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Die Nacht der 5 Tenöre - Jubiläumstournee
„Die Nacht der 5 Tenöre“
Ein Streifzug durch die Welt der italienischen Oper


Fünf Solisten – fünf herausragende Stimmen: Stoyan Daskalov, Luigi Frattola, Cristiano Olivieri, Vincenzo Sanso und Orfeo Zanetti haben fundierte klassische Ausbildungen an angesehenen Musikhochschulen genossen und sind an renommierten Häusern wie der Mailänder Scala, der Staatsoper Plovdiv oder dem Opernhaus Rom gern gesehene Gäste.
Vincenzo Sanso beispielsweise glänzte weltweit in den Hauptrollen der bekanntesten italienischen Opern wie „Tosca“ oder „La Traviata“. Luigi Frattolas Werdegang führte ihn durch Häuser wie das Teatro Calderon in Madrid oder das Festspielhaus Salzburg.
Orfeo Zanetti gewann unter anderem den für Opernsänger bedeutenden „Verdi-Stimmen-Wettbewerb“, während Stoyan Daskalov nach Engagements in den bulgarischen Staatsopern St. Zagora und Plovdiv mittlerweile ein europaweit gefragter Tenor ist. Cristiano Olivieris Karriere führte ihn bis in die USA, nach Südamerika und nach Asien.

Die Zuhörer im Konzerthaus dürfen sich auf einen unvergesslichen Abend mit berühmten Arien aus unter anderem „La Bohème“, „Turandot“, „Carmen“, „Nabucco“ und „Rigoletto“ freuen. Die Kompositionen von Verdi oder Puccini zaubern das prunkvolle Italien des 19. Jahrhunderts auf die Bühne des Konzerthauses und die für ihre begnadeten Gesangsstimmen mehrfach ausgezeichneten Tenöre nehmen die Konzertbesucher mit auf eine Reise voller Emotionen.
Doch auch italienische Canzonen und zeitgenössische Klassiker zählen zum Repertoire der exzellenten Opernsolisten, die ihr Publikum regelmäßig mit Spannung und Dramatik, aber auch mit viel Witz und Charme in den Bann ziehen.

Für stimmigen Orchesterklang sorgt das 30-köpfige Orchester der Plovdiver Symphoniker. Das Ensemble unter der feinfühligen Leitung von Nayden Todorov begleitete schon häufig Klassik-Stars wie Nigel Kennedy oder Vanessa Mae bei deren Tourneen. Das Repertoire des bulgarischen Symphonieorchesters ist äußerst vielfältig mit Schwerpunkt auf Opern, Operetten und sinfonischen Werken aus Klassik, Romantik und Moderne.
Die renommierte Sopranistin Andrea Hörkens, die bereits als Mimi, Pamina oder Csárdásfürstin Erfolge feierte, führt die Besucher charmant und sachkundig durch einen unvergesslichen Abend.

„Die Nacht der 5 Tenöre“ wird auch 2017 wieder zum Live-Erlebnis.
Don Pasquale - Deutsche Oper am Rhein
Alter schützt vor Torheit nicht. In dieser Quintessenz ist die Geschichte von Don Pasquale keineswegs ein Einzelfall. Schon die Commedia dell’arte, die alte italienische Stegreifkomödie, nahm den Typ des eitlen, verblendeten oder sich selbst überschätzenden Alten gern aufs Korn. Zur Spottfigur eignete er sich besonders dann, wenn er wie Don Pasquale auf Freiersfüßen geht und nach einer Frischzellenkur verlangt. Dann kann ihm sogar der eigene Hausarzt zum Feind werden. Dottore Malatesta jedenfalls ist ein Verbündeter der Jugend. Um dem unglücklichen Neffen Ernesto zu helfen, fädelt er eine Scheinehe zwischen Pasquale und Ernestos Auserwählten, der schönen, aber mittellosen Norina, ein. Doch kaum ist die Hochzeit gefeiert und das Vermögen geteilt, da verwandelt sich die liebreizende und sanftmütige Braut in eine boshafte Furie. Sie stellt verschwenderische Ansprüche, lässt sich teuren Putz und Kleider liefern, macht sich über den alten Pasquale lustig und demütigt ihn, wo immer sie kann. Um die häusliche Plage wieder los zu werden, ist Pasquale bereit, seinen Neffen und dessen Verlobte in seinem Haus aufzunehmen, und muss erkennen, dass er Opfer einer gemeinschaftlichen Intrige geworden ist.

Gaetano Donizettis (1797–1848) Oper „Don Pasquale“ ist ein Nachtrag zur Opera buffa. Als sie 1843 in Paris uraufgeführt wurde, war die Blütezeit dieser Gattung bereits vorüber. Eine neue Empfindsamkeit und Dramatik beherrschte die Opernbühne und räumte der quirligen Komödien rossinischer Prägung mehr Sentiment ein. Malatesta darf seine Heiratskandidatin in schwärmerischem Ton anpreisen, Ernesto sich kurzzeitig in Weltschmerz ergehen und der Ohrfeige, die Don Pasquale von der wildgewordenen Norina empfängt, haftet etwas leicht Tragisches an. Dennoch, auch Donizettis Figuren können musikalisch richtig in Fahrt kommen und den Lebensnerv der alten Musikkomödie treffen.

Rolando Villazón ist als Startenor besonders im italienischen und französischen Opernfach zu Hause. Seit 2011 hat der mexikanische Sänger auch sein Faible für Musiktheaterregie entdeckt und verschiedene Opern für Lyon, Baden-Baden, Wien und Berlin in Szene gesetzt. Jetzt ist er erstmals an der Deutschen Oper am Rhein als Regisseur zu Gast.
Die grosse Verdi - Nacht | Star-Tenor Cristian Lanza, Milano Festival Opera
Italiens Star–Tenor Cristian Lanza präsentiert mit den Star-Solisten, Chor, Orchester der Milano Festival Opera die große VERDI – NACHT

Die schönsten Chöre und Melodien aus Nabucco – Der Troubadour – Rigoletto – La Traviata – Aida, sowie als Zugabe „Berühmte Neapolitanische Volkslieder”

„Jede Musik hat ihren Himmel“, sagte Verdi einmal. Seine Musik entstand unter dem klaren Himmel von „Bella Italia“. Verdis Musik erregt starke Emotionen, bleibt dabei aber im¬mer echt und wahr – und schön, so schön, wie der Himmel über Italien.

In vielen Opern Verdis gibt es den „ganz besonderen“ Hit. Weltberühmt der „Gefangenen – Chor“ aus Nabucco oder „Preghiera di Desdemona“ (Ave Maria) oder „Ella giam¬mai m'amò“. Sie gehören zum Ergreifendsten, was die europäische Musik jemals hervorgebracht hat.
Sechsundzwanzig Opern schrieb Verdi im Laufe seines langen Lebens und hat seine Meisterschaft von einem zum anderen Werk vervollkommnet. NABUCCO, LA TRAVIATA, RIGOLETTO, IL TROVATORE oder AIDA sind Meisterwerke vom ersten bis zum letz¬ten Takt.

Das Allerschönste aus der unerschöpflichen Fülle großartiger Ouvertü¬ren, Chören, Arien und Duetten wurde für diese Produktion ausgewählt. Verdis unsterbliche Musik in mitreißenden Interpretationen, dargeboten von Star-Solisten, Chören und dem großen Orchester der Milano Festival Opera - das ist die Verdi-Nacht!

Italiens Star – Tenor Cristian Lanza,
der in Rom aufgewachsene Enkel des weltbekannten Tenors Mario Lanza, präsentiert Ihnen diesen einmaligen Abend mit den Star – Solisten Giulio Boschetti und Silvia Rampazzo sowie Chor und Orchester der Milano Festival Opera unter der Leitung von Silvano Frontalini

Cristian Lanza ist ein italienisches Ausnahmetalent.
Der WDR produzierte eine ganze Fernseh-Reihe mit dem Titel: „Lanza gibt sich die Ehre“. Lanzas Repertoire reicht von Verdi, Puccini, Flotow, Donizetti und Mozart bis zu den neapolitanischen Liedern, die ihm besonders am Herzen liegen.
Cristian Lanza ist ehrgeizig. Er möchte mit seiner Stimme die Menschen verzaubern – so wie einst sein Großvater Mario Lanza.

Glücklicherweise hat Cristian Lanza seinen eigenen, unverwechselbaren Stil gefunden: „Der Name Lanza ist nur bedingt hilfreich. Ich möchte einen neue Weg gehen, auf der Bühne überzeugen und die Herzen gewinnen – auf meine ganz besondere Weise!“

Die große Verdi - Nacht – das ist mein ganz besonderes Geschenk an die vielen Liebhaber der Lieder dieses genialen, italienischen Komponisten!
Cristian Lanza stand mit vielen, international bekannten Stars auf der Bühne wie z.B. Eva Lind, Eduardo Villa, Midia Palacois, Orfeo Zanetti und arbeitete mit internationalen Dirigenten wie Maestro Juri Gilbo und Michael Clark zusammen.
Zur Tournee hat Cristian Lanza seine brandaktuelle, neue CD im Gepäck.

Cristian Lanza präsentiert die schönsten italienischen Lieder, begleitet von Solisten und dem Ensemble der renommierten Milano Festival Opera.

Und so darf man also getrost ausrufen: Es lebe Verdi! Viva Verdi!
Eine Nacht in Venedig - Theater und Philharmonie Essen
Eine Nacht in Venedig

Operette in drei Akten von Johann Strauß
Text von Friedrich Zell und Richard Genée

Es herrscht Karneval in der legendären Lagunenstadt. Alle Menschen sind für einen Augenblick gleich: Adelige und Bürgerliche, Reiche und Arme, Makkaroni-Koch und Senator. Und jeder will etwas von jedem. Im besonderen Zentrum des Interesses steht jedoch wieder einmal der Herzog von Urbino, denn ohne sein Maskenfest wäre der Karneval nicht vollkommen. Der berüchtigte Schürzenjäger hat sich auch diesmal ein großes Programm vorgenommen – „treu sein“, das liegt ihm nun einmal nicht. Aber er hat Glück: Alle Frauen wollen von ihm vernascht werden, während deren Männer mit nur mäßigem Erfolg versuchen, genau jenes zu verhindern. Viele Intrigen müssen scheitern und viele Masken müssen gelüftet werden, bis sich schließlich die richtigen Paare finden – natürlich nicht, ohne sich vorher mit den falschen Partnern ausgelassen amüsiert zu haben …

Ein Seitensprung hat die Geschichte des Stücks aber auch in der Realität bestimmt: Aufgrund einer Affäre seiner Frau mit dem Direktor des Theaters an der Wien weigerte sich Johann Straus, das Stück in der österreichischen Hauptstadt herauszubringen. Als einzige Premiere des großen Walzerkönigs kam die „Nacht in Venedig“ in Berlin heraus und sorgte dort für Ärger – war sie etwa zu frivol für die preußische Hauptstadt? Den Durchbruch erlebte die Operette erst 1923 in Wien, als kein Geringerer als Erich Wolfgang Korngold sich ihrer annahm, mit dem erklärten Ziel, „die Operette so gut als möglich, im Geist ihres Schöpfers und mit zeitgemäßer Wirkung aufzuführen“. Für den Startenor Richard Tauber schuf er Gesangseinlagen wie „Sei mir gegrüßt, du holdes Venezia“ und „Treu sein, das liegt mir nicht“ – heute kaum mehr aus dem Stück wegzudenken. Mit Barkarolen, Serenaden und mitreisenden Walzern beschwört „Eine Nacht in Venedig“ ein goldenes Zeitalter der Operette herauf, das uns verschmitzt einen Spiegel vors Gesicht hält.