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Markus Krebs: Permanent Panne
Markus Krebs: Permanent Panne

Und darum dreht sich PERMANENT PANNE: In Zeiten, in denen er wieder anfängt, an Ketten-Briefe zu glauben und wie der Weihnachtsmann auszusehen, wird Markus klar, was sich seit damals alles verändert hat. Der Onkel Doktor, der ihn auf eine Vorhautverengung untersucht hat, ist heute nicht mehr derselbe und die Geschwindigkeit in Markus’ Leben nimmt ständig zu. Außerdem hat man früher noch draußen auf der Straße gespielt, hat Sport gemacht und war fit. Heute gibt es „Spazierengehen“ als Playstation-Spiel.

Natürlich wird es auch wieder um seine Bekannten gehen, ohne die ein solches Programm gar nicht vorstellbar wäre. So gibt es endlich mehr vom Vollpfosten, der schon als Kind so hässlich war, dass sogar ein Mutterschaftstest beantragt wurde. Aber immerhin ist er Multi-Tasking-fähig: Er kann zur gleichen Zeit mehrere Sachen versauen. Und dann geht es mit dem Kegelclub noch auf eine unvergessliche Tour über die Reeperbahn, auf der sich unglaubliche Szenen abspielen.

Der Mann hinter dem Bauch bleibt sich stets treu und packt seine skurrilen Geschichten unaufgeregt und bodenständig auf den Tisch – immer voll Panne, auf wahren Begebenheiten basierend und mit einer einzigartigen Gagdichte, die ihm letztlich auch den Sieg beim Comedy-Grand-Prix vor zwei Jahren bescherte.

„Intelligente Komik. Markus ist die absolute Comedy-Entdeckung des Jahres!“ Dr. Eckart von Hirschhausen
„Extrem hohe Gagdichte, jeder Satz ein Lacher.“ Kaya Yanar
Dietmar Wischmeyer: Vorspeise zum jüngsten Gericht
Die Insassen des hiesigen Wohlstands-Archipels suhlen sich in ihrer Furcht vor der ungewissen Zukunft. Digitalisierung, Industrie 4.0., Migration und Globalisierung werden vorwiegend als Verlust wahrgenommen. Es zählen nicht die Chancen, sondern Askese und Verzicht werden zur Staatsreligion: nicht mehr rauchen, weniger saufen, kein Fleisch, kein Weizen, kein Atom, keine Kohle, keine Dieselautos, kein Garnichts mehr. Eine Gesellschaft tut Buße, um der endgültigen Bestrafung doch noch zu entgehen. Stilvolles Verwelken vor der Zukunft ist das Credo der satten Gespenster am Ende der Gegenwart. Doch was tatsächlich geschieht, ist Selbstverwirklichung als Volkskrankheit. Dietmar Wischmeyer lässt die Saturierten und Gestrandeten auf dem alten Seelenverkäufer „Deutschland“ noch einmal zu Wort kommen. Die Art, wie wir heute leben, war schon gestern vorbei, doch morgen werden auch wir es merken.

Was wird das für ein Gefühl sein, wenn einem der Pflegeroboter einen Blasenkatheter durch den Harnleiter schiebt? Ist in Zukunft die Erotik eine App auf dem Smartphone? Bringt uns Lieferando dann den Fertigfraß aus okkulten Schmurgelküchen und Sterberando räumt im Herbst den toten Opa ab? Sieht so unsere Zukunft aus? Unternehmer, Turbo-Landwirte, Pastorinnen, Rentner, Praktikanten, Politiker, Aktivistinnen ... der ganz normale Bestand an Insassen dieser Republik erzählt in Wischmeyers Worten vom Verschwinden seiner gewohnten Lebenswelt. Dietmar Wischmeyer zeichnet in seinem neuen Programm „Vorspeise zum Jüngsten Gericht“ ein Sittenbild der Gegenwart als wohligen Grusel vor dem, was kommt.
Harry G: #HarrydieEhre
Harry G

Mit seinem Debüt-Programm "Leben mit dem Isarpreiß“ ist Markus Stoll alias Harry G seit Mitte 2014 auf Tour. Mehr als 150 Aufführungen – darunter 3 Mal im ausverkauften Circus Krone in München – machen Harry G zu einem der erfolgreichsten Kabarett und Comedy Senkrechtstarter der letzten Jahre.

Der bayerische Grant des Harry G trifft den Nerv: Seine grantigen Schimpftiraden glänzen durch intelligenten Witz und eine ordentliche Portion bitterböser Satire. Über 40 Millionen mal wurden seine einzigartigen Videoclips in den Sozialen Medien angeschaut und mit über 240.000 Fans auf Facebook ist er als zeitgemäßer Botschafter bayerischer Lebensart bereits bestens bekannt.

Auf der Bühne und in seinen Clips erzählt Harry G skurrile Geschichten aus dem Leben in der Landeshauptstadt und schlüpft dabei in die Rolle der unterschiedlichsten Figuren. Er beschäftigt sich mit Alltagsthemen und -begegnungen, die er sich zwingend von der Seele meckern muss. Erfrischend bissig und manchmal politisch unkorrekt hält er in „Leben mit dem Isarpreiß“ seinen Mitmenschen den Spiegel vor und bringt dabei so manche Absurdität seines Umfeldes zu Tage.

Markus Stoll, der sich selbst als verwöhntes Einzelkind bezeichnet, ist gebürtiger Regensburger und verbrachte einen Großteil seiner Kindheit mit seiner Familie am Schliersee. Nach dem Abitur, studierte er Betriebswirtschaftslehre in Innsbruck und Buenos Aires. Seit 2006 lebt er in München. Wenn er nicht gerade über neue Themen brütet, die er in Clips oder auf der Bühne zur Sprache bringt, frönt der sportliche 35-jährige seinen Hobbies Eisbach-Surfen, FreeSki und Mountainbiken. Er bewundert Gerhard Polt und Fredl Fesl und ist Fan von Helge Schneider und Harald Schmidt. Sich selbst sieht Markus Stoll als zeitgemäßen Bayern, für den Tradition und Moderne keine Gegensätze sind.

Wohnort München
Geburtsort Regensburg
Geburtsjahr 1979
Sprachen Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch,
Dialekte Bayerisch, Wienerisch, Ostdeutsch, Tirolerisch, Berlinerisch, Kölsch, Thailändisch, Ruhrpottdeutsch, Schwäbisch, Fränkisch
Vorlieben Mountainbiken, FreeSki, Eisbach-Surfen
Frank-Markus Barwasser als Erwin Pelzig: Weg von hier
Weg von hier

Das neue Kabarettprogramm von Frank-Markus Barwasser

„Weg von hier“ – unter diesem Titel schickt Frank-Markus Barwasser sein Alter Ego Erwin Pelzig mit einem neuen Soloprogramm ab 2017 auf Deutschlands Bühnen. „Weg von hier“ sind aber auch die Worte, mit denen viele Fluchten beginnen. Gab es einst die Flucht aus der Aufklärung in die Romantik, ist es heute die Flucht aus der Realität in eine gefühlte Wirklichkeit, eine Flucht in die Internet-Schutzräume der Gleichdenkenden, eine Flucht vor der Informationsflut in ein tatsachenbefreites Leben.

Solche Fluchtwege sind verworren und unübersichtlich. Ob sie in eine neue Romantik führen, erscheint ziemlich ungewiss. Weil Erwin Pelzig aber ohnehin lieber bleibt als geht, will er zumindest wissen, was hinter diesen Fluchten steckt. Wem nützen sie und wer sind hier eigentlich die Schleuserbanden? So gräbt und grübelt sich Pelzig in „Weg von hier“ durch das Chaos unseres angeblichen Epochenwandels, wie immer begleitet von seinen beiden Freunden Hartmut und Dr. Göbel.

Frank-Markus Barwasser steht seit über 20 Jahren auf Deutschlands Kabarettbühnen. Daneben verfasste er das Theaterstück „Alkaid“, welches ab 2010 über zwei Spielzeiten erfolgreich am Münchner Residenztheater aufgeführt wurde. 2007 lief der erste Film mit Erwin Pelzig „Vorne ist verdammt weit weg“ in den deutschen Kinos.
Von 1998 bis 2015 war er bei ARD und ZDF mit seiner satirischen Talkshow „Pelzig hält sich“ zu sehen. Gemeinsam mit Urban Priol gab er bis 2013 den Gastgeber in der ZDF-Kabarettsendung „Neues aus der Anstalt“.

Nach „Pelzig stellt sich“ ist „Weg von hier“ Barwassers achtes Kabarett-Solo.
Hagen Rether
Hagen Rether - LIEBE

Die Welt wird täglich ungerechter, das Geflecht aus politischen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten immer dichter: Vor diesem Hintergrund lässt Hagen Rether Strippenzieher, Strohmänner und Sündenböcke aufziehen. Den so genannten gesellschaftlichen Konsens stellt er vom Kopf auf die Füße und die Systemfragen gleich im Paket: Von der Religions„freiheit“ über das Wirtschaftswachstum bis zur staatlichen „Lizenz zum Töten“ kommt alles auf den Tisch. Doch die Verantwortung tragen nicht „die Mächtigen“ allein – wir, ihre mehr oder weniger willigen Kollaborateure, müssen uns wohl am eigenen Schopf aus unserer Komfortzone ziehen, um nicht in den Abgrund zu stürzen, den wir gemeinsam geschaufelt haben.

Der wahrhaft unbequeme Kabarettist entlarvt so manchen Volkszorn samt seiner auf „Die da oben“ zielenden Empörungsrhetorik als Untertanentum – den Unwillen, unsere eigenen, fatalen Gewohnheiten zu überwinden. Kabarett verändert nichts? Rethers ebenso komisches wie schmerzhaftes, bis zu dreieinhalbstündiges Programm infiziert das Publikum mit gleich zwei gefährlichen Viren: der Unzufriedenheit mit einfachen Erklärungen und der Erkenntnis, dass wir alle die Kraft zur Veränderung haben.

LIEBE, so der seit Jahren konstante Titel des ständig mutierenden Programms, kommt darin nicht vor, zumindest nicht in Form von Herzen, die zueinander finden – und romantisch kommt allenfalls einmal die Musik des vielseitigen Pianisten daher. Was aber in seinem fulminanten Plädoyer für das Mitgefühl sichtbar wird, ist die Menschenliebe eines Kabarettisten, der an Aufklärung und an die Möglichkeit zur Umkehr noch am Abgrund glaubt.
DEJA VU - Gerd Dudenhöffer spielt aus 30 Jahren Heinz Becker-Programmen
Das Publikum kann sich freuen auf 2017:
DEJA VU
Gerd Dudenhöffer spielt aus 30 Jahren Heinz Becker-Programmen

Kennen Sie das nicht auch? Da passiert Ihnen etwas und Sie denken sich: Das habe ich doch schon einmal erlebt!? Die Psychologie spricht hier von einem Déjà-vu, zu Deutsch: schon gesehen. Genau so heißt das neue Programm des Kabarettisten Gerd Dudenhöffer alias Heinz Becker.

Und tatsächlich wird sich der aufmerksame Zuschauer sagen: Déjà vu – schon gesehen! Denn Dudenhöffer, seit nunmehr über 30 Jahren als Heinz auf der Bühne, hat in seinen bislang 16 Programmen geblättert und die Highlights herausgepickt. Doch ein Herunterleiern von alten Pointen ist „DEJA VU“ keineswegs: Dudenhöffer legt einmal mehr den Finger auf die Wunden der Gesellschaft und zeigt, wie sich Geschichten wiederholen und sich Geschichte zu wiederholen droht.

Gerade aus dem Blickwinkel des engstirnigen Spießbürgers, den das Publikum so gerne belächelt, liefert der Kabarettist bittersüße An- und Einsichten, die beweisen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt – und umgekehrt. Nicht umsonst erfreuen sich Fernsehaufzeichnungen vergangener Dudenhöffer-Programme immer wieder großer Beliebtheit.

So wie Forscher der Universität im schottischen St. Andrews mit Gehirn-Scans die Entstehung eines Déjà-vus erforscht haben, hat sich auch Heinz Beckers Schöpfer in die Erinnerungen seiner Bühnenfigur eingeloggt. Was er dort gefunden hat, kann man ab März 2017 auf den deutschsprachigen Bühnen erleben. Bienvenue DEJA VU.


Fakten zum Künstler:
- seit 1985 auf der Bühne mit seinen Bühnenprogrammen
- bislang sind es 16 Bühnenprogramme und 1 Theaterstück
- 1992 – 2004 TV „Familie Heinz Becker“ mit 42 Folgen

Auszeichnungen:
2015 Verleihung des Ehrenpreises des Landes Rheinland-Pfalz zum Deutschen Kleinkunstpreis 2015
2006 Preisträger Friedestrompreis
2004 Preisträger Deutscher Comedy Preis
1997 Preisträger Goldene Europa
1996 Träger des Saarländischen Verdienstordens
1994 Preisträger Telestar (heute: Deutscher Fernsehpreis)