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Schwanensee - Das Russische Nationalballett Moskau
Das Russische Nationalballett aus Moskau präsentiert SCHWANENSEE

Der beliebteste Ballettklassiker
aller Zeiten in einer atemberaubenden Darbietung… „Schwanensee“ verkörpert alles, was das klassische Ballett berühmt gemacht hat – es fasziniert die Menschen bis heute.

Eine märchenhafte Handlung, eine opulente Ausstattung, atemberaubende Tänze - und die unsterbliche Musik von Pjotr I. Tschaikowski. Weltbekannt wurde vor allem sein „Tanz der vier kleinen Schwäne“ – weit über das ballettinteressierte Publikum hinaus.

Es gilt fürs Ballett überhaupt und für „Schwanensee“ im Besonderen:
Liebe und Sehnsucht, Einsamkeit und Eifersucht, Wut, Schmerz und Glück – „Schwanensee“ ist Gefühlsausdruck ohne Worte. Musik und Tanz vereinigen sich hier zu einer neuen Sprache, die jeder unmittelbar versteht.

Das Russische Nationalballett aus Moskau gehört zu den besten, die weltweit zurzeit zu erleben sind. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr, denn es kann sich wie kein anderes Ensemble mit großen Namen schmücken, darunter die Star – Solisten des legendären Bolschoi – Ballett Moskau. Gründer und künstlerische Direktor, Sergeij Radchenko, war Erster Solist des Bolschoi – Ballett Moskau und 25 Jahre Bühnenpartner der weltberühmten Primaballerina Maja Plissezkaja. Mit seinem breit gefächerten Repertoire feierte das Russische Nationalballett weltweit seine großen Erfolge, so in England, den USA, Südafrika, China, Italien, Deutschland u.a.

Zum Inhalt:

Die Geschichte von Schwanensee von der verzauberten Schwanenprinzessin, die nur wahre Liebe aus dem Bann des bösen Zauberers erlösen kann, ist auf der ganzen Erde bekannt: Im Ballett Schwanensee finden sich bekannte Motive aus vielen Märchen, vor allem die unglücklich verzauberte Prinzessin die durch die Liebe des Traumprinzen erlöst wird.

Die weißen Schwäne und ihre zerbrechliche Königin Odette, die mit ihrem ätherischen Zauber den unglücklichen Prinzen betört oder die festlichen Ballszenen, in denen ein ganzer Hofstaat wie im Rausch der verführerischen Odile verfällt, all das gehört zum Mythos Schwanensee.
Flying Illusion
Die weltbeste urbane Tanzshow mit den Flying Steps

FLYING ILLUSION

Die Berliner Breakdance-Weltmeister Flying Steps ziehen mit ihrer beeindruckenden Bühnenshow vier Wochen lang an das Theater am Potsdamer Platz


Die „Flying Steps“, vierfache Breakdance-Weltmeister und Echo-Gewinner, sind mittlerweile eine Berliner Institution. Mit der „Flying Steps Academy“ im Szenebezirk Kreuzberg fördern sie seit 10 Jahren den Nachwuchs. Mit ihren Tanzshows „Red Bull Flying Bach“ und „Flying Illusion“ touren sie weltweit, ihre Fangemeinde im Netz geht in die Millionen. Nun beziehen die Steps im 25. Jahr ihres Bestehens vom 17. Mai bis 10. Juni 2018 erstmalig mit ihrer Show „Flying Illusion“ das Theater am Potsdamer Platz (TaPP). „Flying Illusion“ kombiniert Urban Dance auf höchstem Niveau mit der Magie der Illusion, modernen Sounds und kunstvoller 3D-Videografik. Ein akrobatischer Wirbelsturm wütet bald über dem Potsdamer Platz. Berlins „Flying Steps“ sind endlich zu Hause!

„Flying Illusion“ präsentiert zwölf der weltbesten Tänzer aus dem Urban Dance, die mit Popping, Locking und halsbrecherischen Power Moves das Publikum mit ihren Skills, die von verblüffend bis „geht eigentlich gar nicht“ reichen, in ihren Bann ziehen. Das Bühnenbild wurde von Jeremias Böttcher entworfen, der ein comicstriphaftes Setting in einer futuristischen Stadt in irgendeiner fernen Zukunft schuf, in welchem sich die Frage von Gut und Böse in einem sich auf der Bühne entfaltenden „Battle“ zwischen den „Flying Heroes“ und den „Dark Illusions“ entscheidet. In diesem Setting kämpfen die Tänzer mit ihren eigenen Schatten, führen die Zuschauer mit Illusionen in die Irre, tauchen auf und verschwinden. Die Bühne bleibt hier nicht einfach Hintergrund oder schmückendes Beiwerk, die Tänzer agieren in und interagieren mit den verblüffenden 3D-Projektionen aus der Kreativschmiede des Berliner Künstlerkollektivs Pfadfinderei. Der Soundtrack zu Flying Illusion ist ebenso ein Produkt dieses brodelnden, hauptstädtischen Kessels und stammt von den Berliner Komponisten und Produzenten Ketan und Vivan Bhatti. Mächtige, elektronisch erzeugte HipHop-Beats vermengen sich mit den Aufnahmen eines 34-köpfigen Symphonieorchesters.

„Wir wollten niemals stehen bleiben. Wir wollen zeigen, was Breakdance als Kunstform zu leisten imstande ist. Das Mögliche aus dem Unmöglichen zu schaffen. Der Antrieb ist immer: ‘Geht nicht, gibt´s nicht.’ Und so haben wir diese ganz verschiedenen Welten auf einer Bühne zusammengebracht – Urban Dance, Illusion, 3D Technik und coole Sounds“, erläutert der Flying Steps-Gründer und Kreativdirektor Vartan Bassil die Motivation der Flying Steps.

1993 im Berliner Wedding. Ein Jugendzentrum, das „Haus der Jugend“ am Nauener Platz. Zwei Jungs, die auf die Namen Vartan Bassil und Kadir „Amigo“ Memis hören, bestücken den Boden mit etwas Pappe. Anschließend widmen sie sich ganz ihrem Freiheitsgefühl: Tanzen zu Breakdance Beats, die aus einem Ghettoblaster wummern und dabei gleichzeitig, im wahrsten Sinne des Wortes, den mit Karton ausgelegten Boden küssen. Tanzen ist ihr Leben, die beiden teilen diese Leidenschaft, diesen Lifestyle. Diese Passion, ihre Passion. Keinem von beiden ist bewusst, dass sie in diesem Moment etwas „Großes“ in Gang setzen und den Grundstein für ihren eigenen Traum legen: Die „Flying Steps“ sind geboren.

Ihr oberstes Ziel: Raus aus den Hinterhöfen, die Musik der Straße „salonfähig“ machen. Über 20 Jahre später ist ihnen das mehr als gelungen: Die „Flying Steps“ sind eine der erfolgreichsten Urban-Dance-Crews weltweit. Breakdance ist heute auch dank ihrer Anstrengungen in der Mitte der Gesellschaft angekommen und hat immer mehr an Bedeutung gewonnen. Vom Pappkarton auf dem Kurfürstendamm auf das Parkett der renommiertesten Bühnen weltweit. Der Erfolg der Flying Steps ist auch in Zahlen messbar: vierfache Breakdance Weltmeister, zweifache Sieger des „Battle of the Year“, ein Echo Klassik Sonderpreis, mehrere Sold Out Awards. Mit ihren zwei vielbeachteten Produktionen „Red Bull Flying Bach“ und „Flying Illusion“ bereisten sie über 35 Länder weltweit und erreichten damit schon mehr als 650.000 Zuschauer. Auch die Nachwuchsförderung und Ausbildung von Tänzern steht im Zentrum ihrer Arbeit: So eröffneten sie 2007 in Kreuzberg die Flying Steps Academy, die heute die größte urbane Tanzschule Deutschlands ist. Im zehnten Jahr ihres Bestehens platzt die Academy bereits aus allen Nähten und verdoppelt sich räumlich auf insgesamt 1.500 qm. Noch im November 2017 eröffnet die Flying Steps Academy ihre neuen Räume – inklusive eines Bereichs für Kraft- und Ausdauertraining sowie einer eigenen inhouse Gastronomie.

Nun ist es Zeit für den nächsten „Step“:
Nach jahrelangen Tourneen rund um den ganzen Globus kehren die weltbesten Breakdancer endlich an ihren Geburtsort zurück. Mit im Gepäck haben sie eine wunderschöne Hauptstadt-Hommage, die der im Berliner Wedding aufgewachsene Flying Steps-Papa Vartan Bassil so beschreibt: „Wir haben es vom Pappkarton aufs Parkett geschafft. Wir sind mit der Stadt aufgewachsen, verwachsen und hier groß geworden. Jetzt geben wir unserem Berlin vier Wochen lang unsere Show als Dank dafür zurück. Wir sind Berlin, leben in dieser Stadt und lieben sie.“

Eine Tanzshow aus Berlin für die ganze Welt, die nun ins Herz ihrer Heimat zurückkehrt: „Vom Pappkarton auf die großen Bühnen dieser Welt. Die Erfolgsgeschichte der Flying Steps steht beispielhaft für das, was in Berlin möglich ist. Für die #FreiheitBerlin Kampagne von be Berlin sind die Flying Steps authentische Botschafter und ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie in der deutschen Hauptstadt Wünsche und Ideen gelebt werden können.", sagt Christine Carboni, Leiterin Hauptstadt-Marketing, Berlin Partner.
The Nutcracker Reloaded - Tchaikovsky meets Streetdance
Fredrik Rydman‘s
THE NUTCRACKER RELOADED
Tchaikovsky meets Streetdance


Es ist eine grausame Geschichte mit fantastischer Musik. Was passiert, wenn man daraus ein Remake mit internationaler Tänzerbesetzung macht? Vom europäischen Breakdance-Champion zum außergewöhnlichen Bühnendarsteller–Tänzer vertiefen sich in einem Mix aus Musiktheater, R’n’B von Danny Saucedo, Tschaikowskyklassik, Electronic Dance Music und einem Pop-Song der schwedischen Sängerin Anna Ternheim…

Der schwedische Star-Choreograf Fredrik Rydman, ehemaliges Bounce-Mitglied und Choreograf des internationalen Bühnenerfolgs Swan Lake Reloaded, bringt den Nussknacker neu interpretiert auf die Bühne. THE NUTCRACKER RELOADED ist eine Streetdance-Version des klassischen Balletts und führt junges und altes Publikum zusammen – mit Tschaikowsky’s Meisterwerken und neuen Songs. Deutschlandpremiere feiert THE NUTCRACKER RELOADED am 18. Januar 2017 im Deutschen Theater in München. Ab Januar 2018 geht die neue Tanzsensation aus Schweden auf Tournee und wird dann erstmalig in Hamburg, Düsseldorf, Wien und Frankfurt zu sehen sein.

Die Neuinszenierung Rydman‘s bringt uns einen schönen Prinzen, den Nussknacker als amerikanischen R’n’B-Sänger, schmutzige Ratten, verwöhnte Candyfiguren als gelangweilte Blogger mit Instagram-Berühmtheit und einen kriminellen Organhändler im Smoking, in dessen Fittiche die kleine Clara gerät. Sowohl klassische als auch moderne Bösewichte und Helden spielen eine Rolle: Dracula, Super Mario und Darth Vader haben ihre besonderen Auftritte!

Das kleine Mädchen Clara ist alleine und auf sich selbst gestellt – sie lebt auf einer Müllhalde, während ihre Eltern in einem weitentfernten reichen Land auf den Straßen betteln gehen. In der Hoffnung ihre Eltern wiederzufinden, gerät Clara an einen gutgekleideten Mann, der entgegen dem äußeren Anschein Organhändler ist - auf der Pirsch nach einem jungen, gesunden Herz, das er auf dem Schwarzmarkt einer reichen, kranken Frau mit seltener Blutgruppe verkaufen will. Der Nussknacker, der Prinz, ist gebrochen und hat seinen früheren Glanz verloren. Während des ganzen Stücks gibt es einen Erzähler, der uns informiert über alles was wir gewollt (oder ungewollt) über die Show wissen müssen.

Breakdance, Hip Hop und Ballett vermischen sich mit atemberaubenden visuellen Effekten und Zügen von Tschaikowskys beliebtesten Teilen der Partitur zu einer verrückten Geschichte, die unserer heutigen Realität erschreckend ähnelt.

„Was wirklich gut ist am Nussknacker – die Geschichte wird erst wirklich interessant, wenn man seinen ‚eigenen‘ Sinn einbringt. Das hat mir die Möglichkeit eröffnet, die Geschichte von obdachlosen Kindern in Europa auf eine Weise zu erzählen, die gleichzeitig einfallsreich, beängstigend, lustig und verrückt ist. Ein modernes Märchen!“ sagt Fredrik Rydman.

„Diese Show dreht sich um die Sehnsucht eines Kindes wieder bei Ihren Eltern zu sein – etwas, was ich als Vater von drei Kindern sehr gut verstehen kann. Ich wollte etwas erschaffen, was wir durch die Augen eines Kindes sehen, da in ihrer Welt alles möglich ist. Als Erwachsene neigen wir dazu, uns selbst einzuschränken und mit dem Entwicklungsprozess im Stück möchte ich das Gefühl erwecken, dass es keinerlei Einschränkungen gebe.“ sagt Fredrik Rydman.

THE NUTCRACKER RELOADED ist ein familiäres Tanzspektakel für jedes Alter, das spielerisch, innovativ, zeitgenössisch und energiegeladen ist. Die schillernde Bühneninszenierung wird von einem Video-Design mit 3-D-Projektionen untermalt. Mit viel Humor und absurden Situationen überrascht es immer wieder, garantiert Lacher und berührt das Publikum wie bei einer rasanten Achterbahnfahrt.

Die klassischen Tschaikowski-Parts wurden vom Tschechischen National Symphony Orchestra eingespielt. Künstler wie Danny Saucedo, Anna Ternheim, Fredrik Wentzel oder auch Mario Perez Amigo kreierten zudem eigene Songs für THE NUTCRACKER RELOADED.
Lord of the Dance: Dangerous Games 2018
In neuem Gewand präsentiert sich die Erfolgsshow Lord of the Dance, die aktuell den Untertitel „Dangerous Games“ trägt. Nach fast zwei Jahrzehnten des Siegeszuges rund um den Globus hatte Stepp-Superstar Michael Flatley seiner Produktion 2014 ein leicht verändertes Aussehen verliehen, während die wesentlichen Elemente von Story und populären Tanzformationen erhalten blieben. Lord of the Dance zeigt sich in einer von riesigen LED-Wänden geprägten Kulisse und mit variierten Kostümen als eine Art „Best of“, das den Fans ein brillantes Wiedersehen mit diesem Dauer-Hit und bis zu 40 herausragenden Tänzern ermöglicht.

Vom 25. Februar bis 01. April 2018 gastiert Lord of the Dance/Dangerours Games in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 31 Auftritte stehen auf dem aktuellen Tourneeplan. Und in Wien wird am 01. April die 1.000ste Show im deutschsprachigem Raum gefeiert. Und das ist kein Aprilscherz!

Seit 1996 begeistert Lord of the Dance, das zum Kultereignis aufgestiegen ist, die Menschen in aller Welt. Mehr als 4 Millionen Besucher allein im deutschsprachigen Raum, rund 80 Millionen international, machen Lord of the Dance konkurrenzlos zum populärsten Showereignis der Gegenwart. Kaum fassbare 1.000 Aufführungen nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz belegen den einzigartigen Erfolg der irischen Stepp-Revolutionäre in diesen Breitengraden.

Lord of the Dance zeigte eine neue Entertainment-Dimension auf. Das „Klacken der Killerhacken“ erlebte einen Triumph ohne Beispiel. Die geniale Synthese aus Tanz, Folklore und Show entwickelte sich vom Geheimtipp zum phänomenalen Publikumsmagneten.

„Stepp wie Donnerhall“ lautete eine beispielhafte Schlagzeile, während an anderer Stelle ein „titanenhafter Auftritt mit Können, Kunst und Körper“ gerühmt wurde. Die anglo-amerikanischen Medien benutzten Superlativen wie „Weltweit die Besten“ (Los Angeles Times), „Unfassbar“ (Time Magazine) und „Die Welt liegt ihnen zu Füßen“ (New York Times). Lord of the Dance ließ in der Publikumsgunst alle anderen Highlights des Showbusiness, des Entertainment, der Rock- und Popmusik weit hinter sich. Die mit audiovisueller Opulenz ausgestattete Show verbindet Folklore, Hi-Tech-Popart sowie irisch-amerikanischen Stepptanz mit Flamenco-Affinität zu einer rhythmischen, melodischen und optischen Revue, die ihresgleichen sucht. Ein engagiertes Ensemble versetzt mit seiner Performance die Zuschauer stets in euphorische Stimmung.

Show-Erfinder und Super-Stepper Michael Flatley konzentriert sich nunmehr auf seine Arbeit als Regisseur und Choreograph. Mit alternierenden Stepp-Stars in den Hauptrollen behält Lord of the Dance jedoch stets seine ursprüngliche Faszination, wie die nicht abreißende Resonanz auf die Welttourneen immer wieder unter Beweis stellt.

Schwanensee - Das Russische Nationalballett
Schwanensee – immer wieder Schwanensee

Klassisches Ballett – woran denken Sie zuerst? In neun von zehn Fällen entsteht vor dem geistigen Auge das Bild einer zierlichen Tänzerin im weißen schimmernden Tutu, das Gesicht von weißen Federn umrahmt. Hinzu kommt ein nobler Prinz, der sich unsterblich in das Traumwesen verliebt... Unwissend woher, und doch immer wieder dasselbe Bild aus Schwanensee. Diese eine Vorstellung verkörpert das, was für viele das klassische Ballett ausmacht – Damals wie Heute.

Über 100 Jahre unangefochtene Popularität beim internationalen Publikum, machen Schwanensee zu einem der beliebtesten Werke aus dem klassischen Ballettrepertoire! Ein überragendes Meisterwerk seiner Gattung. Nach Schwanensee kann man süchtig werden. „Wer Schwanensee nicht kennt, kann Ballett erst gar nicht verstehen.“ sagen Ballettkritiker.
„Es ist eine Liebe, derer sich niemand zu schämen braucht, denn nirgends sonst ist das klassische Ballett zu so künstlerischer Vollendung gelangt wie in dieser neoromantischen Choreographie von Lew Iwanow:“ (Horst Koegler) Die Uraufführung von Schwanensee 1877 im Bolshoi-Theater in Moskau war ein völliger Reinfall. Eine miserable Choreographie und eigenmächtige Veränderungen der eitlen Ballerina, haben das große Werk von Tschaikowsky fürs erste aus der Öffentlichkeit wieder verschwinden lassen. Erst 1894 wurde in St. Petersburg ein neuer Anfang mit Schwanensee anlässlich einer Gala zu Ehren des Komponisten gewagt. Das Publikum war begeistert.

Im folgenden Jahr inszenierte der großartige französische Choreograph Marius Petipa mit Hilfe von Lew Iwanow eine wunderbare Aufführung und führte das Ballett zu seinem verdienten Erfolg. Tschaikowskys Botschaft, dass wahre Liebe selbst den Tod überwinden kann, ist heute noch das Sinnbild eines klassischen „Happy-Ends“. Mit den Choreographien wurde Petipa zu Herz und Seele des russischen Balletts und Iwanow, mit der Choreographie der „Weißen Akte“ zum entscheidenden Wegbegleiter des sinfonischen Balletts ernannt. Es gilt fürs Ballett überhaupt und für Schwanensee im Besonderen: Liebe und Sehnsucht, Einsamkeit und Eifersucht, Wut, Schmerz und Glück – all die großen Empfindungen sind mit der Körpersprache so inbrünstig und überdimensional darzustellen, wie man es dem gesprochenen Wort niemals abnähme. „Wenn ich mit Worten ausdrücken könnte, was ich verspüre, brauchte ich nicht zu tanzen.“ So hat es die berühmte Margot Fonteyn in wenigen Worten zusammengefasst.

Die Geschichte der Schwanenprinzessin Odette ist auf der ganzen Welt bekannt:
Ein junger Fürstensohn soll heiraten, um die Dynastie zu erhalten. Prinz Siegfried verliebt sich aber leider nicht in eine der vorgesehenen jungen Damen, sondern in ein zauberhaftes fremdes Mädchen, der er ewige Treue schwört. Die wunderschöne Odette ist jedoch mit einem bösen Zauber belegt und darf nur nachts für wenige Stunden menschliche Gestalt annehmen. Der Magier Rotbart lässt daraufhin seine eigene Tochter in Gestalt von Odette auf einem rauschenden Fest im Schloss erscheinen, um den Prinzen zu täuschen. Der verblendete Prinz bricht ungewollt sein Treueversprechen. Als er dies erkennt, erbittet er Vergebung, die ihm auch gewährt wird. Am Ende besiegt er sogar noch den bösen Zauberer selbst, sodass der Triumph der Liebe vollkommen wird.

„...Mit der schwebenden Leichtigkeit und Eleganz von Porzellanfigürchen machten die Balletteusen und Tänzer die exakte Arbeit und athletische Strenge vergessen, die hinter der Aufführung steckt. Mit exaktem Flügelschlag entführte das Russische Nationalballett die Zuschauer in eine Welt der Schwerelosigkeit und Poesie. „Das Publikum erlebte dank des bravourösen Einsatzes und der Ausdrucksstärke des Russischen Nationalballetts eine tanztechnisch brillant angelegte Bewegungssinfonie...“ (SZ)
Magic of the Dance - Live 2018
Ein Blick, eine herausfordernde Geste, ein furioser Tanz in atemberaubendem Rhythmus quer durch eine fesselnde Inszenierung: der Kampf zwischen Gut und Böse ist eröffnet. Mit explosiven Stepps und faszinierenden Formationen wird der Stepptanz bei MAGIC OF THE DANCE auf der kommenden Deutschlandtournee auf eine neue Spitze getrieben. Die vielfach preisgekrönte, international erfolg- und traditionsreichste Irish Dance Show entführt die Zuschauer auf eine emotionale Reise auf die grüne Insel – das ist irisches Lebensgefühl pur, getanzt und gesungen, gefeiert und umjubelt: Keine andere Irish Dance Show ist so authentisch wie MAGIC OF THE DANCE, keine andere Show ist tänzerisch so anspruchsvoll und akrobatisch. Die Süddeutsche Zeitung urteilte: „... Magic of the Dance zieht die Zuschauer in seinen Bann: Wirbelnde Fü.e, unterschiedliche Tempi, Lässigkeit im Ausdruck trotz äußerster Präzision, Rhythmus pur...“

MAGIC OF THE DANCE ist das Original unter den Irish Dance Shows weltweit – und kehrt ab dem 07. Januar 2018 zurück nach Deutschland. Mit einer neu inszenierten Show u.a. von Michael Carey, der internationalen Irish Dance Legende und achtmaligem Weltmeister des Irish Dance.

Die Show vereint die besten Stepptänzer der Welt, mitreißende Musik, tolle Bühnen- und Pyroeffekte in atemberaubenden Choreographien. Die Tänzer sind die aktuell führenden Künstler im irish Dance, Welt- und Vize-Weltmeister der All Ireland Champions, World Irish Dance Champions, British National Champions, Great Britain Champions, North American Champions und World Irish Dance Champions. Choreograph John Carey sagt dazu: “Unsere Show ist eine explosive, rasante und temperamentvolle Inszenierung, die auf einer Liebesgeschichte zur Zeit der großen Hungersnot in Irland basiert,“ erzählt der weltweit führende Irish Dance Künstler. „Das sind spektakuläre Rhythmen, die einfach anstecken und das Publikum rund um in die Welt begeistern – auch nach fast 20 Jahren.“

Bis heute hat die Erfolgsproduktion mit über 3.000 Shows Millionen von Besuchern in fast allen Großstädten der Welt wie Dublin, London, Berlin, Paris, Moskau, Wien, Madrid, Lissabon, Taipeh, Monte Carlo und Rio de Janeiro begeistert.

Die getanzte Liebesgeschichte wird erzählt von der Stimme der unvergessen Hollywoodlegende Sir Christopher Lee, bekannt u.a. aus der „Herr der Ringe“- und der „Krieg der Sterne"-Saga. Die Show erzählt eine Geschichte aus den Zeiten von unbeschwerter Lebensfreude und darbender Not. Mystische Szenen voller Hingabe und Entrücktheit erinnern an die keltischen Wurzeln Irlands. Es ist die ewig wahre Story von Gut und Böse, Unschuld und Intrige, Liebe, Sehnsucht und Hass. Getanzt wird das Schicksal der irischen Auswanderer zu Anfang des 20. Jahrhunderts, die eine unwägbare und gefährliche Schifffahrt in die Neue Welt dem sicheren Tod in der Heimat vorziehen. Mittellos aber nicht entmutigt trotzen sie dem Teufelspaar namens Armut und Hunger mit dem, was ihnen blieb: dem Mut und dem Tanz. Unter den Auswanderern befindet sich ein junges Paar, das seinen ganz eigenen Kampf um Liebe und Leben bestehen muss.

Die zweistündige Show begeistert in vielen Städten nicht nur auf der Bühne, sondern kann auch auf großen Seiten-Bildschirmen live verfolgt werden – damit kann das Publikum noch tiefer in die Inszenierung eintauchen und die Details der atemberaubenden Fußarbeit beobachten: Die Wucht der Leidenschaft, mit der diese Tänzer von der ersten bis zur letzten Minute auf der Bühne agieren, drückt die Zuschauer in den Theatersitz. Scheinbar mühelos leicht tackern die Füße den Rhythmus in die Bühnenbretter, rasant wie ein Formel-1-Duell, mitreißend wie ein Sturmwind. Gänsehaut, es kribbelt in den Zehenspitzen, während das Auge kaum den unfaßbar schnellen Fußbewegungen folgen kann.

MAGIC OF THE DANCE bietet mehr als nur Stepptanz made in Ireland: Die Show präsentiert auch die „New York Tap All Stars“ – ganz sicher das Beste, was der US-Stepptanz heute zu bieten hat. Die Zuschauer können sich auf ein im wahrsten Sinne des Wortes „funkensprühendes Tanzereignis“ freuen. Die „Tap Stars“ schlagen den Bogen zwischen der alten und der neuen Welt, welche mit ihrem amerikanischen Tap-Dance und Showeinlagen die traditionellen irischen Szenen ergänzen. Bravorufe, donnernde Beifallsbekundungen mit Händen und Füßen sowie Standing Ovations zeigen: Dieser Rhythmus reißt jeden Zuschauer mit.

„’Magic of the Dance’ ist vollendete Körperbeherrschung, die energiegeladene Verbindung aus Eleganz, Kraft und Leidenschaft. Fantastisch!“, jubelt die Saarbrücker Zeitung. Die Berliner Zeitung meint: „Eine atemberaubende Show mit viel Feuer! Explosiv, rasant und temperamentvoll“. Und die Süddeutsche Zeitung findet: „’Magic of the Dance’ zieht die Zuschauer in seinen Bann: Wirbelnde Füße, unterschiedliche Tempi, Lässigkeit im Ausdruck trotz äußerster Präzision, Rhythmus pur.“

Pressestimmen
„... Magic of the Dance zieht die Zuschauer in seinen Bann: Wirbelnde Fü.e, unterschiedliche Tempi, Lässigkeit im Ausdruck trotz äußerster Präzision, Rhythmus pur...“ Süddeutsche Zeitung

„At a time when dance has never been hotter, this is as hot as it gets!“ Evening Post (UK)

„20 Minuten Jubel und Applaus“ Die Welt

„...IN: Magic of the Dance – der Kult jetzt wieder in Deutschland...“ BILD

“…The highlight is the demon, performing a fevered dance with his shoes alight. As the flames lick up his legs each leap becomes higher until his whole body appears to be aflame...” Times (UK)

“…The machine gun sound of the company’s lightning tap routines…is as breathtaking for the audience as it must be for the performers…” The Stage (UK)

“…The best dance show ever in Sweden!…” Svenska Dagblat (Schweden)

„...Magic of the Dance ist vollendete Körperbeherrschung, die energiegeladene Verbindung aus Eleganz, Kraft und Leidenschaft. Fantastisch!...“ Saarbrücker Zeitung


“…Some of the footwork seen in this show is truly incredible – you may not believe your eyes!…” Theatreworld Magazine (UK)

“...In fact the whole company shows excellent unison in lightning tap routines, which are so fast, that sitting in the circle, the sound of the taps didn’t always match the feet because it just couldn’t travel to our ears fast enough!...The lighting and effects are also very good, and in the finale, the lead proves that he really does have feet of fire as he does a sequence where real flames top his shoes while he dances. …The audience loved it!…In short, if you’ve loved shows like Riverdance and Lord of the Dance you will be equally impressed by this production. The dancing is brilliant and the visual effects very good…” BBC (UK)

„Eine atemberaubende Show mit viel Feuer!“ Berliner Zeitung

„Explosiv, rasant und temperamentvoll…“ B.Z. Berlin

Staatliches Russisches Ballett Moskau - Schwanensee
30 Jahre Staatliches Russisches Ballett Moskau in Deutschland
Gordejews Meistertänzer ab Weihnachten mit den größten Ballettklassikern auf Tournee

Verlässlich zur Weihnachtszeit kommen die besten Tänzerinnen und Tänzer aus einer der berühmtesten Talentschmieden der Welt nach Europa, um auch hier das Publikum mit den Meisterwerken der Russischen Ballettklassik zu begeistern. Über eine Million Zuschauer haben die Tanzkunst der Moskauer Spitzentänzer in den letzten drei Jahrzehnten besucht. Generationenübergreifend bewundern die Zuschauer das opulente Bühnenbild und die prächtigen Kostüme, vor allem aber die Perfektion, Anmut und Leidenschaft der zahlreichen Tänzerinnen und Tänzer des Ensembles.

Seit 1988 bis heute verlässt die Compagnie um Russlands Ballett-Legende Wjatscheslaw Gordejew einmal im Jahr ihr Moskauer Stammhaus, um durch Deutschland zu touren. Seither ist das Interesse an russischer Ballettkunst, wie sie das Staatliche Russische Ballett Moskau in unverfälschter Form repräsentiert, stetig gewachsen. 2018 feiert das Ensemble 30 Jahre Staatliches Russisches Ballett in Deutschland. Die Jubiläumstournee startet am 26. Dezember 2017. Mit den großen Tschaikowsky Klassikern – Schwanensee und Der Nussknacker – geht es dann unter anderem noch nach Berlin, Dresden, Stuttgart, Frankfurt, Hamburg und München.

Seit seiner Gründung 1979 steht das Staatliche Russische Ballett Moskau für die klassische russische Ballettkunst in ihrer reinsten Form. Schwanensee, der Nussknacker und Dornröschen - die Klassiker der Ballettkunst – sind nach wie vor ein Muss für Ballettfreunde und die, die es werden wollen. Trotz der Jahre haben die Ballette nach der Musik von Peter Tschaikowsky nichts von ihrem Zauber verloren. Denn jede Generation an Tänzern bringt neue Elemente in die Klassiker, jede Generation will es vielleicht ein bisschen anders, eventuell besser und auf jeden Fall möglichst perfekt machen.

„Ein Tänzer muss ehrlich sein. Er sollte stets so tanzen, als wäre es für ihn das erste und das letzte Mal,“ weiß Wjatscheslaw Gordejew. Sein Staatliches Russisches Ballett Moskau hätte es ohne diese Einstellung nicht an die Spitze der klassischen Ballettkunst gebracht – und sich vor allem nicht über drei Jahrzehnte an der Spitze gehalten.

Tschaikowskys „Schwanensee“ – eine märchenhafte Liebesgeschichte
Die märchenhafte „Schwanensee“-Geschichte von der verzauberten Prinzessin Odette zählt zu den großen, zeitlosen Klassikern des Balletts. Die Uraufführung 1877 war jedoch ein Reinfall, da das damalige Ensemble noch nicht das erforderliche Niveau für das Stück besaß. Denn der „Schwanensee“ erfordert einerseits tänzerische Höchstleistung, andererseits schauspielerisches Talent – und beides umgesetzt mit spielender Leichtigkeit. Die Geschichte erzählt von Prinz Siegfried, der am Vorabend seines 21. Geburtstages einen Schwarm wilder Schwäne beobachtet und sich entschließt auf die Jagd zu gehen. Als der Prinz zum Schuss ansetzt, wirft sich ihm der anmutigste der Schwäne in den Weg und verwandelt sich vor dessen Augen in eine wunderschöne Frau. Es ist Odette, die Königin der Schwäne. Sie wurde von dem Zauberer Rotbart verwunschen und kann nur durch den Schwur ewiger Treue und ehrlicher Liebe befreit werden. Der Prinz verspricht diesen Schwur zu leisten, doch da kommt ihm Rotbart in die Quere und der Kampf um die wahre Liebe beginnt…
1984 - Theater Bielefeld
In einer Bühnenfassung von Robert Icke und Duncan Macmillan

»Die Vergangenheit wurde ausradiert. Das Ausradierte vergessen. Die Lüge wird Wahrheit und wieder Lüge.« Winston Smith arbeitet im Ministerium für Wahrheit in Ozeanien, einer der drei Supermächte der Welt, die sich im andauernden Krieg gegeneinander befinden. Im Ministerium wird die Geschichte ausgelöscht und die Geschichtsschreibung im Sinne der Parteilinie neu geschrieben. Das Leben der Menschen innerhalb dieses totalitären Systems ist gekennzeichnet von Einsamkeit, Misstrauen, Angst und ständiger Kontrolle. Die Partei arbeitet an der perfekten Sprache: »Neusprech« verringert den Wortschatz und zielt auf die Auslöschung des freien Geistes. Die Gedankenpolizei überwacht permanent die gesamte Bevölkerung, schon der bloße Gedanke ist ein Verbrechen und könnte die Todesstrafe zur Folge haben. Unter diesen Umständen begibt sich Winston in Lebensgefahr, als er anfängt, seine systemkritischen Gedanken einem Tagebuch anzuvertrauen. »Es gibt die Wahrheit und es gibt die Unwahrheit. Freiheit bedeutet die Freiheit zu sagen, dass zwei und zwei vier ist. Gilt dies, ergibt sich alles andere von selbst.« Als Winston dann auch noch Julia, Aktivistin der Anti-Sex-Liga, kennenlernt, wird ihre heimliche Liebe zum Akt des Widerstandes.

Duncan Macmillan und Robert Icke verlegen Orwells berühmte Dystopie über die Zerstörung des Menschen durch eine Staatsmaschinerie nochmals in die Zukunft und lassen den Betrachter immer tiefer in den Kopf des Protagonisten eindringen. In einer Zeit, in der Worte wie Wahrheit, Realität und Freiheit keine Verbindlichkeit mehr besitzen, ist 1984 politischer denn je.
Istanbul - Theater Bielefeld
Was wäre, wenn das Wirtschaftswunder nicht hier in Deutschland stattgefunden hätte, sondern in der Türkei? Wenn Bielefeld in den Fünfzigern nicht zu einem prosperierenden Zentrum der Textil- und Fahrradindustrie aufgeblüht wäre? Was, wenn der berühmte Pudding nicht in Ostwestfalen vom Industriellenhimmel gefallen wäre, sondern in Istanbul? Deutsche Gastarbeiter wären in Scharen in die Türkei ausgewandert und hätten in Istanbul eine neue Heimat gefunden. Mit großem Fleiß hätten sie das Bruttosozialprodukt der Stadt gesteigert, hätten den Arbeitskräftemangel kompensiert und sich mal mehr, mal weniger erfolgreich um die türkische Sprache und die landestypischen Sitten und Gebräuche bemüht. Um sich dann in jahrzehntelanger Heimwerkertätigkeit – immer in den Sommerferien – mit dem Ersparten den Traum vom Eigenheim in der alten Heimat Bielefeld zu erfüllen.
Mit einer bestechend simplen Umkehrung der Perspektive erzählt Istanbul die tragikomische Lebensgeschichte des Bielefelder Gastarbeiters Klaus Gruber in der fremden und schillernden Metropole. Zwischen Werkbank, Basar, dem bunten Nachtleben und Teehäusern (in denen es nirgendwo handgebrühten Filterkaffee gibt) erleben wir in deutschen Spielszenen den Auswandereralltag, während auf Türkisch die Sehnsucht nach Glück, Liebe und Heimat besungen wird.
Die Königin des türkischen Pop, Sezen Aksu, begleitete mit ihren Liedern schon Generationen von Türken durch ihr Leben. Sie liefert den Soundtrack für diesen überraschenden und liebevollen Liederabend über Heimat und das Ankommen in der Fremde, an dessen Ende man sich fast wünscht, die Geschichte wäre tatsächlich anders verlaufen.
Staatliches Russisches Ballett Moskau - Der Nussknacker
30 Jahre Staatliches Russisches Ballett Moskau in Deutschland
Gordejews Meistertänzer ab Weihnachten mit den größten Ballettklassikern auf Tournee

Verlässlich zur Weihnachtszeit kommen die besten Tänzerinnen und Tänzer aus einer der berühmtesten Talentschmieden der Welt nach Europa, um auch hier das Publikum mit den Meisterwerken der Russischen Ballettklassik zu begeistern. Über eine Million Zuschauer haben allein in Deutschland die Tanzkunst der Moskauer Spitzentänzer in den letzten drei Jahrzehnten besucht. Generationenübergreifend bewundern die Zuschauer das opulente Bühnenbild und die prächtigen Kostüme, vor allem aber die Perfektion, Anmut und Leidenschaft der zahlreichen Tänzerinnen und Tänzer des Ensembles.

Seit 1988 bis heute verlässt die Compagnie um Russlands Ballett-Legende Wjatscheslaw Gordejew einmal im Jahr ihr Moskauer Stammhaus, um durch Deutschland zu touren. Seither ist das Interesse an russischer Ballettkunst, wie sie das Staatliche Russische Ballett Moskau in unverfälschter Form repräsentiert, stetig gewachsen. 2018 feiert das Ensemble 30 Jahre Staatliches Russisches Ballett in Deutschland. Die Jubiläumstournee startet am 26. Dezember 2017. Mit den beiden Tschaikowsky Klassikern Schwanensee und Der Nussknacker – geht es dann unter anderem noch nach Berlin, Dresden, Frankfurt, München und Hamburg.

Seit seiner Gründung 1979 steht das Staatliche Russische Ballett Moskau für die klassische russische Ballettkunst in ihrer reinsten Form. Schwanensee, der Nussknacker und Dornröschen - die Klassiker der Ballettkunst – sind nach wie vor ein Muss für Ballettfreunde und die, die es werden wollen. Trotz der Jahre haben die Ballette nach der Musik von Peter Tschaikowsky nichts von ihrem Zauber verloren. Denn jede Generation an Tänzern bringt neue Elemente in die Klassiker, jede Generation will es vielleicht ein bisschen anders, eventuell besser und auf jeden Fall möglichst perfekt machen.

„Ein Tänzer muss ehrlich sein. Er sollte stets so tanzen, als wäre es für ihn das erste und das letzte Mal“ weiß Wjatscheslaw Gordejew. Sein Staatliches Russisches Ballett Moskau hätte es ohne diese Einstellung nicht an die Spitze der klassischen Ballettkunst gebracht – und sich vor allem nicht über drei Jahrzehnte an der Spitze gehalten.

Tschaikowskys „Der Nussknacker“ – der wundervolle Weihnachtsklassiker
Die berühmte Geschichte nach E.T.A. Hoffmann erzählt von dem Mädchen Clara. Am Weihnachtsabend erhält sie eine große Puppe, einen Nussknacker-Soldaten, als Geschenk. In der Nacht erwacht der Nussknacker plötzlich zum Leben – aber nicht nur er. Mit einer Armee von Zinnsoldaten muss sich der Nussknacker im weihnachtlich geschmückten Wohnzimmer gegen den Mäusekönig und dessen Mäusetruppen verteidigen. Clara eilt ihm zu Hilfe und der gerettete Nussknacker verwandelt sich vor ihren Augen in einen Prinzen. Nach einer Wanderung durch den Winterwald feiern die beiden bis zum Morgengrauen ein süßes und ausgelassenes Fest auf der Konfitüren-Burg. Den Ballettklassiker in einer Inszenierung des Staatlichen Russischen Balletts Moskaus auf der Bühne zu erleben gehört sicherlich zu den Höhepunkten einer jeden Theater-, Ballett- und Opernsaison.