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JP Kraemer - PS: ICH LIEBE EUCH
JP Kraemer liebt Autos! Sie sind für ihn Berufung, Leidenschaft und Herzblut. Er liebt die Pferdestärken, den Sound und die Menschen, die diese Liebe teilen. Für die einen ein fahrbarer Untersatz, für die anderen pure Leidenschaft. Für JP Kraemer ist es weit mehr. Seine Liebe zu Autos ist sein Leben. Er ist der Beschwörer der Motoren, der Gott der Turbolader. Kein Anderer versteht uns Autoverrückte so wie er! Deutschland, einig Autoland!

JP wird 1980 geboren und ist damit so alt wie der erste Audi Quattro. Er wird von Porsche zum Automobilkaufmann ausgebildet, ist seit zehn Jahren im Fahrzeug-Tuning tätig und seit 2012 unter eigenem Label „JP Performance“ sowie im Motorsport aktiv. Als feste Größe im TV und den sozialen Medien (500.000 Follower bei Youtube) zeigt der PS Profi seit Jahren unzähligen Autonarren, was mit dem Kultobjekt Auto so alles möglich ist. Er lehrt das Chip- Tuning, das Tieferlegen und die Liebe zur Karosserie und betreibt nebenbei noch den erfolgreichsten Car-Tuning- Channel der Welt.

Nun ist es Zeit für die große Bühne. Mit „PS: ICH LIEBE EUCH“ wird JP Kraemer erstmals mit seiner eigenen Liveshow durchstarten und das Publikum mit Vollgas rechts überholen: egal ob Auto-Maniac, Schrauber, vorübergehend Führerscheinlose, Mann oder Frau...

Folge JP für einen Abend in seine Welt. Eine Welt, in der sich alles rund ums Auto dreht, denn diese kennt er in all ihren Facetten.
Er wird uns erklären, warum niemand die Polizei überholt, man sich immer im Auto streitet und Frauen länger beim Aussteigen brauchen. Erfahre alles über Typen beim Autokauf, das Rechtsfahrgebot auf Autobahnen, Werkstattkunden, die die Geräusche ihres Wagens nachahmen und sei dabei, wenn er den hässlichsten PKW der Welt präsentiert!

JP fährt die Themen auf die Bühne, die jeden bewegen und hält uns allen einen Abend lang den Außenspiegel vor!
Helge Schneider: 240 Years of Singende Herrentorte!
Helge hat seine Ahnengalerie erforscht. Und dabei kam raus, es gibt ab kommendem Sommer etwas zu feiern: 240 Years of "Singende Herrentorte!". Das kam so: Am 14. Juli Im Jahre 1777 wurde Helge Schneider 1. im Sauerland geboren. Mit Beethoven drückte er die Schulbank in Bonn. Auch er war ein musikalisches Naturtalent. Im Jahre 1818 trat er erstmals unter seinem Fantasienamen "die singende Herrentorte" in einem Hotel in Ulm auf und riskierte damit Kopf und Kragen, denn die Kirchenfürsten fanden diese Bezeichnung höchst merkwürdig.

Seine kreative Art, sich selbst zu vermarkten, vererbte Helge der 1. an seinen Sohn Paul weiter. Der arbeitete bis Ende des 19. Jahrhundert zunächst als gefeierter Opernsänger unter anderem in der Metropoliten Oper in New York als Zweitbesetzung und heiratete dann aus Geldnot eine französische Adelige, die er aber nicht leiden konnte.

Aus dieser Verbindung entstand der völlig unmusikalische Heinz. Aus dessen Ehe mit der Finanzamtsangestellten Anneliese (der Name ist erfunden) entstand der uns bekannte Helge Schneider. Dieser entdeckte den Namen "singende Herrentorte" in alten Briefen. Seitdem kleidete er sich etwas extravaganter und wurde berühmt mit eigenen Klassikern, wie zum Beispiel Katzeklo,Katzeklo.

Ab kommenden Sommer wird der König der tanzenden Blattläuse (Helge) – dieses Jubiläum in unterschiedlichen Besetzungen gemeinsam mit Wegbegleitern und Gästen aus 240 Jahren „Singende Herrentorte“ auf den Konzertbühnen zelebrieren. Am Geburtstag am 14.7. wird er in der Berliner Waldbühne feiern. Diese Tournee ist gleichzeitig eine Verbeugung vor seinem tollen, treuen Publikum!
Hagen Rether
Hagen Rether - LIEBE

Die Welt wird täglich ungerechter, das Geflecht aus politischen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten immer dichter: Vor diesem Hintergrund lässt Hagen Rether Strippenzieher, Strohmänner und Sündenböcke aufziehen. Den so genannten gesellschaftlichen Konsens stellt er vom Kopf auf die Füße und die Systemfragen gleich im Paket: Von der Religions„freiheit“ über das Wirtschaftswachstum bis zur staatlichen „Lizenz zum Töten“ kommt alles auf den Tisch. Doch die Verantwortung tragen nicht „die Mächtigen“ allein – wir, ihre mehr oder weniger willigen Kollaborateure, müssen uns wohl am eigenen Schopf aus unserer Komfortzone ziehen, um nicht in den Abgrund zu stürzen, den wir gemeinsam geschaufelt haben.

Der wahrhaft unbequeme Kabarettist entlarvt so manchen Volkszorn samt seiner auf „Die da oben“ zielenden Empörungsrhetorik als Untertanentum – den Unwillen, unsere eigenen, fatalen Gewohnheiten zu überwinden. Kabarett verändert nichts? Rethers ebenso komisches wie schmerzhaftes, bis zu dreieinhalbstündiges Programm infiziert das Publikum mit gleich zwei gefährlichen Viren: der Unzufriedenheit mit einfachen Erklärungen und der Erkenntnis, dass wir alle die Kraft zur Veränderung haben.

LIEBE, so der seit Jahren konstante Titel des ständig mutierenden Programms, kommt darin nicht vor, zumindest nicht in Form von Herzen, die zueinander finden – und romantisch kommt allenfalls einmal die Musik des vielseitigen Pianisten daher. Was aber in seinem fulminanten Plädoyer für das Mitgefühl sichtbar wird, ist die Menschenliebe eines Kabarettisten, der an Aufklärung und an die Möglichkeit zur Umkehr noch am Abgrund glaubt.
Özcan Cosar: Du hast Dich voll verändert
Özcan Cosar
„Du hast dich voll verändert“

In seinem zweiten Programm nimmt Özcan Cosar die Zuschauer mit auf die Reise der beruflichen Selbstfindung eines jungen Mannes zwischen zwei Kulturen, der vor den alles entscheidenden Fragen steht: Wo warten Karriere-Chancen, wenn man mit einer Extraportion Talenten und Interessen gesegnet ist, aber mitten im „hab-noch-nicht-alles-ausprobiert-Modus“ steckt? Was tun, wenn der Vater auf Familienrettung durch eine Bankerlaufbahn des Sohnes hofft? Oder die Kumpels dem in der Kneipe jobbenden Deutsch-Türken knallhart vor Augen führen: „Was, Du wärst damit zufrieden Dein Leben lang Tabletts zur tragen?“

Auf welchen Zug springt man da auf? Wie kriegt man die Kurve? Özcan hat sich immer wieder „voll verändert“, denkt laut darüber nach und erzählt von seinem bisherigen beruflichen Werdegang: Vom gewitzten Barkeeper über die bodenständige Zahnarzthelferin (kein Witz!), dem coolen DJ, ambitionierten Sportlehrer und begnadet guten Breakdancer bis hin zum inzwischen mehrfach preisgekrönten Comedian!

Sein biografisches Crossover setzt Özcan Cosar – geboren am Bosporus, aufgewachsen am Neckar, ausgebüxt aus mindestens vier Berufen – facettenreich und umwerfend witzig in Szene: Mit pointiert erzählten Geschichten über seine Mehrgleisigkeit und Wandlungsfähigkeit, mit Kostproben seines Schauspieltalents, mit akrobatischem Können, bitterbösem Sprachwitz und sehr viel Charme! Dabei beherrscht er die Kunst, blitzschnell die Rollen zu wechseln, stellt die deutsche und türkische Kultur liebevoll gegenüber, spricht mal astreines Schwäbisch, mal Multikulti-Slang, authentisch garniert mit „Wallah“, „ey Alter“ oder „Moruk“.

Er karikiert Yogafiguren und erfindet eine eigene, er wirft nonchalant mit Fachbegriffen aus der Sportmedizin um sich bis ihn der Doktor prellt. Er verballhornt den Akupunktur-Guru, der aus den Worten „Entspannen Sie!“ eine Kampfansage macht. Doch damit nicht genug! Ein absolut sehenswertes Highlight ist Özcan Cosars Performance zur Filmmusik „Die fabelhafte Welt der Amélie“. Voller Poesie und Komik zugleich mixt er darin Stilelemente des klassischen Balletts mit pantomimischen und Breakdance-Einlagen. Praktizierte Toleranz auf dem Parkett!
Sehen Sie selbst!
Bodo Wartke: Was, wenn doch?
Bodo Wartke – Was, wenn doch?

Der Gentleman-Entertainer am Flügel meldet sich zurück! Mit seinem fünften Klavierkabarettprogramm bezeugt Bodo Wartke, dass es möglich ist, seiner Bühnenkunst treu zu bleiben und zugleich für neue Begegnungen und Einflüsse offen zu sein. Der Sprachjongleur, der auf eine bald 20 Jahre währende Karriere zurückblicken kann, macht sich sinnend und singend auf den Weg – jede Menge Fragen im Gepäck – und lädt das Publikum zu einem Perspektivwechsel ein.

Was, wenn doch? bietet mitreißendes Klavierkabarett in Reimkultur ebenso wie verblüffende Denkanstöße beim augenzwinkernden Blick auf unser alltägliches Miteinander. Bodo Wartke scheut sich nicht, einfache, existenzielle Fragen zu stellen: Was treibt uns an? Wieso fällt es uns schwer, Wandel als Chance anzunehmen? Warum handeln wir aus Angst anstatt aus Liebe?

Was, wenn doch? ist ein poetisches Spiel mit den Möglichkeiten, nachdenklich und unterhaltsam zugleich. Der Klavierkabarettist beleuchtet Ausnahme- und Dazwischenzustände. Was macht der Clown, wenn er traurig ist? Warum haben wir so ein Faible fürs Knöpfedrücken?

Und nach wie vor, es ist die Liebe, ob unerfüllt oder zu dritt, die den fabulierenden Poeten umtreibt und ihn rätseln lässt: Die richtige Frau gefunden? Oder aufs falsche Pferd gesetzt? Was tun bei widersprüchlichen Gefühlen? Eine vorläufige Antwort lautet: leidenschaftlich handeln, abwarten und Tee zubereiten! Glasklar hingegen ist, wo die Liebe aufhört: bei Insekten.

Ein ungebremster Bodo brennt für das, was er tut, und singt neue, akute Lieder.
Frank-Markus Barwasser als Erwin Pelzig: Weg von hier
Weg von hier

Das neue Kabarettprogramm von Frank-Markus Barwasser

„Weg von hier“ – unter diesem Titel schickt Frank-Markus Barwasser sein Alter Ego Erwin Pelzig mit einem neuen Soloprogramm ab 2017 auf Deutschlands Bühnen. „Weg von hier“ sind aber auch die Worte, mit denen viele Fluchten beginnen. Gab es einst die Flucht aus der Aufklärung in die Romantik, ist es heute die Flucht aus der Realität in eine gefühlte Wirklichkeit, eine Flucht in die Internet-Schutzräume der Gleichdenkenden, eine Flucht vor der Informationsflut in ein tatsachenbefreites Leben.

Solche Fluchtwege sind verworren und unübersichtlich. Ob sie in eine neue Romantik führen, erscheint ziemlich ungewiss. Weil Erwin Pelzig aber ohnehin lieber bleibt als geht, will er zumindest wissen, was hinter diesen Fluchten steckt. Wem nützen sie und wer sind hier eigentlich die Schleuserbanden? So gräbt und grübelt sich Pelzig in „Weg von hier“ durch das Chaos unseres angeblichen Epochenwandels, wie immer begleitet von seinen beiden Freunden Hartmut und Dr. Göbel.

Frank-Markus Barwasser steht seit über 20 Jahren auf Deutschlands Kabarettbühnen. Daneben verfasste er das Theaterstück „Alkaid“, welches ab 2010 über zwei Spielzeiten erfolgreich am Münchner Residenztheater aufgeführt wurde. 2007 lief der erste Film mit Erwin Pelzig „Vorne ist verdammt weit weg“ in den deutschen Kinos.
Von 1998 bis 2015 war er bei ARD und ZDF mit seiner satirischen Talkshow „Pelzig hält sich“ zu sehen. Gemeinsam mit Urban Priol gab er bis 2013 den Gastgeber in der ZDF-Kabarettsendung „Neues aus der Anstalt“.

Nach „Pelzig stellt sich“ ist „Weg von hier“ Barwassers achtes Kabarett-Solo.
Dietmar Wischmeyer: Vorspeise zum jüngsten Gericht
Die Insassen des hiesigen Wohlstands-Archipels suhlen sich in ihrer Furcht vor der ungewissen Zukunft. Digitalisierung, Industrie 4.0., Migration und Globalisierung werden vorwiegend als Verlust wahrgenommen. Es zählen nicht die Chancen, sondern Askese und Verzicht werden zur Staatsreligion: nicht mehr rauchen, weniger saufen, kein Fleisch, kein Weizen, kein Atom, keine Kohle, keine Dieselautos, kein Garnichts mehr. Eine Gesellschaft tut Buße, um der endgültigen Bestrafung doch noch zu entgehen. Stilvolles Verwelken vor der Zukunft ist das Credo der satten Gespenster am Ende der Gegenwart. Doch was tatsächlich geschieht, ist Selbstverwirklichung als Volkskrankheit. Dietmar Wischmeyer lässt die Saturierten und Gestrandeten auf dem alten Seelenverkäufer „Deutschland“ noch einmal zu Wort kommen. Die Art, wie wir heute leben, war schon gestern vorbei, doch morgen werden auch wir es merken.

Was wird das für ein Gefühl sein, wenn einem der Pflegeroboter einen Blasenkatheter durch den Harnleiter schiebt? Ist in Zukunft die Erotik eine App auf dem Smartphone? Bringt uns Lieferando dann den Fertigfraß aus okkulten Schmurgelküchen und Sterberando räumt im Herbst den toten Opa ab? Sieht so unsere Zukunft aus? Unternehmer, Turbo-Landwirte, Pastorinnen, Rentner, Praktikanten, Politiker, Aktivistinnen ... der ganz normale Bestand an Insassen dieser Republik erzählt in Wischmeyers Worten vom Verschwinden seiner gewohnten Lebenswelt. Dietmar Wischmeyer zeichnet in seinem neuen Programm „Vorspeise zum Jüngsten Gericht“ ein Sittenbild der Gegenwart als wohligen Grusel vor dem, was kommt.
Mirja Boes & Band: Für Geld tun wir alles
Sind wir eigentlich komplett irre? Ja! Mirja Boes beweist es in ihrem neuen Programm: "Für Geld tun wir alles". Die ziemlich beste Freundin des Menschen muss es schließlich wissen, hat sie doch schon einige Jobs auf ihrer Lohnsteuerkarte beerdigt! Mirja hat für Geld eigenhändig Burger jongliert und gegen Bezahlung mit geschlossenen Augen Eisbällchen gebraten, aber vielleicht war es auch andersrum! Sie war Eventmanagerin-beraterin auf einer Hausfrauenparty, sie ist freiberuflich Familien-Facility-Mangerin und CEO of Pipapo. Als Pommesgabelstaplerfahrerin hat sie sogar eine neue persönliche Bestzeit aufgestellt hat: Fristlose Kündigung nach nur drei Tagen! Dabei hat sie kaum ´was kaputt gemacht. Für Mirja ist das Tor zur Arbeitswelt eben oft eine Drehtür und wenn man aus ihrem Schaden klug werden kann, dann geht nach diesem Programm jeder als Genie nach Hause. Natürlich mit dabei: Die Helden der Tonleiter: Die Honkey Donkeys! Denn die Jungs von der Band machen sowieso alles! Vor allem ALLES, was das Publikum von ihnen an diesem Abend verlangt. Und unter uns: Außerdem sind die Musiker mit dabei, weil sie noch ihre Schulden abbezahlen müssen! Ihr Gitarrist hat beim Sommerfest der Volksmusik nämlich aus Versehen Nana Mouskouri mit einem Wasserball die Brille aus dem Gesicht geflankt. Und die war teuer - also die Brille.

"Für Geld tun wir alles - und was machen wir nicht alles für umsonst!" - das neue Comedy-Impro-Programm mit Musik und Witzen und Überstundengarantie! Und wer an dem Abend mit einem "gelben Schein" kommt - kriegt eine Überraschung.

Schon jetzt überschlagen sich die positiven Kritiken! Mirja Boes sagt: "Toll! Das guck ich mir sogar selber an!" Die Honkey Donkeys meinen: "Wir sind total begeistert vom neuen Programm "Für Geld tun wir alles" - allein schon, weil Mirja jedem von uns 5 Mark gegeben hat, damit wir das sagen!"
Harry G: #HarrydieEhre
Harry G

Mit seinem Debüt-Programm "Leben mit dem Isarpreiß“ ist Markus Stoll alias Harry G seit Mitte 2014 auf Tour. Mehr als 150 Aufführungen – darunter 3 Mal im ausverkauften Circus Krone in München – machen Harry G zu einem der erfolgreichsten Kabarett und Comedy Senkrechtstarter der letzten Jahre.

Der bayerische Grant des Harry G trifft den Nerv: Seine grantigen Schimpftiraden glänzen durch intelligenten Witz und eine ordentliche Portion bitterböser Satire. Über 40 Millionen mal wurden seine einzigartigen Videoclips in den Sozialen Medien angeschaut und mit über 240.000 Fans auf Facebook ist er als zeitgemäßer Botschafter bayerischer Lebensart bereits bestens bekannt.

Auf der Bühne und in seinen Clips erzählt Harry G skurrile Geschichten aus dem Leben in der Landeshauptstadt und schlüpft dabei in die Rolle der unterschiedlichsten Figuren. Er beschäftigt sich mit Alltagsthemen und -begegnungen, die er sich zwingend von der Seele meckern muss. Erfrischend bissig und manchmal politisch unkorrekt hält er in „Leben mit dem Isarpreiß“ seinen Mitmenschen den Spiegel vor und bringt dabei so manche Absurdität seines Umfeldes zu Tage.

Markus Stoll, der sich selbst als verwöhntes Einzelkind bezeichnet, ist gebürtiger Regensburger und verbrachte einen Großteil seiner Kindheit mit seiner Familie am Schliersee. Nach dem Abitur, studierte er Betriebswirtschaftslehre in Innsbruck und Buenos Aires. Seit 2006 lebt er in München. Wenn er nicht gerade über neue Themen brütet, die er in Clips oder auf der Bühne zur Sprache bringt, frönt der sportliche 35-jährige seinen Hobbies Eisbach-Surfen, FreeSki und Mountainbiken. Er bewundert Gerhard Polt und Fredl Fesl und ist Fan von Helge Schneider und Harald Schmidt. Sich selbst sieht Markus Stoll als zeitgemäßen Bayern, für den Tradition und Moderne keine Gegensätze sind.

Wohnort München
Geburtsort Regensburg
Geburtsjahr 1979
Sprachen Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch,
Dialekte Bayerisch, Wienerisch, Ostdeutsch, Tirolerisch, Berlinerisch, Kölsch, Thailändisch, Ruhrpottdeutsch, Schwäbisch, Fränkisch
Vorlieben Mountainbiken, FreeSki, Eisbach-Surfen
DEJA VU - Gerd Dudenhöffer spielt aus 30 Jahren Heinz Becker-Programmen
Das Publikum kann sich freuen auf 2017:
DEJA VU
Gerd Dudenhöffer spielt aus 30 Jahren Heinz Becker-Programmen

Kennen Sie das nicht auch? Da passiert Ihnen etwas und Sie denken sich: Das habe ich doch schon einmal erlebt!? Die Psychologie spricht hier von einem Déjà-vu, zu Deutsch: schon gesehen. Genau so heißt das neue Programm des Kabarettisten Gerd Dudenhöffer alias Heinz Becker.

Und tatsächlich wird sich der aufmerksame Zuschauer sagen: Déjà vu – schon gesehen! Denn Dudenhöffer, seit nunmehr über 30 Jahren als Heinz auf der Bühne, hat in seinen bislang 16 Programmen geblättert und die Highlights herausgepickt. Doch ein Herunterleiern von alten Pointen ist „DEJA VU“ keineswegs: Dudenhöffer legt einmal mehr den Finger auf die Wunden der Gesellschaft und zeigt, wie sich Geschichten wiederholen und sich Geschichte zu wiederholen droht.

Gerade aus dem Blickwinkel des engstirnigen Spießbürgers, den das Publikum so gerne belächelt, liefert der Kabarettist bittersüße An- und Einsichten, die beweisen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt – und umgekehrt. Nicht umsonst erfreuen sich Fernsehaufzeichnungen vergangener Dudenhöffer-Programme immer wieder großer Beliebtheit.

So wie Forscher der Universität im schottischen St. Andrews mit Gehirn-Scans die Entstehung eines Déjà-vus erforscht haben, hat sich auch Heinz Beckers Schöpfer in die Erinnerungen seiner Bühnenfigur eingeloggt. Was er dort gefunden hat, kann man ab März 2017 auf den deutschsprachigen Bühnen erleben. Bienvenue DEJA VU.


Fakten zum Künstler:
- seit 1985 auf der Bühne mit seinen Bühnenprogrammen
- bislang sind es 16 Bühnenprogramme und 1 Theaterstück
- 1992 – 2004 TV „Familie Heinz Becker“ mit 42 Folgen

Auszeichnungen:
2015 Verleihung des Ehrenpreises des Landes Rheinland-Pfalz zum Deutschen Kleinkunstpreis 2015
2006 Preisträger Friedestrompreis
2004 Preisträger Deutscher Comedy Preis
1997 Preisträger Goldene Europa
1996 Träger des Saarländischen Verdienstordens
1994 Preisträger Telestar (heute: Deutscher Fernsehpreis)