Jazz & Blues Tickets

Tom Schilling & The Jazz Kids: Vilnius - Tour 2017
Ein multitalentierter Schauspieler trifft einen Haufen musikalischer Überflieger ...

Mit dem Film "Oh Boy" ist Tom Schilling bekannt geworden und nun nach einigen Auftritten ist es nicht mehr länger ein gut gehütetes Geheimnis, dass der Berliner Schauspieler tatsächlich schon seit vielen Jahren seine eigenen Lieder komponiert und schreibt.

Doch es bedurfte erst der Bekanntschaft mit den „Jazz Kids“ (ein Haufen musikalischer Überflieger, die mehr oder weniger extra vom Regisseur des Films „Oh Boy“ Jan-Ole Gerster für dessen Soundtrack zusammen gewürfelt wurden, nur um dann folgerichtig den Deutschen Filmpreis für die beste Filmmusik zu gewinnen) um mit eben diesen Liedern ans Licht der Öffentlichkeit zutreten.

Weder spielen sie Jazz, noch sind sie Kids, sondern eher sehr kompetente Musiker und ein multitalentierter Schauspieler, der klassische Moritaten und Lieder vom Abgrund, aber auch die Tradition des Deutschen Chanson wieder aufleben lässt.

Von Kurt Weill zu Hildegard Knef, von Tom Waits zu Nick Cave führt eine geradezu direkte Linie zu Tom Schilling & The Jazz Kids. Auftritte waren bis dato rar, es gab einen, quasi Geheim Gig im DT im letzten Sommer, und eine Einladung der US Band Calexico bei ihrem gefeierten Auftritt in der Columbiahalle den Support Act zu geben. Eine erste Single namens „Julie“ b/w „René“ spannt genau diesen Bogen, vom DT hinaus in die weite Welt. Das federleichte, französisch anmutende Liebeslied trifft auf eine enorm düstere Verlierer-Ballade klassischer Machart.

Das Jahr 2016 führe für Tom Schilling & The Jazz Kids zu einigen wenigen ausgewählten Konzerten, unter anderem mit Element of Crime und eben Calexico. Es folgen Album-Aufnahmen und noch mehr Konzerte.
Till Brönner: The Good Life
Till Brönner 2016 erstmals mit DEAG auf Tournee! Der VVK für die „The Good Life“-Tour hat begonnen.

Der Star-Trompeter Till Brönner ist in diesem Herbst live auf Tour zu erleben! Die Konzerte stehen ganz im Zeichen seines neuen Albums „The Good Life“ (VÖ: 2.9.2016, Sonymusic) – welches der Künstler gestern persönlich in Hamburg präsentierte - und halten viele weitere Überraschungen aus dem großen Repertoire des Ausnahme-Künstlers bereit.

Till Brönner ist nicht nur einer der erfolgreichsten und bekanntesten deutschen Jazz-Musiker, sondern auch ein künstlerisches Multitalent: Als Trompeter, Sänger, Produzent und Fotograf sowie mit seiner einzigartigen Ausstrahlung und dem unverkennbar coolen Brönner-Sound fasziniert er sein Publikum auf der ganzen Welt. Till Brönner gilt heute als deutscher Weltstar, der mit seiner bahnbrechenden Künstlerkarriere international für Begeisterung sorgt und bereits mit den größten Künstlern der Jazzwelt zusammengearbeitet hat. Neben zwei Grammy-Nominierungen ist der „Jazz Trumpet Gentleman“ Till Brönner der einzige Künstler, dem es gelang in allen 3 ECHO Kategorien (Jazz, Pop, Klassik) zu gewinnen. Erst kürzlich trat Till Brönner als einziger deutscher Künstler anlässlich des diesjährigen International Jazz Day bei einem All-Star-Konzert im Weißen Haus vor US-Präsident Barack Obama auf.

Neben seinem brillanten Trompetenspiel präsentiert sich Till Brönner bei seinen Konzerten auch als Sänger mit seiner grandiosen Band mit Christian von Kaphengst (Bass), David Haynes (Drums), Jasper Soffers (Piano) und Magnus Lindgren (Saxophon) sowie als Komponist mit eigenen Songs.

Prof. Peter Schwenkow, Vorstandsvorsitzender der DEAG, freut sich auf die bevorstehende Tour: „Die “The Good Life“-Tour von Till Brönner ist der Startschuss unseres gemeinsamen Weges im Live-Bereich und wir sind stolz darauf, mit einem Künstler zusammenzuarbeiten, der international seinesgleichen sucht. Till Brönner ist mehr als ein virtuoser Trompeter, er ist der wohl bemerkenswerteste deutsche Jazzkünstler der Gegenwart.“
An Evening with Pat Metheny
Umfassende Werkschau durch alle Schaffensphasen des Ausnahmegitarristen!

Der 20fach Grammy-ausgezeichnete Gitarrist Pat Metheny hat eine umfangreiche Welttournee unter dem Motto ›an evening with Pat Metheny‹ angekündigt. Metheny, der kürzlich als jüngster und vierter Gitarrist überhaupt (neben Django Reinhart, Charlie Christian und Wes Montgomery) in die Hall of Fame des weltweit einflussreichsten Jazz-Magazins ›Downbeat‹ aufgenommen wurde, wird an diesen besonderen Abenden Musik aus nahezu allen Schaffensperioden seiner Karriere präsentieren. Für seine kommende Tourneeplanung strebt Metheny bewusst einen Ausbruch aus dem gewohnten Zyklus des Komponierens, Aufnehmens und anschließendem Touren an. »Ich habe so viel Musik kreiert, der ich mich nie so richtig widmen kann. Also dachte ich, dass es Spaß machen würde, mit ganz gezielt ausgewählten Musikern zusammenzuarbeiten, die in der Lage sind, einen Großteil meines bisherigen Schaffens spielerisch umsetzen zu können. Meine Hoffnung dabei ist, dass es uns nach ein paar Konzerten, wenn wir so richtig eingespielt sind, gelingt in neue musikalische Sphären vorzustoßen!« Was die Zuschauer erwartet, hält Metheny offen: »Ich habe im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit diesem Ensemble bereits neue Musik komponiert, ich kann mir aber ebensogut vorstellen, ausschließlich ältere Sachen zu spielen oder ganze Alben aufzuführen. Mir gefällt der Gedanke daran, dass sich alles im Lauf der Tour entwickeln und finden wird – und es auf mich zukommen zu lassen. Mit Antonio, Linda und Gwilym ist tatsächlich alles möglich! Die gesamte Band hat das Potential, eine völlig eigene Form des Zusammenspiels zu entwickeln - ich kann es kaum erwarten, diesen Moment zu erleben!«

In diesem erwählten Zirkel ist einmal mehr Schlagzeuger Antonio Sanchez zu finden, einer von Methenys treuesten Mitstreitern, mit dem er in einer ganzen Reihe von Besetzungen seit 2000 zusammenspielt.
»Antonio ist immer unfassbar gut. Er gehört für mich zu einem der besten Drummer aller Zeiten und die Tatsache, dass wir auf so viel gemeinsame Musik zurückblicken können, macht unser Verhältnis für beide Seiten besonders. Ich bin so stolz auf den Erfolg, den Antonio in der letzten Zeit mit ›Birdman‹ zuteil geworden ist.«
Der von Sanchez komponierte Soundtrack zum Oscar prämierten Film von Alejandro G. Innaritu wurde neben dem seiner Golden Globe und Grammy Nominierung mit jeder Menge internationaler Preisen ausgezeichnet.

Die aus Malaysia stammende Bassistin Linda Oh ist seit Jahren eine echte Größe in der New Yorker Jazz Szene und hat mit vielen großen Namen zusammen gespielt.
»Ich bin oft unterwegs, um mir neue Instrumentalisten anzuhören. Als ich Linda das erste Mal gesehen haben, landete sie sofort an der Spitze der Kandidaten für meine neue Band. Sie bringt alles mit, nach dem ich suche: Herausragendes Musikverständnis und große Vorstellungskraft. Aber das Wichtigste für mich ist bei Musikern ihr unbedingter Wille zur Kommunikation – nicht nur mit ihren Mitmusikern, sondern auch mit dem Publikum«

Abgerundet wird das Ensemble durch den britischen Pianisten Gwilym Symcock, der als einer der spektakulärsten aus England stammenden Pianisten seit Jahrzehnten gefeiert wird. »Ich bin Fan von Gwilym, seit ich sein Debut gehört haben. Diverse Personen haben mir daraufhin mitgeteilt, dass Gwilym sehr oft den Einfluß, den meine frühen Alben auf sein Schaffen hatten, erwähnte. Da ich ihn für einen der besten Pianisten halte, die ich jemals gehört habe, war dies sehr schmeichelhaft für mich. Nach vielen Anläufen gelang es uns irgendwann, tatsächlich, gemeinsam Musik zu machen – und die Kommunikation zwischen uns hat mich sofort umgehauen.«
Michael Kiwanuka in Hamburg
Michael Kiwanuka: Die UK-Stimme des Soul
Zweites Album „Love & Hate“ ein weltweiter Charts-Erfolg
Exklusive Deutschland-Show am 8. September in Hamburg


Die warmen, authentischen Emotionen und großartigen Song-Arrangements des Sixties-Soul erfahren seit einigen Jahren eine weltweite Renaissance, und einer der Protagonisten dieses Comebacks ist der Brite Michael Kiwanuka. Die Karriere des aus dem Londoner Stadtteil Muswell Hill stammenden Sängers und Songwriters mit ugandischen Wurzeln nahm seit seinem Gewinn des „BBC Sound of 2012“-Polls rasant an Fahrt auf. Sein 2012 veröffentlichtes Debütalbum „Home Again“ konnte sich in ganz Europa hoch in den Charts platzieren, die gleichnamige Single-Auskopplung geriet in Großbritannien zu einem Radio-Dauerbrenner. Sein zweites Album „Love & Hate“, das im vergangenen Juli erschien, geriet zum internationalen Dauerbrenner: Erstmals konnte Michael Kiwanuka Platz 1 der britischen Charts erobern, zudem stieg es in die Top Ten der Albumcharts in Deutschland, Holland, Belgien, der Schweiz und vieler weiterer Länder. Nach seiner ausgedehnten Europa-Tournee mit seiner atemberaubend intensiven Liveband kommt Michael Kiwanuka am 8. September ein weiteres Mal nach Deutschland, für ein exklusives Konzert im Hamburger Stadtpark.

Die Soulmusik der 60er-Jahre entdeckte der Sohn ugandischer Flüchtlinge erst nach einer bereits durchaus beachtlichen, lokalen Karriere als Sänger zahlreicher Rockbands. Auch seine ersten eigenen Songs tendierten eher Richtung Rock und Folk, bevor Michael Kiwanuka die Musik entdeckte, die fortan sein Schicksal werden sollte: die Soulmusik der 60er-Jahre. Während seines Studiums der Jazzmusik an der Universität von Westminster vergrub er sich immer tiefer in diesem Sound und entwickelte eine eigene Ästhetik, die bis ins letzte Detail an die gefühlvolle Großartigkeit des Sixties-Soul angelehnt ist, dabei aber gleichzeitig einen modernen Touch in sich trägt.

Nach dem Studium arbeitete Kiwanuka zunächst als Session-Gitarrist für Künstler wie Chipmunk und Bashy, bevor er begann seine Solokarriere voranzutreiben. Bei einem Clubkonzert wurde er von den Machern des britischen Labels Communion entdeckt, die ihm unmittelbar einen Plattenvertrag anboten. Nach der Veröffentlichung seiner ersten EP „Tell Me a Tale“ im Frühjahr 2011 erhielt er prominente Schützenhilfe, als die Sängerin Adele ihn als Vorprogramm mit auf ihre Europa-Tournee nahm. So fand er sich zum Jahresende 2011 auf der renommierten „BBC Sound of 2012“ Liste wieder, die er Anfang 2012 mit großem Vorsprung gewann.

Sein Debütalbum „Home Again“ erschien im März 2012 und konnte sich in fast jedem europäischen Land hoch in den Charts platzieren. In England, Belgien, Holland und Norwegen stieg es bis in die Top 5. Und selbst in den USA verbreitete sich die Kunde dieses außergewöhnlichen Sängers, dessen stimmliche Qualität häufig mit Legenden wie Otis Redding, Bill Withers und Terry Callier verglichen wird.

2015 nahm Michael Kiwanuka sein zweites Album in Angriff, für das er auf der vorangegangenen Tournee mehr als zwei Dutzend Song komponiert hatte. Aufgenommen wurde es mit zwei sehr unterschiedlichen Produzenten: Zum einen dem amerikanischen Studio-Genie Danger Mouse, zum anderen mit dem bislang nur Eingeweihten bekannten, neuen Londoner Produzenten Inflo, der gegenwärtig als einer der spannendsten neuen Könner hinter dem Mischpult gehandelt wird.

Diese Kollaborationen brachten den fast erwartbaren Erfolg: Mit „Love & Hate“, das unlängst für die BRIT Awards in der Kategorie „Album of the Year“ nominiert wurde, gelang Michael Kiwanuka endgültig der Durchbruch als Europas neuer Soul-Star. Seine Konzerte sind wahre Messen der Musikalität, die jeden Zuschauer vollkommen verzaubert zurücklassen.
Lee Ritenour & Dave Grusin
LEE RITENOUR

Lee Ritenour (geboren als Lee Mack Ritenour am 11. Januar 1952 in Los Angeles) hat es seit dem Beginn seiner Karriere immer geschafft, eine feine Balance zwischen individueller kreativer Vision und Gruppendynamik beizubehalten. Seine erste Arbeit als Session-Musiker fand als Teenager in den späten Sechzigern mit The Mamas and The Papas statt, die ihm aufgrund seiner unglaublichen Fingerfertigkeiten den Spitznamen 'Captain Fingers' gaben. Seit seinen ersten professionellen Aufnahmen Anfang der Siebziger ist Ritenour mit einem Grammy ausgezeichnet worden, ganze 19mal war er für den wichtigsten Musikpreis der Welt nominiert. Er stand unzählige Male auf dem Spitzenplatz von Gitarren-Umfragen, er bekam einen ‚Lifetime Achievement Award' bei den kanadischen ‚SJ Awards', außerdem den prestigeträchtigen ‚Alumnus of the Year Award' der University of Southern California. Er hat insgesamt mehr als 40 Alben aufgenommen, auf denen sich 35 Hits befanden. Schon als junger Gitarrist war er aufgrund seiner Kombination von diversen musikalischen Stilen und seinen brillanten technischen Fähigkeiten ein gefragter Mann, was in mehr als 3.000 Sessions mit einem stilistisch breiten Spektrum an Künstlern mündete. Ritenour ist außerdem ein Gründungsmitglied von Fourplay, der wohl erfolgreichsten Band im zeitgenössischen Jazz. 2010 feierte Lee sein 50-jähriges Jubiläum als Gitarrist mit der Veröffentlichung von 6 String Theory, auf dem bekannte Kollegen wie Steve Lukather, Neal Schon, John Scofield, Slash, Mike Stern, George Benson und B.B. King, aber auch Newcomer wie Andy McKee, Joe Robinson und Guthrie Govan zu hören sind. Die Scheibe entstand in Zusammenarbeit mit seiner ersten multinationalen ‚Six String Theory competition', einem Gitarristen-Wettbewerb, gesponsert von Yamaha, Berklee College of Music, Montreux Jazz Festival, Blue Note Tokyo, Crown of the Continents Guitar Workshop and Festival, Monster, Premier Guitar, Jazz Monthly, Music Connection, Concord Records und D'Addario.

Der ‚Six String Theory'-Wettbewerb entwickelt sich übrigens stetig weiter und beinhaltet mittlerweile neben einem Wettstreit in der Kategorie ‚Rhythm Section' auch dasselbe für Piano, Bass und Drums. Im Jahr 2012 gab es für die Gewinner der einzelnen Kategorien eine Teilnahme bei den Aufnahmen zu Lees Album Rhythm Sessions, auf dem auch Koryphäen wie Chick Corea, George Duke, Stanley Clarke, Dave Grusin, Marcus Miller und viele andere zu hören sind. Die Gewinner von 2014 durften sogar auf dem legendären ‚Montreux Jazz Festival' auftreten, während der Gewinner in der Gitarren-Kategorie, Tony Pusztai, 2015 einen Track auf Ritenours A Twist of Rit-Album aufnahm, auf dem auch solche Größen wie Oscar-Gewinner Dave Grusin, Dave Weckl, John Beasley und Ernie Watts teilnahmen. 2016 gab es folgende Preise zu gewinnen: Stipendien am ‚Berklee College of Music'; einen Auftritt auf dem legendären ‚Blue Note'-Festival in Tokio mit Lee Ritenour und aufstrebenden japanischen Musikern in einer Allstar-Session; die Teilnahme an den Aufnahmen zu Lee Ritenours nächstem Album im fantastischen ‚Woodshed Recording Studio' in Malibu sowie diverse Stipendien und Auftritte auf dem ‚Crown Guitar'-Festival im schönen Montana. Die anderen Preise sind ebenfalls spektakulär und beinhalten Reise- und Hotelkosten für Auftritte und Aufnahmen, Unterstützung durch Yamaha Instruments, eine professionelle Beratung von Lee Ritenour sowie andere Preise von Monster und D'Addario. "Als ich diesen Wettbewerb damals ins Leben rief, habe ich gehofft, dass sich das Ganze zu einer hochwertigen Angelegenheit entwickeln würde, die von vielen etablierten Musikern unterstützt werden würde, damit sie den Nachwuchs fördern. In nur vier Jahren haben wir wirklich erstaunliche Sachen bewirken können und ich könnte nicht zufriedener und dankbarer sein, dass so viele Künstler an diesem außergewöhnlichen musikalischen Prozess und dieser Reise teilnehmen." - Lee Ritenour

DAVE GRUSIN

Aufgewachsen ist Grusin in Littleton, Colorado. Sein Vater, ein leidenschaftlicher Violinist, sorgt dafür, dass er und sein Bruder Don klassische Musik nicht nur verstehen lernen, sondern sich auch "mit der Literatur von großer Orchestrierung" beschäftigen. An der Universität von Colorado in Boulder studiert er bei dem 2007 verstorbenen Storm Bull Piano und bei Cecil Effinger (verstorben 1990) Komposition. Dave Grusin zählt zu den besten zehn Filmkomponisten seiner Generation, aber er ist auch bekannt als Jazz-Musiker und zusammen mit Larry Rosen Mitbegründer des Indie-Labels GRP. Mit ihrer frühen Begeisterung für neue Aufnahme-Techniken und Sounds zählen die beiden zu den Pionieren der digitalen Technologie. Zu Grusins frühen Jazz-Fusion-Alben gehören "Mountain Dance", "Migration" und "Harlequin" (mit dem Gitarristen Lee Ritenour.) In den neunziger Jahren fokussiert es sich erneut auf das akustische Klavier, was zu vier von der Kritik hoch gelobten Tribut-Alben mit der Musik von Gershwin, Ellington, Mancini und Bernstein führt. Im Jahr 2004 veröffentlicht er "Now Playing", eine Kollektion von einzelnen Piano-Versionen seiner Film-Themen.

In seiner Karriere hat Grusin über 60 Film-Soundtracks geschrieben und dafür acht Oscar-Nominierungen erhalten, 1988 bekommt er die Auszeichnung für die Filmmusik zu "The Milagro Beanfield War" (dt.: Milagro - Der Krieg im Bohnenfeld). Insgesamt wurde sein Werk als Musiker und Produzent bisher mit 12 Grammy Awards und unzähligen Nominierungen gewürdigt. Im Laufe der Jahre hat Grusin als Arrangeur, Produzent und Pianist mit einer ganzen Reihe von anderen Künstlern gearbeitet, u.a. mit Gerry Mulligan, Quincy Jones, Peggy Lee, Carmen McRae, Antonio Carlos Jobim, Grover Washington Jr., Patti Austin, Bobby MacFerrin, Diana Kral, & James Taylor. Erst kürzlich hat er sich wieder auf seine frühen klassischen Wurzeln besonnen, indem er erneut mit Lee Ritenour und den Gastmusikern Renee Fleming, Joshua Bell, Chris Botti und Gil Shaham bei den zwei Universal Classics-Veröffentlichungen "Two Worlds" & "Amparo" zusammengearbeitet hat. Neben seinem Hauptberuf als Künstler ist Grusin auch noch Mitbegründer der "National Foundation for Jazz Education", einer Wohltätigkeitsorganisation, die sich zur Aufgabe gemacht hat, junge Jazzmusiker zu unterstützen. Grusin selbst ist außerdem im Besitz der Ehrendoktorwürden der Universität von Colorado und des ‚Berklee College of Music' in Boston.
Pasadena Roof Orchestra
PASADENA ROOF ORCHESTRA (GB)
A Night of Swing Classics

Der Swing der 20er und 30er Jahre begeistert Zuhörer auf der ganzen Welt und aller Altersstufen. Vor allem, wenn The Pasadena Roof Orchestra aufspielt! Dann kann sogar die englische Königin nicht widerstehen: Queen Elizabeth II. wünschte sich diesen Sound für ihre Weihnachtsparty. Die Herren vom PRO ließen sich nicht zweimal bitten…

Seit seiner Gründung vor über vier Jahrzehnten gilt The Pasadena Roof Orchestra als erstklassige, einmalige Formation. Musik von George Gershwin, Cole Porter und Irving Berlin erwacht durch die Interpretation des Pasadena Roof Orchestra wieder zum Leben. Die Popmusik der 20er bis 40er Jahre ist zeitlos geblieben. Das Pasadena Roof Orchestra spielt diese unvergessenen Melodien, schmeichelt mit romantischen Texten seinen Zuhörern und würzt jedes Konzert mit einer gehörigen Prise britischen Humors.

Bandleader und Sänger Duncan Galloway, weiß, was sein Publikum wünscht: A Night of Swing Classics. Kein anderes Orchester hat den Sound vergangener Tage so gut drauf. Ein Konzertabend mit dem PRO bedeutet mit Show, Spaß und Rhythmus.

Man schreibt das Jahr 1969: der erste Mensch landet auf dem Mond, die Beatles spielen ihr letztes Konzert, Woodstock sorgt für Furore - und das Pasadena Roof Orchestra erwirbt seine Swing-Lizenz: Bandgründer John Arthy findet über 1.000 Bandarrangements der 20er und 30er Jahre auf einem Dachboden. Der Rest ist Geschichte.

Die Konzerte des Pasadena Roof Orchestra beinhalten so berühmte Titel wie "Puttin' on the Ritz", "Sweet Georgia Brown", "The Lullaby of Broadway" ebenso wie beliebte Duke-Ellington Nummern wie z.B. "Black and Tan Fantasy" oder "Truckin". Auch die englische Tanzmusik kommt nicht zu kurz, es werden einige ursprünglich von Al Bowlly gesungene und von Ray Noble perfekt arrangierte Titel zu Gehör gebracht.