmelzen. Der tunesische Sänger hat in den vergangenen Jahren mit vielen wichtigen europäischen und amerikanischen Jazz-Musikern zusammengearbeitet. Mit seiner Musik eröffnet er neue Klangräume und schlägt eine Brücke zwischen nordafrikanischer und westlicher Musik.

Vincent Peirani ist bei der Accordion Night bei ELBJAZZ einer der Stars. Vier Akkordeonspieler treffen jeweils auf einen Duett-Partner und spielen 20-minütige Sets. Peirani kommt zusammen mit dem Saxofonisten Emile Parisien. Seit einem Jahrzehnt schon musizieren Klaus Paier und Asja Valcic miteinander. Die Cellistin und der Akkordeonist agieren extrem variabel, sie haben Stücke von Bach, Strawinsky und Piazzolla im Repertoire, aber sie improvisieren auch und kreieren Musik von ergreifender Schönheit. Stian Carstensen kommt aus Norwegen und ist dort in diversen Bands unterwegs. Zur Accordion Night bringt er Ola Kvernberg mit, einen jungen Jazz-Geiger, der auch schon mit Joshua Redman und Philip Catherine zusammen gespielt hat. Last but not least gehört Régis Gizavo aus Madagaskar zu diesem Reigen von Akkordeonspielern. Er ist gemeinsam mit dem in Paris geborenen Ausnahmegitarristen Nguyên Lê zu hören.

Viele weitere Künstler ergänzen das ELBJAZZ-Programm.

Das Rahmenprogramm:

Während des Festivals gibt es in der Schiffbauhalle 3 bei Blohm+Voss eine GrammophonLounge mit Jazzperlen von Schellack-Schallplatten, passenden Drinks und Sitzgelegenheiten zum Entspannen.

Für alle partywütigen Besucher findet an beiden Festivaltagen im Anschluss an die letzten Konzerte eine DJ-Night im Mojo Club statt: Mousse T., Detroit Swindle, Supergid & Friends, Mirko Machine sowie Perry Louis & JazzCotech Dancers werden Freitag- bzw. Samstagnacht hinter den Plattentellern stehen und dafür sorgen, dass bis in die Morgenstunden durchgetanzt wird.

Im Kaistudio der Elbphilharmonie wird für Kinder ein Instrumentenworkshop stattfinden und für die erwachsenen Jazzliebhaber ein Trompeten-Workshop mit Ingolf Burkhardt angeboten.

Darüber hinaus findet am Pfingstsonntag, 4. Juni 2017, in St. Katharinen ein ganz besonderer Gottesdienst statt: In sechs Sätzen spannt die vom Komponisten David Timm geschriebene Jazzmesse einen Bogen von der gregorianischen Kirchenmusik zu den Harmonien und Rhythmen von Jazz, Pop und Rock. Die Predigt halten Hauptpastorin und Pröpstin Dr. Ulrike Murmann und Pastor Frank Engelbrecht.

Seit 2007 wird alle zwei Jahre der mit 10.000 Euro dotierte Hamburger Jazzpreis vergeben. Der Preis wird an Hamburger Musiker verliehen, die einen besonders qualifizierten künstlerischen Beitrag zur Jazzmusik leisten. Auch in diesem Jahr, am 3. Juni, wird der Preis im Rahmen des Festivals übergeben, gefolgt von einem Preisträgerkonzert. Die Ausrichtung liegt erstmals beim Jazzbüro Hamburg e.V.

Das künstlerische Programm:

GREGORY PORTER & BAND FEAT. KAISER QUARTETT│SNARKY PUPPY│AGNES OBEL│ JAN GARBAREK GROUP│JOSHUA REDMAN TRIO│BEADY BELLE & BUGGE WESSELTOFT│ YOUN SUN NAH│NDR BIGBAND│ERIK TRUFFAZ QUARTET│DHAFER YOUSSEF│AKUA NARU│ NILS WÜLKER│BEN L'ONCLE SOUL│HILDEGARD LERNT FLIEGEN│BERNHOFT│ ACCORDION NIGHT│ALA.NI│CÆCILIE NORBY & LARS DANIELSSON│MOVING PARTS│ ERIC SCHAEFER│NIGHTHAWKS│NINA ATTAL│CHRISTOPH SPANGENBERG│ MYLES SANKO│ANNA-LENA SCHNABEL│HFMT BIG BAND│BENJAMIN SCHAEFER│MIU│ OPERATION GRAND SLAM│PECCO BILLO│ROCKET MEN│ECLECTA│ LAURENT COULONDRE DUO│ANTONIA VAI│MÖRK│MORFÉ│ ROMAN SCHULER EXTENDED TRIO (RSXT)│DER WEISE PANDA│CATNIP POLICE│ GOLZ-RASCHE JAZZ ORCHESTRA│GUSTAV BROMAN│EUROPEAN JAZZ LABORATORY│ SIENA JAZZ + OBERBECK│STEFAN SCHRÖTER│

DJ-Nights:

Mousse T., Detroit Swindle, Supergid & Friends, Mirko Machine, Perry Louis & JazzCotech Dancers