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Bela B, Peta Devlin, Stefan Kaminski: Sartana - noch warm und schon Sand drauf
Live-Hörspiel in Concert

BELA B & COMPAÑEROS IN

SARTANA - NOCH WARM UND SCHON SAND DRAUF

Ein Hörspiel in Concert nach dem Buch von Synchronlegende Rainer Brandt
feat: Peta Devlin, Stefan Kaminski, Musik: Smokestack Lightnin´
special guest: Oliver Rohrbeck & Moritz Führmann

Sartana ist ein charmanter Schweinehund. Der Spaghetti-Western-Antiheld im Totengräberoutfit hat immer einen dreckigen Kalauer parat, über den man sich kaum zu lachen traut. Aber man muss dann doch grinsen. Dafür sorgt im WDR-Hörspiel „Sartana-Noch warm und schon Sand drauf“ das Film-Dialogbuch von Rainer Brandt, dessen Schnoddersynchronisationen schon die Haudrauf-Western mit Bud Spencer und Terrence Hill bekannt machten. Das Hörspiel zeigt nun, dass der flapsig-zotige Dialog und die Soundkulisse der eigentliche Kern des Films sind. Mit Brandt als Erzähler, Ärzte-Schlagzeuger Bela Bs samtig schnarrender Stimme als Sartana und dem bluesigen Westernsound der Smokestack Lightnin‘ entsteht der düstere-komische Italowestern um den Goldgräberort Indian Creek als humorvolle Hommage an das Genre. Man sieht sie vor sich, die Abzocker und Ganoven und den „Kotzbalken“ rauchenden Halunken Sartana. (Süddeutsche Zeitung, Sofia Glasl)

Alle Geräusche sind handgemacht. Opulente Illustrationen auf Leinwand liefert dazu Illustrator Robert Schlunze. Unterstützt wird Sartana alias Bela B auf der Bühne von Stimmenmorpher Stefan Kaminski, Sängerin und musikalischer Weggefährtin Peta Devlin, special guest Oliver Rohrbeck (Die ???), der sich abwechselnd mit Moritz Führmann (Schauspiel Düsseldorf) ein Stelldichein gibt. Musikalische Begleitung: Smokestack Lightnin’, die mit ihrer genialen Mischung aus Rockabilly, Country, Soul, Folk und twangigen Gitarren dem Western-Genre huldigen.

CREDITS:
Original-Dialog-Buch: Rainer Brandt
Script-Adaption: Leonhard D. Koppelmann / Christian Kessler / Roland Slawik
Erzähler: Rainer Brandt
Darsteller/Sprecher: Bela B, Peta Devlin, Stefan Kaminski, Band Smokestack Lightnin’ (in der Hörspielfassung: Oliver Rohrbeck und Rainer Brandt)
Regie: Leonhard Koppelmann
Musik: Bela B, Peta Devlin, u.a.
Illustrationen: Robert Schlunze

Bei folgenden Terminen ist als Special Guest OLIVER ROHRBECK dabei:

Sa., 03. Dezember, Düsseldorf, Capitol Theater (Schauspiel Düsseldorf)
So. 04. Dezember, Alsdorf (Aachen), Stadthalle
Mo, 05. Dezember, Leverkusen, Scala
Di., 28. Februar, Berlin, Theater am Kurfürstendamm
Mi., 01. März, Berlin, Theater am Kurfürstendamm
Fr., 03. März, Hannover, Theater am Aegi
Sa., 04. März, Braunschweig, Staatstheater Braunschweig
Mi, 29. März, Paderborn, Paderhalle
Do, 30. März, Köln, Klaus-von-Bismarck-Saal
JP Kraemer - PS: ICH LIEBE EUCH
JP Kraemer liebt Autos! Sie sind für ihn Berufung, Leidenschaft und Herzblut. Er liebt die Pferdestärken, den Sound und die Menschen, die diese Liebe teilen. Für die einen ein fahrbarer Untersatz, für die anderen pure Leidenschaft. Für JP Kraemer ist es weit mehr. Seine Liebe zu Autos ist sein Leben. Er ist der Beschwörer der Motoren, der Gott der Turbolader. Kein Anderer versteht uns Autoverrückte so wie er! Deutschland, einig Autoland!

JP wird 1980 geboren und ist damit so alt wie der erste Audi Quattro. Er wird von Porsche zum Automobilkaufmann ausgebildet, ist seit zehn Jahren im Fahrzeug-Tuning tätig und seit 2012 unter eigenem Label „JP Performance“ sowie im Motorsport aktiv. Als feste Größe im TV und den sozialen Medien (500.000 Follower bei Youtube) zeigt der PS Profi seit Jahren unzähligen Autonarren, was mit dem Kultobjekt Auto so alles möglich ist. Er lehrt das Chip- Tuning, das Tieferlegen und die Liebe zur Karosserie und betreibt nebenbei noch den erfolgreichsten Car-Tuning- Channel der Welt.

Nun ist es Zeit für die große Bühne. Mit „PS: ICH LIEBE EUCH“ wird JP Kraemer erstmals mit seiner eigenen Liveshow durchstarten und das Publikum mit Vollgas rechts überholen: egal ob Auto-Maniac, Schrauber, vorübergehend Führerscheinlose, Mann oder Frau...

Folge JP für einen Abend in seine Welt. Eine Welt, in der sich alles rund ums Auto dreht, denn diese kennt er in all ihren Facetten.
Er wird uns erklären, warum niemand die Polizei überholt, man sich immer im Auto streitet und Frauen länger beim Aussteigen brauchen. Erfahre alles über Typen beim Autokauf, das Rechtsfahrgebot auf Autobahnen, Werkstattkunden, die die Geräusche ihres Wagens nachahmen und sei dabei, wenn er den hässlichsten PKW der Welt präsentiert!

JP fährt die Themen auf die Bühne, die jeden bewegen und hält uns allen einen Abend lang den Außenspiegel vor!
Hagen Rether
Hagen Rether - LIEBE

Die Welt wird täglich ungerechter, das Geflecht aus politischen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten immer dichter: Vor diesem Hintergrund lässt Hagen Rether Strippenzieher, Strohmänner und Sündenböcke aufziehen. Den so genannten gesellschaftlichen Konsens stellt er vom Kopf auf die Füße und die Systemfragen gleich im Paket: Von der Religions„freiheit“ über das Wirtschaftswachstum bis zur staatlichen „Lizenz zum Töten“ kommt alles auf den Tisch. Doch die Verantwortung tragen nicht „die Mächtigen“ allein – wir, ihre mehr oder weniger willigen Kollaborateure, müssen uns wohl am eigenen Schopf aus unserer Komfortzone ziehen, um nicht in den Abgrund zu stürzen, den wir gemeinsam geschaufelt haben.

Der wahrhaft unbequeme Kabarettist entlarvt so manchen Volkszorn samt seiner auf „Die da oben“ zielenden Empörungsrhetorik als Untertanentum – den Unwillen, unsere eigenen, fatalen Gewohnheiten zu überwinden. Kabarett verändert nichts? Rethers ebenso komisches wie schmerzhaftes, bis zu dreieinhalbstündiges Programm infiziert das Publikum mit gleich zwei gefährlichen Viren: der Unzufriedenheit mit einfachen Erklärungen und der Erkenntnis, dass wir alle die Kraft zur Veränderung haben.

LIEBE, so der seit Jahren konstante Titel des ständig mutierenden Programms, kommt darin nicht vor, zumindest nicht in Form von Herzen, die zueinander finden – und romantisch kommt allenfalls einmal die Musik des vielseitigen Pianisten daher. Was aber in seinem fulminanten Plädoyer für das Mitgefühl sichtbar wird, ist die Menschenliebe eines Kabarettisten, der an Aufklärung und an die Möglichkeit zur Umkehr noch am Abgrund glaubt.
Helge Schneider: 240 Years of Singende Herrentorte!
Helge hat seine Ahnengalerie erforscht. Und dabei kam raus, es gibt ab kommendem Sommer etwas zu feiern: 240 Years of "Singende Herrentorte!". Das kam so: Am 14. Juli Im Jahre 1777 wurde Helge Schneider 1. im Sauerland geboren. Mit Beethoven drückte er die Schulbank in Bonn. Auch er war ein musikalisches Naturtalent. Im Jahre 1818 trat er erstmals unter seinem Fantasienamen "die singende Herrentorte" in einem Hotel in Ulm auf und riskierte damit Kopf und Kragen, denn die Kirchenfürsten fanden diese Bezeichnung höchst merkwürdig.Mit Beethoven drückte er die Schulbank in Bonn. Auch er war ein musikalisches Naturtalent. Im Jahre 1818 trat er erstmals unter seinem Fantasienamen "die singende Herrentorte" in einem Hotel in Ulm auf und riskierte damit Kopf und Kragen, denn die Kirchenfürsten fanden diese Bezeichnung höchst merkwürdig.

Seine kreative Art, sich selbst zu vermarkten, vererbte Helge der 1. an seinen Sohn Paul weiter. Der arbeitete bis Ende des 19. Jahrhundert zunächst als gefeierter Opernsänger unter anderem in der Metropoliten Oper in New York als Zweitbesetzung und heiratete dann aus Geldnot eine französische Adelige, die er aber nicht leiden konnte.

Aus dieser Verbindung entstand der völlig unmusikalische Heinz. Aus dessen Ehe mit der Finanzamtsangestellten Anneliese (der Name ist erfunden) entstand der uns bekannte Helge Schneider. Dieser entdeckte den Namen "singende Herrentorte" in alten Briefen. Seitdem kleidete er sich etwas extravaganter und wurde berühmt mit eigenen Klassikern, wie zum Beispiel Katzeklo,Katzeklo.

Ab kommenden Sommer wird der König der tanzenden Blattläuse (Helge) – dieses Jubiläum in unterschiedlichen Besetzungen gemeinsam mit Wegbegleitern und Gästen aus 240 Jahren „Singende Herrentorte“ auf den Konzertbühnen zelebrieren. Am Geburtstag am 14.7. wird er in der Berliner Waldbühne feiern. Diese Tournee ist gleichzeitig eine Verbeugung vor seinem tollen, treuen Publikum!
Frank-Markus Barwasser als Erwin Pelzig: Weg von hier
Weg von hier

Das neue Kabarettprogramm von Frank-Markus Barwasser

„Weg von hier“ – unter diesem Titel schickt Frank-Markus Barwasser sein Alter Ego Erwin Pelzig mit einem neuen Soloprogramm ab 2017 auf Deutschlands Bühnen. „Weg von hier“ sind aber auch die Worte, mit denen viele Fluchten beginnen. Gab es einst die Flucht aus der Aufklärung in die Romantik, ist es heute die Flucht aus der Realität in eine gefühlte Wirklichkeit, eine Flucht in die Internet-Schutzräume der Gleichdenkenden, eine Flucht vor der Informationsflut in ein tatsachenbefreites Leben.

Solche Fluchtwege sind verworren und unübersichtlich. Ob sie in eine neue Romantik führen, erscheint ziemlich ungewiss. Weil Erwin Pelzig aber ohnehin lieber bleibt als geht, will er zumindest wissen, was hinter diesen Fluchten steckt. Wem nützen sie und wer sind hier eigentlich die Schleuserbanden? So gräbt und grübelt sich Pelzig in „Weg von hier“ durch das Chaos unseres angeblichen Epochenwandels, wie immer begleitet von seinen beiden Freunden Hartmut und Dr. Göbel.

Frank-Markus Barwasser steht seit über 20 Jahren auf Deutschlands Kabarettbühnen. Daneben verfasste er das Theaterstück „Alkaid“, welches ab 2010 über zwei Spielzeiten erfolgreich am Münchner Residenztheater aufgeführt wurde. 2007 lief der erste Film mit Erwin Pelzig „Vorne ist verdammt weit weg“ in den deutschen Kinos.
Von 1998 bis 2015 war er bei ARD und ZDF mit seiner satirischen Talkshow „Pelzig hält sich“ zu sehen. Gemeinsam mit Urban Priol gab er bis 2013 den Gastgeber in der ZDF-Kabarettsendung „Neues aus der Anstalt“.

Nach „Pelzig stellt sich“ ist „Weg von hier“ Barwassers achtes Kabarett-Solo.
Bodo Wartke: Was, wenn doch?
Bodo Wartke – Was, wenn doch?

Der Gentleman-Entertainer am Flügel meldet sich zurück! Mit seinem fünften Klavierkabarettprogramm bezeugt Bodo Wartke, dass es möglich ist, seiner Bühnenkunst treu zu bleiben und zugleich für neue Begegnungen und Einflüsse offen zu sein. Der Sprachjongleur, der auf eine bald 20 Jahre währende Karriere zurückblicken kann, macht sich sinnend und singend auf den Weg – jede Menge Fragen im Gepäck – und lädt das Publikum zu einem Perspektivwechsel ein.

Was, wenn doch? bietet mitreißendes Klavierkabarett in Reimkultur ebenso wie verblüffende Denkanstöße beim augenzwinkernden Blick auf unser alltägliches Miteinander. Bodo Wartke scheut sich nicht, einfache, existenzielle Fragen zu stellen: Was treibt uns an? Wieso fällt es uns schwer, Wandel als Chance anzunehmen? Warum handeln wir aus Angst anstatt aus Liebe?

Was, wenn doch? ist ein poetisches Spiel mit den Möglichkeiten, nachdenklich und unterhaltsam zugleich. Der Klavierkabarettist beleuchtet Ausnahme- und Dazwischenzustände. Was macht der Clown, wenn er traurig ist? Warum haben wir so ein Faible fürs Knöpfedrücken?

Und nach wie vor, es ist die Liebe, ob unerfüllt oder zu dritt, die den fabulierenden Poeten umtreibt und ihn rätseln lässt: Die richtige Frau gefunden? Oder aufs falsche Pferd gesetzt? Was tun bei widersprüchlichen Gefühlen? Eine vorläufige Antwort lautet: leidenschaftlich handeln, abwarten und Tee zubereiten! Glasklar hingegen ist, wo die Liebe aufhört: bei Insekten.

Ein ungebremster Bodo brennt für das, was er tut, und singt neue, akute Lieder.
Vince Ebert: Zukunft is the Future
Vince Ebert
Zukunft is the Future

Unsere Welt verändert sich mit rasender Geschwindigkeit. Als Kinder glaubten wir an eine glorreiche Zukunft, an den digitalen Reisewecker, das Dolomiti-Eis und Hoverboards. Heute kommunizieren wir über Uhren in Sekunden mit Menschen auf anderen Kontinenten, essen in Algen gerollten rohen Fisch und Heino covert Rammstein. Das war nicht vorauszusehen!!

In seinem letzten Programm „Evolution“ schaute der Wissenschaftskabarettist Vince Ebert in die Vergangenheit und zeigte uns, warum wir so sind, wie wir sind. In seinem neuen Programm wagt er einen Blick in die Zukunft. Wie werden wir in 20 Jahren sein? Wann endlich kommt die Frauenquote im Vatikan? Oder wenigstens die Unisex-Toilette? Kann die Erderwärmung durch Social Freezing verhindert werden? Und wieso sind fast alle Zukunftsprognosen falsch? Wir fliegen heute nicht mit Rucksackraketen durch die Lüfte, haben keinen Warp-Antrieb und noch immer kein Mittel gegen Krebs. Dafür die iWatch, keine Mauer mehr und eine Pille, die bei ihrer Einnahme eine Erektion verursacht. Ganz ehrlich, wer braucht da schon Rucksackraketen?

Wie aber geht es weiter? Wird uns Youtube mit Katzenvideos in den Wahnsinn treiben? Ist es irgendwann möglich, ohne Atomstrom die vielen Windräder anzutreiben? Gibt es in zehn Jahren vielleicht sogar künstliche Intelligenz? Immerhin hat die Sache mit der künstlichen Dummheit ja schon recht gut geklappt.

In seinem neuen Programm widmet sich Vince Ebert den großen Themen der Zukunft: Arbeit, Leben, Sudoku und Thermodynamik. Letztere besagt übrigens eindeutig, dass es mit unserem Universum unaufhaltsam bergab geht. Anderseits sagt sie auch: „Man kann den absoluten Nullpunkt niemals erreichen“. Egal, wie beschissen es Dir also geht, es ist immer noch Luft nach unten. Und das ist doch schon mal eine tröstliche Botschaft. Live long and prosper. Zukunft is the future.
Özcan Cosar: Du hast Dich voll verändert
Özcan Cosar
„Du hast dich voll verändert“

In seinem zweiten Programm nimmt Özcan Cosar die Zuschauer mit auf die Reise der beruflichen Selbstfindung eines jungen Mannes zwischen zwei Kulturen, der vor den alles entscheidenden Fragen steht: Wo warten Karriere-Chancen, wenn man mit einer Extraportion Talenten und Interessen gesegnet ist, aber mitten im „hab-noch-nicht-alles-ausprobiert-Modus“ steckt? Was tun, wenn der Vater auf Familienrettung durch eine Bankerlaufbahn des Sohnes hofft? Oder die Kumpels dem in der Kneipe jobbenden Deutsch-Türken knallhart vor Augen führen: „Was, Du wärst damit zufrieden Dein Leben lang Tabletts zur tragen?“

Auf welchen Zug springt man da auf? Wie kriegt man die Kurve? Özcan hat sich immer wieder „voll verändert“, denkt laut darüber nach und erzählt von seinem bisherigen beruflichen Werdegang: Vom gewitzten Barkeeper über die bodenständige Zahnarzthelferin (kein Witz!), dem coolen DJ, ambitionierten Sportlehrer und begnadet guten Breakdancer bis hin zum inzwischen mehrfach preisgekrönten Comedian!

Sein biografisches Crossover setzt Özcan Cosar – geboren am Bosporus, aufgewachsen am Neckar, ausgebüxt aus mindestens vier Berufen – facettenreich und umwerfend witzig in Szene: Mit pointiert erzählten Geschichten über seine Mehrgleisigkeit und Wandlungsfähigkeit, mit Kostproben seines Schauspieltalents, mit akrobatischem Können, bitterbösem Sprachwitz und sehr viel Charme! Dabei beherrscht er die Kunst, blitzschnell die Rollen zu wechseln, stellt die deutsche und türkische Kultur liebevoll gegenüber, spricht mal astreines Schwäbisch, mal Multikulti-Slang, authentisch garniert mit „Wallah“, „ey Alter“ oder „Moruk“.

Er karikiert Yogafiguren und erfindet eine eigene, er wirft nonchalant mit Fachbegriffen aus der Sportmedizin um sich bis ihn der Doktor prellt. Er verballhornt den Akupunktur-Guru, der aus den Worten „Entspannen Sie!“ eine Kampfansage macht. Doch damit nicht genug! Ein absolut sehenswertes Highlight ist Özcan Cosars Performance zur Filmmusik „Die fabelhafte Welt der Amélie“. Voller Poesie und Komik zugleich mixt er darin Stilelemente des klassischen Balletts mit pantomimischen und Breakdance-Einlagen. Praktizierte Toleranz auf dem Parkett!
Sehen Sie selbst!
Jürgen B. Hausmann: Wie jeht et? Et jeht!
Unverzichtbare Alltagsweisheiten – damit trumpft Jürgen B. Hausmann in seinem aktuellen Programm „Wie jeht et?“ – „Et jeht!“ auf. Darin unterhält er wieder mit wunderbarem „Kabarett direkt von vor der Haustür“, wirft seinen liebevoll-komödiantischen Blick in Küchen, Vereinsheime und Musiktruhen und knöpft sich all die beliebten Sprüche, Floskeln und Lebensweisheiten vor, die zu jedem gepflegten Gespräch zwischen Tür und Angel, über den Gartenzaun oder an der Käsetheke gehören.

So banal solche Sprüche auch klingen mögen, enthalten sie doch oft erstaunlich tiefsinnige Erkenntnisse, davon ist der Kabarettist überzeugt. „Heut und morjen noch, dann hammer widder übermorjen!“, enthülle dem Rheinländer etwa das schier unergründliche Rätsel der Zeit, so Jürgen B. Hausmann. Die Gewissheit, „dat man de Leute nur vor d’r Kopp kuckt“, habe schon manche Ehe gerettet. Und im ehemaligen Lehrer Hausmann ließ sie zumindest die Hoffnung keimen, dass sich in den Köpfen der heutigen Schüler mehr befindet, als manches Schulhofgespräch vermuten lässt. Hausmann, der 2014 seinen 50. Geburtstag feiert, schwelgt mit dem Publikum auch gerne in Erinnerungen an die gute alte Zeit, als man es sich in der Küche noch auf der Eckbank „jemütlich“ machte und die TV-Welt noch heil war – außer natürlich in Dallas, Denver und in der Schwarzwaldklinik. Und schon sind wir mittendrin in einer seiner herrlich überdrehten Bühnennummern: Professor Brinkmann, der Mon Chéri der Medizin, eilt zwischen Schwarzwälder Kirsch und Kirschwasser zum nächsten Notfall ... Ob Fernsehabend, Schlagerparty oder Hausputz – Hausmann gelingt es, die Komik des Alltags einzufangen. Gerade darin liegt die große Stärke von Jürgen B. Hausmann. Denn dank seiner ausgezeichneten Beobachtungsgabe und seines Gespürs für Komik verwandelt der Kabarettist alltägliche Situationen und Menschen wie Du und ich in treffsichere, amüsante Geschichten und echte Originale. Oder verpackt sie in seine herrlichen Gesangsnummern, bei denen ihn sein langjähriger musikalischer Partner Harald Claßen unterstützt.

Jürgen B. Hausmann ist eigentlich drei Personen: Seine Schüler kennen ihn unter seinem richtigen Namen „Jürgen Beckers“ als Lehrer für Griechisch, Geschichte und Latein. Die Karnevalisten lieben ihn als „Ne Hausmann“, egal ob im Saal auf den Sitzungen der großen rheinischen Karnevalsvereine oder im Fernsehen bei „Karneval in Köln“ oder „Düsseldorf Helau“. Und als Kabarettist ist er unter dem Pseudonym „Jürgen B. Hausmann“ längst eine feste Größe auf den Bühnen und im TV.

Auf sein letztes Programm „Isch glaub’ et Disch!“ reagierte das Publikum so begeistert, dass der Kabarettist seine Tournee kurzerhand um ein Jahr verlängerte und der WDR das Programm bereits mehrmals ausstrahlte. Selbst 3sat zeigte „Isch glaub’ et Disch!“ mit großem Erfolg. Auch sein Weihnachtsspecial 2013 „D’r Baum fängt am Nadeln“ war innerhalb kürzester Zeit komplett ausverkauft und verkürzte den WDR-Zuschauern im vergangenen Jahr das Warten auf Heiligabend.

Überhaupt ist der gebürtige Alsdorfer im TV ein gern gesehener Gast, egal, ob bei „Blötschkopp und die Rampensäue“, bei „Stratmanns“ an der Theke oder in der „Zimmer frei“-WG von Götz Alsmann und Christine Westermann, die er auch nach seiner ersten Einladung immer wieder als Gastcomedian besucht. Anlässlich seines 50. Geburtstags widmet ihm das WDR-Fernsehen sogar ein eigenes Portrait: „Jürgen Karl Beckers genannt Hausmann“.