Siebenschläfer / Klaus Adolphi & Kathrin - Tickets

Siebenschläfer / Klaus Adolphi & Kathrin Tickets
21. Oktober 2018 - 21. Oktober 2018
Romantik Folk
SIEBENSCHLÄFER


mit
Kathrin Peter
Sopran / Blockflöten / Schalmei/ Glockenspiel / Percussion
Klaus Adolphi
Bariton / Laute / Cister / Gitarren/ Mandocello / Mandola / Percussion

Das Konzertprojekt von Klaus Adolphi (HORCH / The Aberlour’s) mit Kathrin Peter (Opernchor Halle/Cantiga) widmet sich Liedern von Renaissance bis Romantik, von Angel-bis Anhaltsachsen, von Shakespeare bis Adolphi. Keltische Mystik trifft auf Vagantenverse des 12. Jahrhunderts, Eichendorff auf Kollege Novalis, deutsche Historie auf schottische Legenden.
Perlende Arpeggien diverser Saiteninstrumente (Cister/Mandola/ Mandocello/Laute/Gitarre) und ein klarer, wandelbarer Sopran offerieren vor allem die filigranen Seiten vieler Adolphi-Kompositionen und –Bearbeitungen.
REZENSION/HALLE/MZ/SAALEKURIER. 22.06.10,

Romantischer Ritt durch den Märchenwald
Ein Hauch von Loreena McKennitt hängt in der Luft, und ein wenig Lisa Gerrard und Enya auch, wenn die Siebenschläfer auf der Bühne stehen. Die Laute klingt, eine klassisch ausgebildete Frauenstimme singt, die Musik ist leise und die Stimmung andachtsvoll. "Romantic Folk" nennt Klaus Adolphi, Mitgründer der Folklegende Horch und zuletzt vor allem mit seiner Band The Aberlour's unterwegs, die Musik seines Projekt, mit der er sich selbst einen langgehegten Wunsch erfüllt: "Ich wollte mal mit einer Frauenstimme arbeiten und damit neue kompositorische und klangliche Möglichkeiten ausprobieren", beschreibt der Multiinstrumentalist aus Halle. Mit Kathrin Peter, die im Opernchor Halle und bei der Formation Cantiga singt, fand der Musiker genau die richtige Stimme für seine "romantische Annäherung an Lieder von Renaissance bis Romantik", wie er es nennt. Steht bei Horch der Barock'n'Roll im Mittelpunkt und bei den Aberlour's die irische Folklore, schleicht der Siebenschläfer-Sound auf Samtpfoten heran. Adolphi spielt exotische Instrumente aus längst vergangenen Zeiten, Kathrin Peters Sopran fliegt durch die höchsten Höhen und schwebt unter dem Dach der Kirchen, in denen die beiden Musiker ihr Programm am liebsten aufführen, "weil es dorthin einfach am besten passt", wie Adolphi glaubt.
Musik wie ein Ritt durch den Märchenwald, vorbei an verwunschenen Burgen und zurück in der Zeit, dorthin, wo die Welt noch voller Rätsel und also voller Zauber war. Eine Reise, die die beiden Musiker genauso geplant haben. "Es geht von Angel- bis Anhaltsachsen, von Shakespeare bis Adolphi", sagt der 48-Jährige. Grenzen gibt es nicht in dieser Musik, mit der das Siebenschläfer-Duo nach einer ausverkauften Premiere in der halleschen Pauluskirche in den nächsten Tagen auf Tournee gehen wird. "Keltische Mystik trifft auf Vagantenverse des 12. Jahrhunderts, Eichendorff auf Novalis, deutsche Historie auf schottische Legenden", verspricht Adolphi "spannende Brückenschläge zwischen Historie und Gegenwart". Die selten bleiben werden, denn "die Aberlour's und Horch lassen nicht viel Zeit für solche Ausflüge".
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