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Simple Minds mit „Walk Between Worlds“ auf Tour

Die Simple Minds haben eine neue Schallplatte aufgenommen. Ja, in diesem Fall muss man tatsächlich Schallplatte sagen, denn Sänger Jim Kerr und Gitarrist Charlie Burchill haben sich an alte Zeiten erinnert und an ein Format, das im elektronischen Download- und Streaming-Zeitalter doch gar nicht anachronistisch wirkt. „Walk Between Worlds“ erscheint Anfang Februar mit acht Songs und einer Laufzeit von 42 Minuten. Quasi zwei Vinyl-Seiten mit je vier Songs. Das ganze Album würde auf eine Seite einer 90er-Cassette passen und feiert noch einmal längst vergessene Zeiten. Teil eins erinnert an mit seinem gläsernen Gitarren-Sound und dem New-Wave-Groove an die prägende Postpunk-Ära, während die B-Seite deutlich breitwandiger daherkommt, mit aufwändigen und orchestralen Arrangements, die die Schotten in den berühmten Studios an der Londoner Abbey Road aufgenommen haben. Zusammen mit den Produzenten Andy Wright und Gavin Goldberg, die auch schon für das Erfolgsalbum „Big Star“ die Verantwortung übernahmen, haben die Simple Minds ein Album aufgenommen, das die bald 40 Jahre umspannende Karriere einer größten und erfolgreichsten britischen Bands zusammenfasst und weiterführt. Sie zitieren sich augenzwinkernd musikalisch selbst und schweifen inhaltlich in ihre Geschichte zurück wie in „Barrowland Star“, einem Stück über den Glasgower Ballroom, in dem die Simple Minds einige denkwürdige Auftritte gespielt haben. Dass „Walk Between Worlds“ trotz dieser Reminiszenzen nicht rückwärtsgewandt klingt, verdankt die Platte dem Line-up, das aus den Musikern besteht, die auch schon bei der umjubelten Acoustic-Tour mit auf der Bühne standen. Mit der fantastischen Schlagzeugerin Cherisse Osei, den Backgroundsängerinnen Catherine AD und Sarah Brown, dem Multi-Instrumentalisten Gordy Goudie und dem Bassisten Ged Grimes wirke die Band laut Kerr „eher wie von Sly & The Family Stone inspiriert als wie eine traditionelle Männer-Rockband“. In dieser Besetzung gehen die Simple Minds im kommenden Sommer auch wieder auf Festival-Tour. Die Auftritte werden dabei zweigeteilt wie die neue Platte sein: Zunächst wird „Walk Between Worlds“ komplett aufgeführt, dann folgt ein weiteres, sehr klassisches Set, mit allerdings frischen und der Band angepassten Arrangements all der großen Hits der Band.
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Simple Minds – Vita

Sie waren eine der Rock-Bands der 80er und 90er Jahre und füllen auch weiterhin weltweit die Konzerthallen. Simple Minds starteten ihre Karriere vor über 30 Jahren in Schottland und haben über 60 Millionen Tonträger verkauft.

– Gründung: 1978 – Herkunft: Glasgow, Schottland – Genre: New Wave, Rock

Die Anfänge in Schottland

Bevor Simple Minds auf der ganzen Welt die Charts stürmten, starteten sie ihre Karriere als Coverband Biba-Rom!. Von 1975 bis 1978 waren die Musiker Jim Kerr (Gesang), Charlie Burchill (Gitarre) und Brian McGee (Schlagzeug) unter diesem und anderen Bandnamen aktiv, bevor sie Simple Minds gründen. Noch im gleichen Jahr unterschrieb die Band ihren ersten Plattenvertrag und nahm das erste Studioalbum auf. Dieses erscheint im Frühjahr 1979 unter dem Namen Life in a Day. Bereits im Herbst lassen Simple Minds Album Nummer zwei mit dem Titel Real to Real Cacophony folgen. Obwohl sich Life in a Day in Großbritannien vergleichsweise gut schlägt, erweisen sich die beiden Nachfolger nicht gerade als Kassenschlager. Nach Streitigkeiten mit dem Label stehen Simple Minds Anfang der 80er Jahre vor dem Aus.

Der weltweite Durchbruch

Sänger Peter Gabriel ist es, der Simple Minds 1980 vor dem Ende rettet und als Vorgruppe mit auf Tour nimmt. Anschließend trennt sich die Band von ihrem Label und kommt bei Virgin Records unter. Es folgt der musikalische Durchbruch. Das Album New Gold Dream stürmt die britischen Charts und verbucht als beste Platzierung Rang drei. Mit dem Nachfolger Sparkle in the Rain im Jahr 1984 können Simple Minds dann nicht nur erstmals die Spitzenposition in den Charts erobern, sondern auch international punkten. In Deutschland holt sich Platte den 11. Platz. Es folgen fünf weitere Alben, die sich alle in den deutschen Top 10 platzieren können. Im Jahr 1989 geht es mit Street Fighting Years sogar auf Platz eins der Charts.

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