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Lord of the Dance: Dangerous Games 2018
In neuem Gewand präsentiert sich die Erfolgsshow Lord of the Dance, die aktuell den Untertitel „Dangerous Games“ trägt. Nach fast zwei Jahrzehnten des Siegeszuges rund um den Globus hatte Stepp-Superstar Michael Flatley seiner Produktion 2014 ein leicht verändertes Aussehen verliehen, während die wesentlichen Elemente von Story und populären Tanzformationen erhalten blieben. Lord of the Dance zeigt sich in einer von riesigen LED-Wänden geprägten Kulisse und mit variierten Kostümen als eine Art „Best of“, das den Fans ein brillantes Wiedersehen mit diesem Dauer-Hit und bis zu 40 herausragenden Tänzern ermöglicht.

Vom 25. Februar bis 01. April 2018 gastiert Lord of the Dance/Dangerours Games in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 31 Auftritte stehen auf dem aktuellen Tourneeplan. Und in Wien wird am 01. April die 1.000ste Show im deutschsprachigem Raum gefeiert. Und das ist kein Aprilscherz!

Seit 1996 begeistert Lord of the Dance, das zum Kultereignis aufgestiegen ist, die Menschen in aller Welt. Mehr als 4 Millionen Besucher allein im deutschsprachigen Raum, rund 80 Millionen international, machen Lord of the Dance konkurrenzlos zum populärsten Showereignis der Gegenwart. Kaum fassbare 1.000 Aufführungen nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz belegen den einzigartigen Erfolg der irischen Stepp-Revolutionäre in diesen Breitengraden.

Lord of the Dance zeigte eine neue Entertainment-Dimension auf. Das „Klacken der Killerhacken“ erlebte einen Triumph ohne Beispiel. Die geniale Synthese aus Tanz, Folklore und Show entwickelte sich vom Geheimtipp zum phänomenalen Publikumsmagneten.

„Stepp wie Donnerhall“ lautete eine beispielhafte Schlagzeile, während an anderer Stelle ein „titanenhafter Auftritt mit Können, Kunst und Körper“ gerühmt wurde. Die anglo-amerikanischen Medien benutzten Superlativen wie „Weltweit die Besten“ (Los Angeles Times), „Unfassbar“ (Time Magazine) und „Die Welt liegt ihnen zu Füßen“ (New York Times). Lord of the Dance ließ in der Publikumsgunst alle anderen Highlights des Showbusiness, des Entertainment, der Rock- und Popmusik weit hinter sich. Die mit audiovisueller Opulenz ausgestattete Show verbindet Folklore, Hi-Tech-Popart sowie irisch-amerikanischen Stepptanz mit Flamenco-Affinität zu einer rhythmischen, melodischen und optischen Revue, die ihresgleichen sucht. Ein engagiertes Ensemble versetzt mit seiner Performance die Zuschauer stets in euphorische Stimmung.

Show-Erfinder und Super-Stepper Michael Flatley konzentriert sich nunmehr auf seine Arbeit als Regisseur und Choreograph. Mit alternierenden Stepp-Stars in den Hauptrollen behält Lord of the Dance jedoch stets seine ursprüngliche Faszination, wie die nicht abreißende Resonanz auf die Welttourneen immer wieder unter Beweis stellt.

Alvin Ailey American Dance Theater
Das Alvin Ailey American Dance Theater auf Tournee
Die legendäre Tanzcompany gastiert in Deutschland und der Schweiz

„Dance is for everybody“ – mit dieser Vision haben Alvin Ailey und seine Tänzer vor über 50 Jahren die Wahrnehmung des amerikanischen Tanzes verändert. Heute ist das Alvin Ailey American Dance Theater die international erfolgreichste Tanzcompany Amerikas. Jetzt kommt das legendäre Ensemble aus New York wieder nach Deutschland und in die Schweiz. Im Zentrum des Programms aus vier unverwechselbaren Choreografien steht Alvin Aileys Meisterwerk Revelations. Der Klassiker führt tief in den Süden Amerikas und zelebriert das afroamerikanische Erbe in Bildern von zeitloser Schönheit und Eleganz. In weiteren Stücken von den Choreografen Rennie Harris, Ronald K. Brown, Paul Taylor und Robert Battle überzeugen die über 30 Tänzerinnen und Tänzer als Ensemble und durch individuelle Perfektion.

Botschafter des Tanzes
Mit herausragender Beweglichkeit und tiefem Ausdrucksvermögen wechselt das Ensemble geschmeidig zwischen den Stilen und verknüpft Modern Dance mit Ballett, Hip-Hop und zeitgenössischen Einflüssen. Dabei begeistert die Company, die Tanz-Visionär Alvin Ailey ins Leben rief, durch ihre unnachahmliche Schönheit und Kraft. Mit bislang 25 Millionen Zuschauern in 71 Ländern liegt ihnen das Publikum weltweit zu Füßen. Nicht umsonst verlieh der US-Kongress dem Alvin Ailey American Dance Theater den Titel „Kulturbotschafter Amerikas in der Welt“. Damit würdigte er die Verdienste für die afroamerikanische Kulturgeschichte und das moderne amerikanische Tanzerbe. Ihm hat sich die Company ganz und gar verschrieben: berührend, mitreißend und mit ihrer ganzen Seele.
Danceperados of Ireland: Life Love and Lore Tour
“Danceperados of Ireland”
An authentic show of Irish music, song & dance


Die Begeisterung für den irischen Stepptanz ist im Namen dieser neuen irischen Tanzshow festgeschrieben. Frei aus dem Englischen übersetzt heißt sie „die Tanzwütigen“. Ja, die Iren können einfach das Tanzen, Singen und Spielen nicht sein lassen. Es liegt ihnen im Blut.

Das „Life, love and lore of the Irish travellers“ Programm handelt vom fahrenden Volk Irlands. Die irischen Traveller sind eine abgeschottete Minderheit mit ungewöhnlichen Bräuchen und Ritualen. Aberglaube und die Ehre der Familie spielen in ihrem Leben eine große Rolle. Aber auch Tanz, Gesang und Musik. Einige der größten Musiker und Tänzer Irlands waren und sind „Traveller“. Warum also nicht einmal einen Blick hinter die Kulissen wagen und die „Traveller“ zum Gegenstand einer Show machen?

Eines ist sicher. Hätten die irischen Nomaden nicht in den 50er und 60er Jahren an ihrer Sub-Kultur festgehalten, wäre Irish Folk womöglich von der Bildfläche verschwunden. Das Programm ist ein Tribut an die Traveller, die die irische Tradition am Leben hielten, auch in Zeiten, in denen sie nicht als „cool“ sondern als rückständig angesehen war.

Manche dieser an ihrem kulturellen Erbe hängenden Traveller-Familien sind heute zu Recht legendär. Sie und viele ihrer anonymen Weggenossen haben aber einen hohen Preis bezahlt. Ähnlich wie nordamerikanische Indianer wurden auch die irischen Nomaden in eine Art Reservate gesteckt. Sie verloren ihre althergebrachte Lebensweise und Berufe, die in einer industrialisierten Welt nicht gebraucht wurden. Depression, Alkoholismus und Kriminalität machten sich breit. Die Gesellschaft wandte sich von ihnen und ihren Problemen ab.
Die Tanzwütigen von Irland erzählen in bewegenden Liedern, Tänzen, historischen Fotografien und Tonaufnahmen vom Leben der Traveller im Wandel der Zeit. Mit einer unter die Haut gehenden Multivision ist das zweistündige Programm mehr als eine Tanzshow. Es ist im besten Sinne des Wortes großes Kino. Dem Ensemble gelingt es, das Publikum zu verblüffen und für das Unbekannte zu begeistern. Womöglich sogar ein paar Gräben zwischen den sesshaften und nicht sesshaften Teilen unserer Gesellschaft etwas einzuebnen.

Was die Danceperados von einer herkömmlichen Tanzshow unterscheidet, ist die Qualität der Tänzer, Musiker und Sänger. Sie leisten sich den Luxus, gleich ein musikalisches Sextett mit auf Tour zu nehmen. Die Musiker gehören zur Créme de la Créme des Irish Folk. Es sind einige All Ireland Champions dabei.

Für die Choreographie ist der mehrfache „World Champion“ Michael Donnellan zuständig. Er war sowohl Solist bei Riverdance als auch Lord of the Dance. Nach Michael Flatley dürfte er wohl der Stepptänzer mit dem größten Profil und einer beeindruckenden Biographie sein. . Aus einem großen Pool an Bewerbungen hat Michael die Besten ausgewählt. Die Klasse der Tänzer/innen kann man daran ersehen, dass es alle zusammen auf mehr als 40 World Dancing Champion oder All Ireland Titel bringen.

Ohne Playback zu arbeiten ist das wichtigste Alleinstellungsmerkmal dieser Show. Das Publikum auf diese Weise zu täuschen, wie es so oft bei anderen Produktionen üblich ist, können die Tanzwütigen nicht mit ihrem Ethos vereinbaren. Die Musiker und Tänzer lieben die künstlerische Herausforderung, ohne Netz und doppelten Boden zu tanzen und zu spielen. Nur so kann man spontan reagieren und auch improvisieren. Statt das Publikum mit Showeffekten zu blenden, überzeugen es die Danceperados mit einer überschäumenden Lebendigkeit und Authentizität. Alles ist live! Jetzt können die Weltmeister endlich zeigen was sie können!

Die Danceperados haben sich an die Spitze einer Bewegung gesetzt, die den irischen Stepptanz aus den Klauen der großen Produzenten befreien und ein Stück menschlicher, freier und näher an den Ursprüngen machen möchte.
Gojira: Magma European Tour
Seit 20 Jahren führt das Quartett Gojira die französische Death Metal-Szene an und erspielte sich auch einen international bedeutenden Namen. Mit jedem Album wuchs die weltweite Akzeptanz. Inzwischen gehören Gojira zu den führenden Acts des Genres. Mit ihrem aktuellen, im vergangenen Juni erschienenen Album „Magma“ gelang ihnen der bislang höchste Einstieg in die internationalen Hitlisten – Top Ten in Frankreich, Finnland, Norwegen, Österreich und der Schweiz, Top-30-Platzierungen in Australien, den USA, England, Deutschland und vielen weiteren Nationen: Nahezu überall notierte das Werk hoch in den Charts. Tourneen rund um den Globus manifestieren derzeit ihren weitreichenden Erfolg.

Gojira stammen aus Bayonne, einem malerischen Städtchen an der französischen Westküste. Umgeben von unberührter Natur und bedeutsamer Geschichte, wurden die Mitglieder von klein auf für die Schönheit und Zerbrechlichkeit unseres Planeten sensibilisiert. Seit ihrer ersten Veröffentlichung steht die Erhaltung der Umwelt und die Spiritualität des Zwischenmenschlichen im Zentrum ihrer Arbeit. Mit ihren Songs bemüht sich die Band, die Hörer zu einem achtsamen Leben zu animieren und Anregungen zu geben, wie man den eigenen Alltag nachhaltig und umweltverträglich gestalten kann. Ein großes Vorhaben, das auf viel Beachtung stößt.

Verbunden mit einem vielschichtigen Sound, der neben Death Metal auch zahlreiche Elemente aus dem Thrash, Progressive und Groove Metal enthält, ist es Gojira gelungen, eine individuelle Nische innerhalb des Genres zu kreieren. Vergleiche mit Metal-Größen wie Meshuggah, Mastodon, Sepultura oder Neurosis sind insofern angebracht, aber nur zum Teil treffend. Denn Gitarrist und Sänger Joseph Duplantier, sein Schlagzeug spielender Bruder Mario, Gitarrist Christian Andreu und Bassist Jean Michel Labadie bewegen sich stilistisch, optisch und textlich in einem bezugsoffenen Rahmen, der enge Zusammenhänge zwischen den Songs und ihren Inhalten schafft und damit weit über die eigentliche Musik hinausgeht.

Auf dieser Grundlage haben sich Gojira eine treue, internationale Fanbasis geschaffen. Mit jedem Album, vom Debüt „Terra Incognita“ (2001) über „The Link“ (2003), „From Mars To Sirius“ (2005), „The Way Of All Flesh“ (2008) und „L’Enfant Sauvage“ (2013), haben Gojira ihren hochvirtuosen, mit vielen rhythmischen Finessen ausgestatteten Stil erfolgreich verfeinert und weiterentwickelt. „L’Enfant Sauvage“ stieg erstmals in jedem wichtigen Musikmarkt der Welt in die Charts und ermöglichte der Band die Planung einer ausgedehnten Welttournee, die anschließend in Form des CD-/DVD-Livepakets „Les Enfants Sauvages“ konserviert wurde.

Überdies ergänzen Gojira ihren Sound gerne durch Kollaborationen. So gehört Joseph Duplantier seit 2008 zur festen Besetzung der brasilianischen Metal-Größe Cavalera Conspiracy und verarbeitet diese Erfahrungen in der eigenen Band. Für „The Way Of All Flesh“ luden sie Shouter Randy Blythe ein, der das Album mit seinem intensiven Organ bereichert. Das aktuelle Album „Magma“ markiert nun zwei Zäsuren in der Arbeit der Band: Zum einen installierten sie vor den Aufnahmen erstmals ein eigenes Studio in New York, wo sie künftig jederzeit arbeiten können. Zum zweiten starb unmittelbar vor Beginn der Aufnahmen die Mutter von Joseph und Mario Duplantier. Beide Ereignisse hätten dazu geführt, so Joseph, „dass wir das fokussierteste Album unserer Kariere aufnehmen wollten. Klare Grooves und Strukturen, kein Ballast – einfach gute Songs in optimalem Sound.“

Können und mitreißende Musikalität dieses Vierers erlebt man indes erst live. Hier brechen alle stilistischen Dämme, stimmungsvolle Passagen wechseln sich ab mit kraftvollen Instrumental-Einlagen. So werden auch ihre anstehenden Deutschland-Shows zweifellos zu außergewöhnlichen Happenings für jeden Fan harter Musik.