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The Low Anthem entführen in die Tiefen der Meere
Fünftes Album „The Salt Doll Went to Measure the Depth of the Sea“ ein großes Stück Konzeptkunst
Exklusive Deutschland-Show am 2. Mai in Köln


Von ihrer Rolle als Pioniere des großen US-Folk-Revivals über die Phase einer konzeptuellen Experimentalband hin zu der einzigartigen Formation zwischen sparsamer Indie-Musik im Wechselspiel mit Vintage-Elektronik-Klängen haben The Low Anthem aus Providence/Rhode Island innerhalb eines Jahrzehntes einen weiten Weg hinter sich gebracht. Mit ihrem am 23. Februar erschienenen fünften Album „The Salt Doll Went to Measure the Depth of the Sea“ hat die Band rund um die beiden Multiinstrumentalisten Ben Knox Miller und Jeff Prystowsky nach ausgiebigen experimentellen Arbeiten ein neues Gesamtkonzept erschaffen, das förmlich schwerelos zwischen Indie, Folk, Avantgarde und spannender Elektronik oszilliert. Wie schon bei allen vorangegangenen Arbeiten, bietet auch diese Platte ein übergeordnetes inhaltliches Konzept: Dieses Mal nehmen uns The Low Anthem mit in die Tiefen der Meere und evaluieren damit klanglich die nach wie vor mysteriösesten Regionen unseres Planeten. Wie aufregend dies klingt, davon kann man sich am 2. Mai im Rahmen eines exklusiven Showcases in Köln überzeugen.

Als sich Ben Knox Miller (Gesang, Gitarre, Piano, Trompete) und Jeff Prystowsky (Schlagzeug, Bass, Synthesizer) erstmals begegneten, bemerkten sie schnell zwei gemeinsame Interessen: Jene für die zeitgenössische US-Jazz-Szene, sowie ihre gemeinsame Begeisterung für ein regionales Baseball-Team. Aus diesen Leidenschaften wuchs schnell der Wunsch, gemeinsam Musik zu machen. Zunächst spielten sie in verschiedenen Jazz-, Klassik- und Elektronik-Formationen zusammen, bevor sie 2006 The Low Anthem gründeten. Von ihren ersten beiden, noch stark im gerade neu entstehenden Folk-Revival verhafteten Alben „What the Crow Brings“ (2007) und „Oh My God, Charlie Darwin“ (2008) konnte die Band, die ihren Sound von Anbeginn gern mit eher selten verwendeten Instrumenten wie Klarinette, Dulcimer, Tabla oder Pianet schmückt, auf reiner DIY-Ebene mehr als 100.000 Exemplare verkaufen.

Mit dem folgenden Album „Smart Flesh“ (2011) lösten sich The Low Anthem vom Folk-Sound, stattdessen dekonstruierten sie ihre gesamte Band-Ästhetik und legten ein höchst experimentelles Avantgardewerk vor. Rund um das nächste, nicht minder eigenwillige Werk „Eyeland“ (2016) betätigten sich die beiden Hauptakteure, die sich bei The Low Anthem stets mit weiteren, wechselnden Multiinstrumentalisten umgeben, als Denkmalschützer: In Kooperation mit der Stadt Providence restaurierten sie ein altes Vaudeville-Theater, in dessen Keller sie ihr eigenes Studio einbauten.

Ebendort entstand nun auch das neue Werk „The Salt Doll Went to Measure the Depth of the Sea“, auf dem Miller und Prystowsky gemeinsam mit Bryan Minto (Gitarre, Harmonika) und Florence Grace Wallis (Violine, Gesang) 12 Songs darbieten, die zugleich zerbrechlich, nuanciert und ehrlich sind. Akustische Arrangements, gewürzt mit subtilen und fragmentierten Elektronik-Elementen, verbinden Songs, die zugleich organisch wie auch konzeptionell erscheinen.
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