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Max Raabe Karten für ihre Events 2017
Ein Mikrophon, ein Flügel, ein Sänger und ein Pianist. Mehr braucht es nicht, um die Leichtigkeit, Tiefe, Komik und Tragik des Lebens zu spiegeln. Max Raabe und Christoph Israel wandeln durch die Musik der Weimarer Republik und heben ungehörte und längst vergessene Schätze: Bekannte und weniger bekannte Titel, die in einer spannenden Zeit entstanden sind und scheinbar unaufgeregt den Abgrund erahnen lassen, an dem sie zum ersten Mal zu hören waren.

Max Raabe – Vita

Der Sänger kam am 12. Dezember 1962 in Lünen als Matthias Otto zur Welt. Weithin bekannt wurde er aber unter seinem Künstlernamen Max Raabe. Schon früh begann er zu singen – zunächst im Kinderchor der Kirche in seiner Heimatstadt, später auch in der Kantorei eines Internats in Paderborn, wo er seine schulische Ausbildung erhielt. Nach Beendigung der Schule zog es Max Raabe, wie so viele Künstler in dieser Zeit, als Zwanzigjährigen nach Westberlin. Dort nahm er Gelegenheitsjobs an, mit denen er nicht nur seinen Lebensunterhalt, sondern auch private Gesangstunden finanzierte. 1988 schaffte Max Raabe den Sprung an die Hochschule der Künste Berlin, die er 1995 als ausgebildeter Opernsänger im Stimmfach Bariton verließ.

Max Raabe und das Palastorchester

Schon vor seiner Aufnahme an der Hochschule hatte Max Raabe gemeinsam mit einigen Freunden das Palastorchester gegründet. Mit Liedern und Chansons, die im Stil der 1920er- und 30er-Jahre vorgetragen wurden, feierte das Ensemble bald erste Erfolge. Größere Aufmerksamkeit erlangte Max Raabe zum ersten Mal im Jahr 1992, als er mit dem Titel Unter den Pinien von Argentinien bei einer Aufführung des von Peter Zadek im Theater des Westens inszenierten Theaterstücks Der Blaue Engel auftrat. Der Durchbruch gelang ihm jedoch erst zwei Jahre später, als er mit seinem Palastorchester in der Filmkomödie Der bewegte Mann zu sehen war.

Klassiker und eigene Werke

Auch wenn Max Raabe meist gemeinsam mit dem Palastorchester auftritt, so ist er doch ebenso als Solist aktiv. Immer jedoch bleibt er dabei seinem Stil treu und präsentiert seine Songs im Stil der Vorkriegszeit. Neben bekannten Klassikern aus dem Repertoire der Comedian Harmonists, interpretiert Max Raabe auch Werke aus seiner eigenen Feder. Mit Titeln wie Kein Schwein ruft mich an 1992 oder Klonen kann sich lohnen feierte er große Erfolge. Mit dem Album Küssen kann man nicht alleine aus dem Jahr 2011, schaffte es Raabe nicht nur in die deutschen Charts, sondern auch in die von Österreich, der Schweiz und Schweden.


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