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Helge Schneider: Ordnung muss sein!
HELGE SCHNEIDER
Ordnung muss sein!


Schon als 4-jähriger Knirps hat Helge Schneider sich ein Kissen unter den Schlafanzug gesteckt und ging als Dicker Mann mit Krückstock vor dem armseligen Wohnungsbauhaus in seiner Siedlung spazieren, um Aufmerksamkeit zu erregen.
Bis Heute hat sich an seinem Zustand nichts geändert. Er ist nur etwas faltiger geworden, kein Wunder, ißt er ja gerne auch mal Hummerersatz-paste oder geht zum Stall von Kartoffelsalat Dachlatte die 16., seinem Huhn, um mit ihm über das letzte von ihm selbst gemalte Bild von Kaspar David Friedrich zu fachsimpeln.

Helge Schneider macht möglich, daß wir nicht nur lachen, sondern daß sich unter Herz zu einem saftigen Steak weitet, wenn er uns die Katze Orangutanklaus vorstellt samt ihrer rührenden Lebensgeschichte. Seit übern 40 Jahren auf der Bühne zuhause, hat Helge Schneider es zur ausgereiften Pflaume gebracht.

Petze Thoms, Schlagzeug und Rudi Olbrich, Kontrabass, bieten Schneider die Wurst. Helge ist mit einer wahrhaftigen Spitzenformation internationaler hochrangiger Persönlichkeiten, Menschen wie du und ich, großartige Verlierer, großartige Gewinner, unterwegs, um uns intelligent unter die Arme zu kitzeln. Bravo! Bravo! Ja Bravo!

Lyrik, Poesie, Jazz, Kunst, Quatsch, all das bietet uns ein aus der Haut gefahrener Endsechziger. Na, dann wollen wir mal schauen, was noch drin ist! Knapp bemessenen Schrittes tritt der Künstler ins Rampenlicht des Lebens, bist du dabei? Klar!

Ordnung muß sein.

und als besondere Aktion 2019: Katzenklo auf japanisch! (die Japaner reißen sich um Schneider, also tu es auch!)
Markus Krebs: Permanent Panne
Markus Krebs: Permanent Panne

Und darum dreht sich PERMANENT PANNE: In Zeiten, in denen er wieder anfängt, an Ketten-Briefe zu glauben und wie der Weihnachtsmann auszusehen, wird Markus klar, was sich seit damals alles verändert hat. Der Onkel Doktor, der ihn auf eine Vorhautverengung untersucht hat, ist heute nicht mehr derselbe und die Geschwindigkeit in Markus’ Leben nimmt ständig zu. Außerdem hat man früher noch draußen auf der Straße gespielt, hat Sport gemacht und war fit. Heute gibt es „Spazierengehen“ als Playstation-Spiel.

Natürlich wird es auch wieder um seine Bekannten gehen, ohne die ein solches Programm gar nicht vorstellbar wäre. So gibt es endlich mehr vom Vollpfosten, der schon als Kind so hässlich war, dass sogar ein Mutterschaftstest beantragt wurde. Aber immerhin ist er Multi-Tasking-fähig: Er kann zur gleichen Zeit mehrere Sachen versauen. Und dann geht es mit dem Kegelclub noch auf eine unvergessliche Tour über die Reeperbahn, auf der sich unglaubliche Szenen abspielen.

Der Mann hinter dem Bauch bleibt sich stets treu und packt seine skurrilen Geschichten unaufgeregt und bodenständig auf den Tisch – immer voll Panne, auf wahren Begebenheiten basierend und mit einer einzigartigen Gagdichte, die ihm letztlich auch den Sieg beim Comedy-Grand-Prix vor zwei Jahren bescherte.

„Intelligente Komik. Markus ist die absolute Comedy-Entdeckung des Jahres!“ Dr. Eckart von Hirschhausen
„Extrem hohe Gagdichte, jeder Satz ein Lacher.“ Kaya Yanar
Herr Schröder: World of Lehrkraft - Ein Trauma geht in Erfüllung  
Herr Schröder „World of Lehrkraft“
Ein Trauma geht in Erfüllung

„Was macht einen guten Lehrer aus? Empathie – SPÜREN, in welche Schublade das Kind passt.“

„Es ist auch für mich die 6. Stunde!“ - Lehrer. Haben die uns nicht schon genug gequält!
Mit ihren Neurosen und Eigenheiten! Muss das nun auch auf der Bühne sein? Herr Schröder, vom Staat geprüfter Deutschlehrer und Beamter mit Frustrationshintergrund, hat die Seite gewechselt und packt aus: über sein Leben am Korrekturrand der Gesellschaft, über intellektuell barrierefreien Unterricht, die Schulhof-Lebenserwartung heutiger Pubertiere und die Notenvergabe nach objektivem Sympathieprinzip. So therapiert er liebevoll-zynisch ihr ganz persönliches Schultrauma und nach kurzer Zeit hat man das Gefühl, man sitzt wieder mittendrin im Klassenzimmer. Selbstverständlich mit der Gewissheit, dass das einen alles nichts mehr angeht – oder etwa doch?

Johannes Schröder (alias ‚Herr Schröder’) ist studierter Deutschlehrer und Comedian/Kabarettist. Was sich wie ein Widerspruch anhört, ist letztlich eine humoristische Form der Selbstverteidigung. Der Wunsch, ein eigenes Comedy-Projekt umzusetzen, zog ihn 2014 – nach 12 Jahren Schuldienst - zunächst nach Toronto, Kanada, wo er in zahlreichen Comedy-Clubs das Einmaleins der Punchlines erlernte.

Zurück in Deutschland gewann er bald den Mannheimer Comedy Cup (2015), später das Rösrather Kabarett-Festival (2016) und kürzlich erst die Quatsch Comedy Club Talentschmiede (2016)

„Herr Schröder hat es geschafft, aus der eher klassischen Figur eines Lehrers etwas wildes Neues herauszuholen. Er ist der wildgewordene Bad Teacher, der alle ehemaligen Schüler on stage zur Rache aufruft. Und wer möchte sich nicht an seinen Lehrern rächen … insofern winkt ihm ein großes Publikum.“ (Thomas Hermanns)
Gerhard Polt & Wellbrüder
Es wird eine der immer selteneren Gastspiele sein, die man mit der absoluten Legende des bairischen Kabaretts erleben darf. Es wird ein unvergesslicher Abend werden mit Polt, dem grantigen Moralisten. Und mit den 3 Well-Brüdern, seinem Begleittrio. Wenn die Vier auf der großen Bühne stehen und kräftig poltern & blosn - das ist die absolute kabarettistische Steigerung!
Wahnsinn. Dort, wo Gerhard Polt und das bajuwarische Trio Michael und Christoph ("Stofferl") Well zusammen mit ihrem Bruder Karl ("Karli") auftreten, ist der Ausnahmezustand angesagt. Im Zusammenspiel von Gerhard Polt & den Wellbrüdern wird ein unterhaltsamer „Bairischer Abend“ der besonderen Art kreiert, fernab von weiß-blauer Weißwurstidylle und Bierseligkeit. Noch immer schafft es kein anderer deutscher Kabarettist, mit so leichter Hand eine dem echten Leben abgeguckte Bühnenfigur zur Demaskierung von bürgerlicher Pseudo-Idylle einzusetzen. Der Menschenkenner Polt bespiegelt die Abgründe des „Bayern an sich“, ohne ihn dem unreflektierten Gelächter des homo googleensis preiszugeben - hintergründig und scharfzüngig. Die Wellbrüder liefern den Soundtrack zum Panoptikum Bavaricum. Karli, Michael & Stofferl Well nehmen dabei in bewährter Biermösl-Tradition das politische Geschehen Bayerns und dem Rest der Welt aufs Korn. Unter Zuhilfenahme unzähliger Instrumente wird gespiegelt, ausgewrungen, geschuhplattelt, gejodelt und gestanzelt. Sie decken Heimatverbrechen aller Art auf und blasen denen „da oben“ gehörig den Marsch. Die Wells singen, tanzen, präsentieren den Riverdance, und der Karli zeigt, dass auch ein gwamperter Mann den Bauchtanz leichtfüßig beherrscht. Sie sind Tausendsassas, ohne dabei die „da unten“ zu verschonen. Gerhard Polt und die drei Wellbrüder machen jeden ihrer mittlerweile raren Auftritte zu einem Mordsgaudium für das Publikum und für sich selbst. Weil, bis man schaut, ist die Maß ausgetrunken, der Radi gegessen, die Geschichte erzählt, der Jodler vorbei und der ganze Tanz zu Ende! Fürs Publikum orakelt der Gerhard jetzt schon frei nach Karl Valentin: "Hoffentlich wird es nicht so schlimm, wie es schon ist”.
Bernd Stelter: Wer Lieder singt, braucht keinen Therapeuten
Bernd Stelter mit seinem Kabuff-Orchester
„Wer Lieder singt, braucht keinen Therapeuten“

Bernd Stelter zählt zu den talentiertesten Kabarettisten und Liedermachern Deutschlands. Sich selbst bezeichnet Stelter als „Genießer-Spießer”: Immer die Gitarre zur Hand, und stets aufmerksam den Alltag beobachtend, kommt die facettenreiche Bühnengröße nicht selten zu urkomischen und scharfsinnigen Schlüssen. Der deutsche Komiker überzeugt in seinen Live-Programmen mit amüsanten Anekdoten und charmanten Stories, die auch mal mit nachdenklichen und einfühlsamen Momenten ausgestattet sind.

Im Fernsehen ist Stelter vor allem durch sein Mitwirken bei „7 Tage, 7 Köpfe” neben Karl Dall, Rudi Carrell, Jochen Busse und Gaby Köster bekannt geworden. Außerdem hat der kultige Comedian die beiden sogenannten Camping-Krimis „Der Tod hat eine Anhängerkupplung” und „Der Killer kommt auf leisen Klompen” geschrieben. Vor allem mit seinem Live-Programm feiert Stelter große Erfolge: So erweisen sich die Touren „Geschichten aus der Vorstadt”, „Papa ist ‘ne Knackwurst”, „Pubertät ist mehr als Pickel” und „Mittendrin” deutschlandweit als Publikumsmagneten. Mit seinen humorvollen Liedern hat es Stelter regelmäßig in die deutschen Single-Charts geschafft, so etwa mit „Mahatma”, „Ein Bier im Keller”, „Das Lied vom Kaninchen” und „Ich hab drei Haare auf der Brust”. 2015 veröffentlichte der Komiker das Album „Wer Lieder singt, braucht keinen Therapeuten”.
Hagen Rether
Hagen Rether - LIEBE

Die Welt wird täglich ungerechter, das Geflecht aus politischen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten immer dichter: Vor diesem Hintergrund lässt Hagen Rether Strippenzieher, Strohmänner und Sündenböcke aufziehen. Den so genannten gesellschaftlichen Konsens stellt er vom Kopf auf die Füße und die Systemfragen gleich im Paket: Von der Religions„freiheit“ über das Wirtschaftswachstum bis zur staatlichen „Lizenz zum Töten“ kommt alles auf den Tisch. Doch die Verantwortung tragen nicht „die Mächtigen“ allein – wir, ihre mehr oder weniger willigen Kollaborateure, müssen uns wohl am eigenen Schopf aus unserer Komfortzone ziehen, um nicht in den Abgrund zu stürzen, den wir gemeinsam geschaufelt haben.

Der wahrhaft unbequeme Kabarettist entlarvt so manchen Volkszorn samt seiner auf „Die da oben“ zielenden Empörungsrhetorik als Untertanentum – den Unwillen, unsere eigenen, fatalen Gewohnheiten zu überwinden. Kabarett verändert nichts? Rethers ebenso komisches wie schmerzhaftes, bis zu dreieinhalbstündiges Programm infiziert das Publikum mit gleich zwei gefährlichen Viren: der Unzufriedenheit mit einfachen Erklärungen und der Erkenntnis, dass wir alle die Kraft zur Veränderung haben.

LIEBE, so der seit Jahren konstante Titel des ständig mutierenden Programms, kommt darin nicht vor, zumindest nicht in Form von Herzen, die zueinander finden – und romantisch kommt allenfalls einmal die Musik des vielseitigen Pianisten daher. Was aber in seinem fulminanten Plädoyer für das Mitgefühl sichtbar wird, ist die Menschenliebe eines Kabarettisten, der an Aufklärung und an die Möglichkeit zur Umkehr noch am Abgrund glaubt.
Marc Weide: Hilfe, ich werde erwachsen!
Marc Weide
Hilfe, ich werde erwachsen! Marc Weide - Fun meets Magic

Seine hellseherischen Fähigkeiten hat Marc Weide schon mit elf Jahren unter Beweis gestellt, als er seiner Mutter verkündete: “Ich werde Zauberer!” Damals waren die beiden auf dem Rückweg von einem Auftritt von David Copperfield in Oberhausen, der Marc aus dem Publikum als Assistent auf die Bühne geholt hatte. Heute, 15 Jahre später, ist klar: Das war kein kurzfristiger kindlicher Impuls, sondern durch dieses Erlebnis hat er seinen Weg gefunden und seitdem konsequent weiterverfolgt. Mit 13 gewinnt er die ersten Zauberwettbewerbe, mit 16 wird er jüngstes Mitglied im magischen Zirkel, nach dem Abi beschließt er ein „Probejahr als Zauberer“ einzulegen und wenig später wird er von einem großen deutschen TV-Sender bereits als einer „der besten Zauberer Deutschlands“ bezeichnet.

Marc Weide will aber nicht nur zaubern – vor allem will er seine Zuschauer verzaubern. Es geht ihm weniger um spektakuläre, technisch ausgefeilte Großillusionen, als um das Staunen seines Publikums, das ihm aus nächster Nähe auf die Finger schauen kann. Als Zauber-Entertainer präsentiert er moderne, freche Unterhaltung. Nahbarkeit ist ihm dabei wichtig. Seine bevorzugten Requisiten sind Gegenstände, die jeder aus dem Alltag kennt. Jungfrauen zersägen oder Hochhäuser verschwinden lassen kommt in seinem Programm nicht vor. Stattdessen fasziniert er mit ausgeliehenen Eheringen, die er verkettet, Gummibändern, die sich scheinbar auflösen und zerrissenen Spielkarten die auf einmal wieder ganz sind.

Sein bester Trick ist der, mit dem er ein Lächeln in das Gesicht seiner Zuschauer zaubert. Dabei kommt es auf seine magische Ausstrahlung mindestens genauso an, wie auf die Fingerfertigkeit beim Manipulieren. Er schafft es, die Energie und den Spaß, den er bei seinen Auftritten selbst hat, auch auf das Publikum zu übertragen, das er interaktiv sehr oft auch in die Tricks mit einbindet. Das Ergebnis: Beste Unterhaltung, ungläubiges Staunen und schallendes Lachen. Und das Aha-Erlebnis ist immer am größten, wenn einer seiner Tricks vermeintlich nicht funktioniert, im letzten Augenblick aber dann völlig überraschend doch noch aufgeht.

Es gab ein Wiedersehen mit David Copperfield: 2014 hat ein deutscher Fernsehsender Marc Weide nach Las Vegas begleitet, wo er nicht nur einige Auftritte absolviert, sondern auch sein großes Vorbild wiedergetroffen hat. Auch Auftritte in London, New York und Novosibirsk ließen den sympathischen 25jährigen nicht abheben, sondern er steht weiter mit beiden Beinen auf der Erde. „Kartentricks können viele, entscheidend ist aber, wie man es macht.“ Die Technik macht nach seiner eigenen Einschätzung nur einen Teil seiner Leistung aus, der Rest liegt in der Präsentation. Dazu passt einer seiner Wahlsprüche in Anlehnung an das berühmte Zitat von Albert Einstein: „Phantasie ist wichtiger als Technik, denn Technik ist begrenzt“.
Dietmar Wischmeyer: Vorspeise zum jüngsten Gericht
Die Insassen des hiesigen Wohlstands-Archipels suhlen sich in ihrer Furcht vor der ungewissen Zukunft. Digitalisierung, Industrie 4.0., Migration und Globalisierung werden vorwiegend als Verlust wahrgenommen. Es zählen nicht die Chancen, sondern Askese und Verzicht werden zur Staatsreligion: nicht mehr rauchen, weniger saufen, kein Fleisch, kein Weizen, kein Atom, keine Kohle, keine Dieselautos, kein Garnichts mehr. Eine Gesellschaft tut Buße, um der endgültigen Bestrafung doch noch zu entgehen. Stilvolles Verwelken vor der Zukunft ist das Credo der satten Gespenster am Ende der Gegenwart. Doch was tatsächlich geschieht, ist Selbstverwirklichung als Volkskrankheit. Dietmar Wischmeyer lässt die Saturierten und Gestrandeten auf dem alten Seelenverkäufer „Deutschland“ noch einmal zu Wort kommen. Die Art, wie wir heute leben, war schon gestern vorbei, doch morgen werden auch wir es merken.

Was wird das für ein Gefühl sein, wenn einem der Pflegeroboter einen Blasenkatheter durch den Harnleiter schiebt? Ist in Zukunft die Erotik eine App auf dem Smartphone? Bringt uns Lieferando dann den Fertigfraß aus okkulten Schmurgelküchen und Sterberando räumt im Herbst den toten Opa ab? Sieht so unsere Zukunft aus? Unternehmer, Turbo-Landwirte, Pastorinnen, Rentner, Praktikanten, Politiker, Aktivistinnen ... der ganz normale Bestand an Insassen dieser Republik erzählt in Wischmeyers Worten vom Verschwinden seiner gewohnten Lebenswelt. Dietmar Wischmeyer zeichnet in seinem neuen Programm „Vorspeise zum Jüngsten Gericht“ ein Sittenbild der Gegenwart als wohligen Grusel vor dem, was kommt.
Klüpfel & Kobr: Der Sinn des Lesens - die Jubiläumstour
Klüpfel & Kobr

„Der Sinn des Lesens – Die Jubiläumstour“


Das Jahr 2018 ist ein ganz besonderes für Kommissar Kluftinger - und für seine Autoren Volker Klüpfel und Michael Kobr: 15 Jahre nach dem ersten Roman „Milchgeld“ erscheint der zehnte Fall mit dem kauzigen Allgäuer Ermittler.

So etwas muss natürlich gebührend gefeiert werden. Mit dem neuen Buch und der „Jubiläums-Lesetour“ blickt das Autorenduo weit in die Vergangenheit ihrer Hauptfigur und geht der Frage auf den Grund, wie Kluftinger zu dem wurde, der er ist – und wie sie es selbst schon so lange ohne Mord und Totschlag miteinander ausgehalten haben.

Was sie dabei an Skurrilem, Lustigem und Hintersinnigem zu Tage fördern, wird bei ihrem Publikum einmal mehr für heftige Lachsalven sorgen. Nicht umsonst sind die beiden bekannt für Lesungen, die eigentlich gar keine sind, beziehungsweise viel viel mehr: Humoristischer Schlagabtausch zwischen Klüpfel und Kobr – oder eher Langhammer und Kluftinger, eine Menge schauspielerisches Talent, mit dem die Autoren ihre Figuren lebendig werden lassen, dazu eine typische Allgäuer Mischung aus Grant und Gemütlichkeit, Boshaftigkeit und Augenzwinkern, Langhammers Laptop und Kluftingers Lederhose.

Pflichtprogramm mit Lachgarantie und beste Unterhaltung jedenfalls für alle Fans des unverwechselbaren Kommissar Kluftinger – und für alle Neulinge eine ideale Gelegenheit, endlich in dessen ganz speziellen Allgäuer Kosmos einzutauchen. Hingehen, zuhören, lachen. Zefix!
DEJA VU - Gerd Dudenhöffer spielt aus 30 Jahren Heinz Becker-Programmen
Das Publikum kann sich freuen auf 2017:
DEJA VU
Gerd Dudenhöffer spielt aus 30 Jahren Heinz Becker-Programmen

Kennen Sie das nicht auch? Da passiert Ihnen etwas und Sie denken sich: Das habe ich doch schon einmal erlebt!? Die Psychologie spricht hier von einem Déjà-vu, zu Deutsch: schon gesehen. Genau so heißt das neue Programm des Kabarettisten Gerd Dudenhöffer alias Heinz Becker.

Und tatsächlich wird sich der aufmerksame Zuschauer sagen: Déjà vu – schon gesehen! Denn Dudenhöffer, seit nunmehr über 30 Jahren als Heinz auf der Bühne, hat in seinen bislang 16 Programmen geblättert und die Highlights herausgepickt. Doch ein Herunterleiern von alten Pointen ist „DEJA VU“ keineswegs: Dudenhöffer legt einmal mehr den Finger auf die Wunden der Gesellschaft und zeigt, wie sich Geschichten wiederholen und sich Geschichte zu wiederholen droht.

Gerade aus dem Blickwinkel des engstirnigen Spießbürgers, den das Publikum so gerne belächelt, liefert der Kabarettist bittersüße An- und Einsichten, die beweisen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt – und umgekehrt. Nicht umsonst erfreuen sich Fernsehaufzeichnungen vergangener Dudenhöffer-Programme immer wieder großer Beliebtheit.

So wie Forscher der Universität im schottischen St. Andrews mit Gehirn-Scans die Entstehung eines Déjà-vus erforscht haben, hat sich auch Heinz Beckers Schöpfer in die Erinnerungen seiner Bühnenfigur eingeloggt. Was er dort gefunden hat, kann man ab März 2017 auf den deutschsprachigen Bühnen erleben. Bienvenue DEJA VU.


Fakten zum Künstler:
- seit 1985 auf der Bühne mit seinen Bühnenprogrammen
- bislang sind es 16 Bühnenprogramme und 1 Theaterstück
- 1992 – 2004 TV „Familie Heinz Becker“ mit 42 Folgen

Auszeichnungen:
2015 Verleihung des Ehrenpreises des Landes Rheinland-Pfalz zum Deutschen Kleinkunstpreis 2015
2006 Preisträger Friedestrompreis
2004 Preisträger Deutscher Comedy Preis
1997 Preisträger Goldene Europa
1996 Träger des Saarländischen Verdienstordens
1994 Preisträger Telestar (heute: Deutscher Fernsehpreis)