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Carmen | Bregenzer Festspiele 2017
Carmen

Georges Bizet

Komische Oper in vier Akten (1875)
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
nach der Novelle von Prosper Mérimée
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Sie wird von allen begehrt und fasziniert die Wachsoldaten in ihrem Alltag zwischen Rauchen und Kartenspielen: Carmen. Eigentlich soll der Soldat Don José sie nach einer Auseinandersetzung verhaften, doch sie wickelt ihn um den Finger. Für seine Schwäche wird er verhaftet, kommt aber schnell wieder frei. Die Blume, die Carmen ihm zugeworfen hat, versteht er als Zeichen ihrer Liebe und träumt von einer gemeinsamen Zukunft, wofür er sogar seine Stellung aufs Spiel setzt. Er verschanzt sich mit ihrer Schmugglerbande, überhört Micaëlas mahnende Worte und sieht sich selbst dem stolzen Stierkämpfer Escamillo überlegen. Dieser hat aber längst Carmen erobert und bringt Don Josés Eifersucht zum Rasen...

Georges Bizets mitreißende Musik mit ihren spanisch anmutenden Klängen eroberte die Welt: Carmens Habanera und Seguidilla sind ebenso wie Escamillos Couplet in aller Ohren. Für die erfolgreichste Oper des französischen Komponisten entwirft die britische Künstlerin Es Devlin das Bühnenbild im Bodensee. In ihren Kulissen traten Popstars wie Adele, U2, Take That, Pet Shop Boys und Kanye West auf. Gemeinsam mit dem Regisseur Kasper Holten, Intendant des Londoner Royal Opera House, arbeitete sie bereits an den Opernhäusern in Helsinki und Kopenhagen, im Theater an der Wien und am Royal Opera House Covent Garden.

Für den dänischen Regisseur handelt diese "Oper über Schicksal und Besessenheit" von "zwei Menschen, die als Außenseiter behandelt werden, deren Wege sich kreuzen und die sich in einer leidenschaftlichen, aber ungesunden Beziehung aneinander klammern."

Musikalische Leitung Paolo Carignani | Jordan de Souza
Inszenierung Kasper Holten
Bühne Es Devlin
Kostüme Anja Vang Kragh
Licht Bruno Poet
Video Luke Halls
Ton Gernot Gögele | Alwin Bösch
Chorleitung Lukáš Vasilek | Benjamin Lack
Choreographie Signe Fabricius
Stuntchoreographie Ran Arthur Braun
Dramaturgie Olaf A. Schmitt