Kultur Tickets

Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Sir Simon Rattle
Goodbye, Sir Simon:

Finales Konzert als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker
Die Philharmoniker in der Waldbühne 2018
Der Vorverkauf für das traditionelle Saisonabschlusskonzert beginnt


Mit dem kommenden traditionellen Saisonabschlusskonzert der Berliner Philharmoniker in der Waldbühne am Sonntag, den 24. Juni 2018 geht eine Ära zu Ende: das Orchester verabschiedet sich von seinem Chefdirigenten Sir Simon Rattle.

Zu diesem besonderen Anlass darf man sich auf eine ungewöhnliche Programm-zusammenstellung freuen: Es erklingen u. a. die Chants d’Auvergne von Joseph Canteloube, jene Liedsammlung, in der der französische Komponist und Volksmusikforscher die Gesänge der Auvergne für Gesangsstimme und Orchester bearbeitet hat. Ihr pastoraler, von den Schönheiten der Natur inspirierte Ton macht diese Lieder, welche die tschechische Opernsängerin Magdalena Kožená vorträgt, zu einem idealen Programmpunkt für die sommerliche Naturkulisse der Waldbühne.

Ganz zum Schluss - um es mit Sir Simons Worten auszudrücken »same procedure as every year« - folgt selbstverständlich Paul Linckes mitreißender Marsch Berliner Luft, der bei keinem Waldbühnenkonzert als Zugabe fehlen darf und die gesamte Waldbühne stets in Hochstimmung versetzt.

George Gershwin
Cuban Overture
Gabriel Fauré
Pavane
Joseph Canteloube (de Malaret)
Chants d’Auvergne (Auswahl)
Aram Chatschaturjan
Suite aus dem Ballett Gayaneh
Ottorino Respighi
Pini di Roma
Daniel Barenboim - Das Waldbühnenkonzert 2017
Waldbühnenkonzert 2017:
Daniel Barenboim und Martha Argerich erneut gemeinsam auf der Bühne

Beim Waldbühnenkonzert im vergangenen Sommer begeisterten sie 16.000 Zuschauer mit ihrer überragenden Spielkunst, nun kehrt das legendäre Musikerduo Daniel Barenboim und Martha Argerich in die Berliner Waldbühne zurück. Gemeinsam mit dem West-Eastern Divan Orchestra werden die beiden Weltklassemusiker erneut ihr Können zum Besten geben und dem Berliner Publikum einen sommerlichen Konzerthöhepunkt bescheren.


18 Jahre nach Gründung des West-Eastern Divan Orchestra ist die Philosophie von Daniel Barenboim und Edward Said fest in Berlin verankert: mit der Barenboim-Said Akademie, die 2016 ihren Lehrbetrieb aufnahm, sowie durch den im März eröffneten Pierre Boulez Saals – eines Orts der Begegnung, Interdisziplinarität und Kreativität – wird der 1999 geborene Leitgedanke „Bildung durch Musik“ in der Hauptstadt gelebt und weitergetragen. Dass das West-Eastern Divan Orchestra und die damit verbundene Vision nicht mehr aus der Berliner Kulturlandschaft wegzudenken sind, beweist auch das alljährliche Waldbühnenkonzert, das sich inzwischen zum etablierten Sommer-Konzerthighlight Berlins entwickelt hat und am 13. August 2017 bereits zum siebten Mal in Folge und erneut unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Daniel Barenboim am Dirigentenpult stattfindet.

Besonderen Grund zur Vorfreude bietet der Auftritt der Pianistenlegende Martha Argerich, die zum zweiten Mal als Solistin für das Waldbühnenkonzert gewonnen werden konnte. Martha Argerich und Daniel Barenboim sind Freunde aus Kindheitstagen: „Es gibt niemanden, den ich so lange kenne wie Martha. Unsere Beziehung basiert natürlich auf der Musik, jedoch verbindet uns zugleich eine echte, menschliche Liebe“, so beschreibt Barenboim die besondere zwischenmenschliche Verbindung zur argentinischen Pianistin. Mit Dmitri Schostakowitschs Klavierkonzert Nr. 1 wird die 2015 zum Ehrenmitglied des West-Eastern Divan Orchestra ernannte Argerich erneut ihren Status als eine der bedeutendsten Musikerinnen der Gegenwart unterstreichen. Das verspielte, nahezu parodistische Werk war vom Komponisten gar nicht als Klavierkonzert vorgesehen, sondern sollte ursprünglich ein Konzert für Trompete und Orchester werden. Später fügte Schostakowitsch das Klavier hinzu, das sich im Laufe des Schreibprozesses zum dominierenden Instrument entwickelte. Der lebhafte, spritzige Charakter des Stücks wird dem Berliner Publikum einen erfüllten Sommerabend auf höchstem musikalischen Niveau bescheren.
Als dritten Programmpunkt des Abends, den die Ouvertüre zu Mikhail Glinkas Oper „Ruslan und Ljudmila“ eröffnet, präsentiert das Orchester unter Dirigent und Mitbegründer Daniel Barenboim die berühmte fünfte Symphonie des russischen Komponisten Peter I. Tschaikowsky. Ähnlich wie Schostakowitschs Werk durchlief auch dieses Stück eine unerwartete Entwicklung: Obgleich Tschaikowsky nach Fertigstellung seiner Komposition große Selbstzweifel plagten und er sogar Bedenken äußerte, sich „ausgeschrieben“ zu haben, entwickelte sich die Symphonie mit ihrem Schicksalsmotiv als Leitthema schließlich zu einem seiner beliebtesten Werke. Dass die Skepsis des Komponisten keineswegs begründet war, wird auch die Interpretation des West-Eastern Divan Orchestra eindrucksvoll belegen. Von Daniel Barenboim und Edward Said 1999 ins Leben gerufen, vereint das West-Eastern Divan Orchestra junge Musiker aus Israel, Palästina, Syrien, Ägypten, dem Iran und anderen Staaten des Nahen Ostens und unterstützt den interkulturellen Dialog durch die Kraft der Musik. Es tritt bei den wichtigsten internationalen Festivals sowie im Rahmen einer jährlichen Residenz in Buenos Aires auf und wurde im März 2016 von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon zum „United Nations Global Advocate for Cultural Understanding“ ernannt. Im Geist des West-Eastern Divan Orchestra entstand auch die Barenboim-Said Akademie: mit dem Leitgedanken „Bildung durch Musik“ führt sie die Idee des Divan noch weiter und ermöglicht jungen Stipendiaten aus dem Nahen Osten eine umfassende musikalische Ausbildung. Der erste reguläre Jahrgang der interdisziplinären Akademie nahm im Herbst 2016 sein Hochschulstudium im neuen Gebäude in Berlin auf. Wesentliches Element der Akademie ist der Pierre Boulez Saal, der am 4. März 2017 in Berlin eröffnet wurde und einen weiteren Meilenstein im Schaffen Daniel Barenboims markiert.

Das Waldbühnenkonzert des West-Eastern Divan Orchestra 2017
Waldbühne Berlin, Am Glockenturm, 14053 Berlin

Besetzung:
Martha Argerich, Klavier
Daniel Barenboim, Dirigent
West-Eastern Divan Orchestra

Programm

Mikhail I. Glinka: Ouvertüre aus der Oper „Ruslan und Ljudmila“
Dmitri Schostakowitsch: Klavierkonzert Nr. 1 c-moll op. 35
Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 5 e-Moll op. 64
Salut Salon: Liebe live 2017/-18
Salut Salon
LIEBE
Das neue Programm


Ausverkaufte Häuser in Europa und den USA, ein Klassik- ECHO 2016 für ihr Album „Carnival Fantasy“ und auf YouTube ein über 22- Millionen-Hype mit der instrumental-akrobatischen Adaption von Vivaldis „Sommer“... Die vier Musikerinnen des Hamburger Klassikquartetts Salut Salon sind auf Erfolgskurs und arbeiten neben ihrer weltweit gefeierten Tour mit „Ein KARNEVAL DER TIERE und andere Phantasien“ an ihrer nächsten Premiere.

Wer am Ende ihrer aktuellen Bühnenshow genau hinhört, wenn Angelika Bachmann (Geige), Iris Siegfried (Geige und Gesang), Anne-Monika von Twardowski (Klavier) und Sonja Lena Schmid (Cello) Cole Porters Swing- Nummer „Let’s Do it!“ singen, kann bereits ahnen, worum es ab Juli 2017 geht. Dann dreht sich bei Salut Salon musikalisch nämlich alles um das wohl älteste Thema der Menschheit – mit den gefühlt meisten Folgeproblemen, aber in der Folge auch der schönsten Musik dazu: Es geht um LIEBE.

Liebe neigt – wie die Musik – zu Extremen. Als Continuo des Lebens ist sie Emotion und Entscheidung, tut gut und weh, verzeiht und fordert, erzählt und schweigt. Musik nimmt diese Widersprüchlichkeiten des Lebens in sich auf. Ob Sergej Prokofiev Romeo und Julia zum Tanzen bringt oder in seiner Cinderella-Suite den Liebenden einen Streit auf den Leib schreibt, Astor Piazzolla mit seinem Libertango die Freiheit der Liebe beschwört oder im Regreso Al Amor zur Liebe zurückkehrt, ob Salut Salon Francesco Sartoris Time To Say Goodbye zum Liebesduett auf zwei singenden Sägen verwandeln oder Robert Schumanns Romanze zur Verheißung wird – Musik erzählt durch alle Epochen hindurch von Leidenschaft, Furor, Streit und Versöhnung.

Salut Salon spielen in LIEBE mit all diesen Facetten der schönsten Nebensache der Welt und nehmen das Ganze am Ende – wie sollte es anders sein – mit Humor. Virtuos gehen die ECHO-Preisträgerinnen über die Genre-Grenzen hinweg und arrangieren Klassik, Piazzollas Tango Nuevo, eigene Chansons und hitverdächtige Medleys zu einem Programm voller Leidenschaft. „Wovon wir begeistert sind“, sagen die vier, „kennt keine Grenzen.“

Als Salut Salon sind die Quartettgründerinnen Angelika Bachmann und Iris Siegfried zusammen mit Anne-Monika von Twardowski und Sonja Lena Schmid seit 14 Jahren auf Tour durch Deutschland, Europa, Asien und Amerika; und mit ihrem aktuellen Bühnenprogramm „Ein KARNEVAL DER TIERE und andere Phantasien“ noch bis Juni 2017.
Andrea Bocelli - World Tour
Andrea Bocelli kehrt nach 20 Jahren zurück nach Deutschland

Der beliebteste Tenor der Welt kommt 2018, mehr als zwei Jahrzehnte nach seinem unvergesslichen Hit "Time to say Goodbye ", zu einer exklusiven Konzert-Tour nach Deutschland. Gemeinsam mit einem fulminantem Orchester und einem Chor, Sopranistin, Tänzern, Gast Sängerin, Multimedia-Show uvm. wírd der "Tenor mit der Stimme Gottes" (Celine Dion) das Publikum mit einem unvergleichlichen Mix aus Oper und Populärmusik verzaubern.

Der Weltstar ANDREA BOCELLI kommt endlich wieder nach Deutschland! Die einzigartige Konzert-Tour mit exklusiven Live-Konzert-Shows, fulminantem Orchester und einem Chor der Extraklasse verspricht ein musikalisches Highlight der Spitzenklasse zu werden. Andrea Bocelli, die „Stimme Gottes“, wird seine Fans mit seinen außergewöhnlichen Deutschland-Konzerten begeistern. Berühmte Songs werden mit Unterstützung eines beeindruckenden Orchesters, eines Chors sowie weiterer Solisten in neue Sphären gehoben. Insgesamt über 150 Musiker bieten ein Klangerlebnis der besonderen Art.

20 Jahre nach seinem unvergesslichen Hit „Time to say Goodbye“ kehrt der Tenor mit der „Stimme Gottes“2018 also endlich nach Deutschland zurück. Monatelang dominierte der Hit, den Andrea Bocelli gemeinsam mit Sarah Brightman sang, die deutschen Charts und verkaufte sich fast 3 Mio. Mal. Unvergesslich wurde der Song zudem beim legendären Abschied von Henry Maske.

2018 - mehr als 20 Jahre später - kann man den beliebtesten Tenor der Welt nach langer Abstinenz bei 5 unvergesslichen Shows wieder auf einer Tour in Deutschland sehen und die Musik live erleben, mit der wir alle seit Jahrzenten unvergessliche Erinnerungen verbinden.

Andrea Bocelli berührt die Menschen auf eine ganz wundervolle Art und Weise und somit darf man sich bereits jetzt auf einen unvergesslichen und aufregenden Konzertabend freuen!
Schwanensee - St. Petersburg Festival Ballet
St. Petersburg Festival Ballet
präsentiert
Eine Feerie von Schönheit, Eleganz und Anmut
„Schwanensee“
Der beste Ballettklassiker aller Zeiten


Musik: P. I. Tschaikowsky
Choreographie: L. Iwanow und M. Petipa
Künstlerische Leitung: M. Zhuchina
Bühnenbild und Kostüme: V. Okunev (Mariinski Theater, St. Petersburg)

Ein Ballett-Traum: „Schwanensee“
St. Petersburg Festival Ballet präsentiert eine Feerie aus Schönheit, Eleganz und Anmut
Das St. Petersburg Festival Ballet präsentiert eines der berühmtesten Ballette zur Musik von Pjotr Iljitsch Tschaikowskis „Schwanensee“. „Schwanensee“ ist für viele das Synonym für Ballett überhaupt. Das romantische Märchen über den jungen Prinzen Siegfried, der sich in die Schwanenprinzessin Odetta verliebt und sie vom bösen Zauber des Herzogs Rotbarts befreien will, ist eine Geschichte über die Macht der wahren Liebe.

Dieses Ballett-Stück gehört zum Standardrepertoire aller großen Kompanien. Insbesondere das Allegro Moderato aus den Schwanentänzen des 2. Akts ist in der Choreografie von Lew Iwanow Gegenstand unzähliger Parodien und daher als “Tanz der vier kleinen Schwäne“ weit über das ballettinteressierte Publikum hinaus bekannt. Kurzum: Ein geniales Werk eines genialen Komponisten und schon seit Jahrhunderten ein Publikumsmagnet.

„Schwanensee“ wird auf die Bühne gezaubert von einem der besten russischen Ballett-Ensemble, dem St. Petersburg Festival Ballet. Zudem sorgen das grandiose Bühnenbild des genialen Theater-Designer Vjatscheslav Okunev, der u.a. für Mariinski Theater St. Petersburg und La Scala in Mailand tätig ist, wunderschöne Kostüme und die grenzlose Eleganz und unbeschwerte Leichtigkeit des „St. Petersburg Ballet Festival“ Ballett-Ensembles für eine verträumte und märchenhaften Version eines klassische Balletts, die auch nach über 100 Jahren fasziniert.

Das St. Petersburg Festival Ballet Ensemble tanzt auf
Das „St. Petersburg Festival Ballet“ ist ein hochkarätiges Ensemble, das mit seiner strengen klassischen Eleganz, dem frischen Hauch des einundzwanzigsten Jahrhunderts und einer vollkommenen Tanzleistung weltweit überzeugt. Die Truppe besteht aus 42 Tänzern. Alle Tänzer sind Absolventen der besten russischen Ballett-Schulen wie der Vaganova-Akademie von Sankt Petersburg, der Moskauer Akademie der Choreografie, der Ufa Ballett-Schule und der Perm Ballett-Akademie. Zudem arbeitete das Ensemble mit den besten Ballett-Theatern Russlands zusammen und gewann zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei internationalen Ballett-Festivals und Wettbewerben. So stellen diese 42 Tänzer des „St. Petersburg Festival Ballet“ eines der schönsten und stärksten Ballett-Kompanien Russlands und zugleich auch eines der renommiertesten weltweit.
Nigel Kennedy mit Orchester & Band
1989 feierte Nigel Kennedy seinen internationalen Durchbruch mit der Aufnahme von Vivaldis „Die Vier Jahreszeiten“. In den Anmerkungen am CD-Cover betonte er, dass er die Idee, Vivaldis Folge von Violinkonzerten entweder in "authentischer" Weise, mit zeitgemäßen Instrumenten oder im eher blumigen "romantischen" Stil zu spielen, abgelehnt habe. Er erklärte, dass es sein Ziel sei, jede Art von Technik, die er kenne, zu nutzen, um damit seinen Zuhörern sein Gefühl für die Musik zu vermitteln. Er glaubte nicht, dass die vier Jahreszeiten zu irgendeinem Zeitpunkt nur auf das Original beschränkt waren, weil sie viel mehr zu bieten haben, als bloß historisches Interesse.

Im Jahr 2015, kehrt Kennedy mit einer völlig neuen Aufnahme der vier Jahreszeiten zurück. Aber während die Musik sehr unterschiedlich klingt, seine kreative Haltung die gleiche ist. Wieder einmal will er beweisen, dass „Die Vier Jahreszeiten“ für alle Zeiten Musik sein können. Seiner Meinung nach gibt es keinen Grund, warum Vivaldis Meisterwerk aus der Welt des 18. Jahrhunderts nicht um Entwicklungen in der Musikinstrumententechnik oder sogar um neue musikalische Stile erschlossen werden sollte. Jeder zukunftsorientierte Komponist, so Kennedy, wäre erfreut gewesen, das Potenzial einer ausdrucksvolleren oder anspruchsvolleren Instrumentierung zu nutzen, wenn es ihm zur Verfügung gestanden wäre.

Vivaldis Vier Jahreszeiten: Aber nicht, wie wir sie vorher gekannt haben. Die Rhythmen, die tonale Palette und die Instrumentierung sind anders, und die Verwendung von menschlichen Stimmen und Elektronik führen das Stück klar in eine andere Dimension. Aber Kreativität bedeutet Veränderung und das letzte, was Nigel Kennedy jemals tun wird, ist still zu stehen.

Violine: Nigel Kennedy
Orchester: OÖ Jugendsinfonierorchester
Band:
Adam Czerwinski - Schlagwerk
Tomasz Kupiec - Bass
Julian Buschberger - Gitarre
Rolf Bussalb – Gitarre