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Max Raabe & Palast Orchester Karten für ihre Events 2018
Der perfekte Moment…wird heut verpennt
Für das neue Album und die Tournee 2018 hat Max Raabe herausgefunden, wie man gute Lieder schreibt: man tut am besten nichts! Nur so kann Raum für den perfekten Moment entstehen, in dem die Muse küsst. ‚Ich bleib zu Haus und liege hier einfach nur so rum‘ singt sich so leicht - im Titelsong.

Aber die Realität sieht ganz anders aus.
Zwar hat Max Raabe Vergnügen daran, sich mit Popfachkräften auszutauschen, wenn man allerdings Annette Humpe, Christoph Israel, Peter Plate, Ulf Leo Sommer, Daniel Faust und Achim Hagemann unter einen Hut bringen will, dann kann es schon dauern bis der perfekte Moment gefunden, niedergeschrieben und eingesungen ist.

„Der perfekte Moment .. wird heut verpennt“ ist auch der Titel des neuen Programms 2018 von Max Raabe & Palast Orchester. Mit Leichtigkeit verbindet sich die feine Ironie der Lieder aus den 20er und 30er Jahren mit dem schrägen Humor in “Raabe-Pop”-Liedern wie „Guten Tag, liebes Glück“, „Ich bin dein Mann“ und „Willst du bei mir bleiben“. Oder dem rasanten „Fahrrad fahr’n”.

Herr Raabe hat sich zur Unterstützung dieser Tour seinen Namensvetter aus der Tierwelt zur Seite geholt. Auf den Plakaten sieht man wie Raabe, Max und Rabe, Rudi gemeinsam auf der Leitung sitzen: Der perfekte Moment!

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Max Raabe – Vita

Der Sänger kam am 12. Dezember 1962 in Lünen als Matthias Otto zur Welt. Weithin bekannt wurde er aber unter seinem Künstlernamen Max Raabe. Schon früh begann er zu singen – zunächst im Kinderchor der Kirche in seiner Heimatstadt, später auch in der Kantorei eines Internats in Paderborn, wo er seine schulische Ausbildung erhielt. Nach Beendigung der Schule zog es Max Raabe, wie so viele Künstler in dieser Zeit, als Zwanzigjährigen nach Westberlin. Dort nahm er Gelegenheitsjobs an, mit denen er nicht nur seinen Lebensunterhalt, sondern auch private Gesangstunden finanzierte. 1988 schaffte Max Raabe den Sprung an die Hochschule der Künste Berlin, die er 1995 als ausgebildeter Opernsänger im Stimmfach Bariton verließ.

Max Raabe und das Palastorchester

Schon vor seiner Aufnahme an der Hochschule hatte Max Raabe gemeinsam mit einigen Freunden das Palastorchester gegründet. Mit Liedern und Chansons, die im Stil der 1920er- und 30er-Jahre vorgetragen wurden, feierte das Ensemble bald erste Erfolge. Größere Aufmerksamkeit erlangte Max Raabe zum ersten Mal im Jahr 1992, als er mit dem Titel Unter den Pinien von Argentinien bei einer Aufführung des von Peter Zadek im Theater des Westens inszenierten Theaterstücks Der Blaue Engel auftrat. Der Durchbruch gelang ihm jedoch erst zwei Jahre später, als er mit seinem Palastorchester in der Filmkomödie Der bewegte Mann zu sehen war.

Klassiker und eigene Werke

Auch wenn Max Raabe meist gemeinsam mit dem Palastorchester auftritt, so ist er doch ebenso als Solist aktiv. Immer jedoch bleibt er dabei seinem Stil treu und präsentiert seine Songs im Stil der Vorkriegszeit. Neben bekannten Klassikern aus dem Repertoire der Comedian Harmonists, interpretiert Max Raabe auch Werke aus seiner eigenen Feder. Mit Titeln wie Kein Schwein ruft mich an 1992 oder Klonen kann sich lohnen feierte er große Erfolge. Mit dem Album Küssen kann man nicht alleine aus dem Jahr 2011, schaffte es Raabe nicht nur in die deutschen Charts, sondern auch in die von Österreich, der Schweiz und Schweden.