Avenue Q - Theater Bielefeld - Tickets

Avenue Q - Theater Bielefeld Tickets
23. November 2017 - 5. Mai 2018
AVENUE Q

Musical von Robert Lopez, Jeff Marx (Musik und Gesangstexte) und Jeff Whitty (Buch), basierend auf einem Originalkonzept von Robert Lopez und Jeff Marx // Deutsch von Dominik Flaschka (Dialoge) und Roman Riklin (Songtexte)


Darf man eigentlich Witze über Schwule, Verzeihung: Homosexuelle machen? Wozu wird das Internet am häufigsten gebraucht? Was ist rassistisch und was nicht? Die nicht gerade mundfaulen Bewohner der Avenue Q tappen lustvoll in diese Fettnäpfchen der politischen Korrektheit, und sie dürfen das: Schließlich liegt die Avenue Q quasi Ecke an Ecke mit der Sesamstraße und die ist ja bekannt dafür, dass sie ihren Zuschauern auf höchst vergnügliche Weise die Welt erklärt. Puppen und Menschen geben sich in der Avenue Q ein fröhliches Stelldichein und sie tragen ihre ganz alltäglichen Probleme auf der Zunge. Gesungen und getanzt wird buchstäblich bis zum Orgasmus, aber keine Angst: Man muss schon sehr humorlos sein, um hier einen ernsthaften Anschlag aufs Schamgefühl zu befürchten. Solange Daniel Küblböck als Hausmeister die Schlüssel in der Hand hat, hängt in der Avenue Q der Haussegen nie so ganz schief (allerdings auch nicht wirklich gerade). Princeton landet hier nach seinem Studienabschluss, er ist auf Wohnungssuche und verliebt sich in Kate Monster, die seit Jahren auf den Traumprinzen wartet. Trekkie Monster (nicht verwandt!) verbringt seine Tage und Nächte vor dem Bildschirm, während Christmas Eve und ihr Mann Brian dringend Arbeit brauchen. Rod teilt sich mit Nicky eine Wohnung und hätte gern mehr von ihm, als er sich eingesteht. Lucy D.

Schlampe verdreht den Männern gründlich den Kopf, bis sie selbst eine Gehirnwäsche erhält, und wer von uns würde nicht gern mal die kleinen Teufelchen zu Gesicht bekommen, die uns immer so verführerische wie schlechte Ideen einreden? »Willkommen bei den Bullshit-Bären« könnte der Untertitel zur Show heißen, und genau das ist Avenue Q: Eine großartige Show mit Puppen, Menschen, ihren Schicksalen und wunderbar übergriffigen Songs, die wir – zur Sicherheit – erst ab 16 Jahren empfehlen.

Die beiden Autoren, Robert Lopez, der in New York geboren wurde und in Yale studierte, und Jeff Marx, der aus Florida kam und in Michigan studierte, hatten finanzielle Schwierigkeiten, als sie 1999 die Idee zu Avenue Q hatten: »Wir hatten keinen Manager, wir waren niemand und lebten von Aushilfsjobs. Wir schrieben über das Leben, das wir damals führten – wir waren beide extrem arm und fragten uns, wie wir jemals unseren Lebensunterhalt bestreiten sollten«, erinnerte sich Jeff Marx. Im März 2003 kam das Stück am Broadway heraus und lief dort äußerst

erfolgreich bis 2009. Die deutschsprachige Erstaufführung fand 2011 in St. Gallen und die deutsche Erstaufführung 2012 in Mannheim statt – beide übrigens u. a. mit Stefanie Köhm, die Kate Monster auch in der Bielefelder Neuinszenierung spielen wird. Die Songs, die Puppen wie Menschen zu singen haben, bleiben nicht nur im Ohr, sondern verbreiten auch unerschütterlich gute Laune. Willkommen in der Avenue Q!

MUSIKALISCHE LEITUNG

William Ward Murta, geboren in Fort Smith/Arkansas und aufgewachsen in Oklahoma, ist seit 1984 Musical-Kapellmeister am Theater Bielefeld. Er übernahm die musikalische Leitung vieler Produktionen wie Cabaret, Evita, Chicago, La Cage aux Folles, Piaf, Die Comedian Harmonists, der Uraufführung von James Lyons Für mich soll’s rote Rosen regnen, Franz Wittenbrinks Männer – Tore, Tränen und Triumphe, Sekretärinnen und Mütter, außerdem She Loves Me, Jekyll & Hyde, Me and My Girl, Crazy For You, The Scarlet Pimpernel, Chess, Company, The Birds of Alfred Hitchcock, City of Angels, Die Hexen von Eastwick, Bonnie & Clyde, Sunset Boulevard, A Little Night Music und Hochzeit mit Hindernissen.

Murta ist in Musikerkreisen ein gefragter Arrangeur; zahlreiche seiner Arrangements gehören zu den Standards von Musical- und Gala- Aufführungen im In- und Ausland. Darüber hinaus komponiert Murta eigene Musicals: 1987 M ... wie Marilyn und sein Werk über das Leben von Galileo Galilei, Starry Messenger (Sternenbote), das 2004 sehr erfolgreich am Theater Bielefeld uraufgeführt wurde. Zu Beginn der Spielzeit 2010/11 folgte ebenso erfolgreich die Uraufführung von The Birds of Alfred Hitchcock und in der Spielzeit 2016/17 die Uraufführung von Das Molekül.

INSZENIERUNG

Christian Lugerth, geboren 1956, ist Schauspieler, Regisseur und Theaterautor. Nach Engagements in Düsseldorf, Köln, Bonn und Münster war Lugerth von 1991-94 festes Ensemblemitglied am Landestheater Tübingen, bevor es ihn zu Festengagements nach Neuss und Gießen zog. Davor und danach liegen zahlreiche Inszenierungen u. a. in Freiburg, Kiel, Oppenheim, Nürnberg.

Nick Westbrock startete seine Theaterkarriere als Praktikant in seiner Heimatstadt Gießen. Als Mitarbeiter im Kinder- und Jugendtheater sowie als Regieassistent für Schauspiel und Musiktheater arbeitete er u. a. mit Thomas Goritzki, Astrid Jakob und Christian Lugerth zusammen. Er leitete Workshops und erarbeitete mit dem Theaterjugendclub Survival of the Fittest (Mai 2013), Homo Absurdus (Mai 2014) und Organisierte Schallereignisse – Der Rhythmus, der dich bewegt! (Juni 2015). Im Kulturzentrum Waggonhalle in Marburg führte er regelmäßige Musicalproduktionen im Sommer ein und inszenierte: Kit Kat Klub – Eine Hommage an John Kander und Fred Ebb (August 2014) und Sweeney Todd (August 2015). Seit 2015 ist Nick Westbrock am Theater Bielefeld als Regieassistent und Abendspielleiter im Musiktheater engagiert. Hier inszenierte er bereits das mobile Theaterstück Es kommt der Tag sowie Swing Mr. Jurmann im Loft.

BÜHNE UND KOSTÜM

In Freiburg geboren, studierte Udo Herbster nach ersten Bühnenhospitanzen und -assistenzen am Freiburger Theater an der Hochschule für Gestaltung Offenbach im Bereich Bühnen- und Kostümbild sowie Theatertheorie. Währenddessen war er als Ausstatter in Film- und Videoproduktionen tätig. Seit dem Studienabschluss (Diplom-Designer) im Jahr 2004 arbeitet er als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner u. a. an den Staatstheatern in Wiesbaden und Braunschweig, am Schauspielhaus Bochum, den Stadttheatern in Gießen, Augsburg, Coburg und Nordhausen. Hier entstand 2012 in Zusammenarbeit mit Jutta Ebnother die Produktion RAVEL. Von 2007 bis 2012 war Udo Herbster auch Dozent für räumliches Gestalten und experimentelles Design an der Academy of Visual Arts Frankfurt am Main.

CHOREOGRAFIE

Michaela Duhme spielte bereits während ihrer Studienzeit im Musical Urintown am Emma-Theater Osnabrück die Rolle des Grundschlechten Gretchens. Es folgten Engagements in den Ensembles von Crazy for You, Anything goes und Chess am Theater Bielefeld. Nachdem sie die Rolle der Jenny in Sondheims Musical Company am Theater Bielefeld und am Nationaltheater Mannheim verkörpert hatte, war sie in der Europa- Uraufführung von Bonnie & Clyde zu sehen.

In der Stepptanz-Show All That Tap tanzte Michaela Duhme als Solistin im Schlosspark-Theater in Berlin. Als Kit Kat Girl war sie im Sommer 2015 bei den Luisenburgfestspielen Wunsiedel in Cabaret beteiligt, außerdem spielte sie Mary in Sunset Boulevard – nun wieder am Theater Bielefeld.

Im Herbst 2015 und Frühjahr 2016 war Michaela Duhme mit dem Musical Burnout in Deutschland und Österreich auf Tournee. Im Sommer 2016 entwickelte sie mit ihrem Kollegen Alexander von Hugo die Stepptanz- Revue Wenn wir über Schatten tanzen, die in Kooperation mit der Landesbühne Oberfranken u. a. am Staatstheater Cottbus gezeigt wurde. Das Bielefelder Publikum erlebte sie zuletzt als Kitty in Hochzeit mit Hindernissen.

BESETZUNG

Princeton / Rod / weitere Rollen Thomas Klotz
Kate Monster / weitere Rollen Stefanie Köhm
Brian Martin Christoph Rönnebeck
Christmas Eve Anna Mari Takenaka
Daniel Küblböck Norbert Kohler
Lucy D. Schlampe /
Umzugskartons / Lavinia
Semmelmöse / weitere Rollen Michaela Duhme
Nicky / Trekkie Monster /
Umzugskartons / Neuankömmling /
weitere Rollen Benedikt Ivo
Bullshit-Bären / Umzugskartons /
Ricky / weitere Rollen Katharina Schutza



Avenue-Q-Band (Jörn Brackelsberg, Arndt Hesse, Adam Laslett/Anahit Ter-Tatshatyan, William Ward Murta, Michael Rossberg, Andreas Scheinhütte)

Thomas Klotz konnte schon während seines Studiums an der Folkwang Hochschule Essen sein Können im Musical Cabaret in Düsseldorf und bei den Sommerfestspielen Bad Hersfeld in Evita unter Beweis stellen. Nach seinem Studium spielte er ab 2001 in Stuttgart bei Der Tanz der Vampire u. a. den Alfred. Danach zog es ihn nach Hamburg, wo er 2003 als Sky und Eddie in Mamma Mia! im Operettenhaus engagiert war. Ebenfalls in Hamburg war er Teil der Europa-Premierenbesetzung des Musicals Dirty Dancing, wo er ab 2006 zunächst in den Rollen Billy, Neil Kellerman und Solosänger zu sehen war. Ab 2007 wurde er die Erstbesetzung des Neil Kellermann. Im Sommer 2007 zog es ihn noch einmal zu Der Tanz der Vampire, diesmal als Erstbesetzung des Alfred. Es folgte ein Engagement bei den Freilichtspielen in Tecklenburg, wo er 2008 als Ren McCormack in Footloose glänzte. Danach konnte man Thomas Klotz für die Weltpremiere des Musicals Der Schuh des Manitu im Berliner Theater des Westens gewinnen, wo er den Falschen Hasen, aber auch den Winnetouch spielte.

2010 ging er mit Grease auf Deutschlandtournee, wobei er die Rolle des Roger verkörperte. 2011 wirkte er an der Produktion Songs for a New World im Loft des Theaters Bielefeld mit, um danach noch einmal auf Tournee zu gehen, diesmal als der Eisenbahnkater Skimbleshanks in dem Musical Cats. 2013 spielte Thomas erneut in Bielefeld, diesmal im Musical City of Angels (Jimmy Powers), wo er auch für die Choreografie verantwortlich war. Außerdem spielte er im Loft des Theaters Bielefeld das zwei Personen Musical Die letzten fünf Jahre. Er war 2014 Teil der Europapremiere des Musicals Bonnie und Clyde, wo er den Ted Hinton verkörperte. Im Sommer 2015 spielte er bei den Sommerfestspielen in Klingenberg den Jonathan Harker in Wildhorns Musical Dracula. Ebenfalls 2015 war er in der Welturaufführung des Musical Burnout in der Hauptrolle Ben zu sehen. 2016 spielte er den Joe Gillis in dem Musical Sunset Boulevard bei den Schlossfestspielen Ettlingen. 2016/17 konnte man Thomas als Armand St. Just im Theater Chemnitz bei Scarlet Pimpernel sehen. Thomas gewann außerdem 2016 den Deutschen Musical Theater Preis als Bester Hauptdarsteller in einem Musical (Ben – Burnout). Das Bielefelder Publikum erlebte in zuletzt als Craig Venter/ Linus Pauling in der Musical-Uraufführung Das Molekül.

Stefanie Köhm absolvierte ihr Studium in Gesang, Tanz und Schauspiel an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Im Rahmen des Studiums war sie als Rotkäppchen in Stephen Sondheims Into the Woods sowie als Laura in der europäischen Erstaufführung von High Fidelity zu sehen. 2009 war sie Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Gesang. Es folgten Engagements in Ralph Benatzkys Im weißen Rössl (Klärchen) am Theater Hagen und in Andrew Lloyd Webbers Sunset Boulevard (Lisa/Ärztin) bei den Bad Hersfelder Festspielen. In der deutschen Erstaufführung des Kammermusicals Wenn Rosenblätter fallen konnte man sie als alternierende Besetzung der Iris erleben. Stefanie Köhm spielte Kate Monster/Lucy in der deutschsprachigen Erstaufführung von Avenue Q am Theater St. Gallen sowie am Nationaltheater Mannheim. Dort war sie anschließend auch als Sarah in Company (Bielefelder Produktion) zu sehen. Zeitgleich übernahm sie am Theater Basel die Rolle der Mabel Washington in Fame. In Mannheim war sie als Aretha/Pinguintante in Blues Brothers und am Landestheater Coburg als Gladys Murphy in Copacabana zu sehen. Am Opernhaus Chemnitz spielte sie Svetlana in Chess und Marguerite St. Just in Das scharlachrote Siegel.

Martin Rönnebeck studierte nach dem Abitur zunächst Theologie, ließ sich dann allerdings an der Stage School of Music, Dance and Drama und an der Stella R1 Academy zum Musicaldarsteller ausbilden. Nach seiner Ausbildung spielte er in Hexenjagd, Godspell und Sixty, Sixty mit. In Wien und Düsseldorf gehörte er außerdem zur Premierenbesetzung des Musicals Miami Nights. In Stuttgart war Rönnebeck anschließend in 42nd Street zu sehen, mit dem Musical Elisabeth feierte er zunächst in Berlin, Stuttgart und Füssen Erfolge, anschließend war er bei der Japan-Tournee mit dabei. Abermals in Füssen spielte er bei Les Miserables, das Musical führte ihn auch zu den Sommerfestspielen nach Xanten. In Fulda trat er in Die Päpstin und in Kolpings Traum auf. Im Anschluss ging es für den Musical-Darsteller ein weiteres Mal nach Hamburg, wo er in Das Phantom der Oper an der Neuen Flora zu sehen war.

Die Deutsch-Japanerin Anna Mari Takenaka wurde in Burgwedel geboren. Sie absolvierte zunächst den Diplomstudiengang Musical an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. Im Rahmen des Studiengangs sang sie im Prinzregententheater konzertant die Rolle der Maria (West Side Story) mit dem Orchester des Gärtnerplatztheaters und spielte die Mimi Marquez im Rockmusical Rent im Deutschen Theater München. Nach dem Studium führten sie Engagements u. a. an die Landesbühne Rheinland-Pfalz, den Herkulessaal in München und das Salzburger Operettentheater. In der Rolle der Mi in das Land des Lächelns war sie u. a. im Salzburger Festspielhaus zu sehen. Sie spielte die Lucy in Brechts Dreigroschenoper an den Kammerspielen Landshut und war zudem für das Schauspiel Hysterikon engagiert. Danach tourte sie mit den Theatergastspielen Kempf an der Seite von Ron Williams mit dem Musiktheaterstück Onkel Toms Hütte reloaded durch Deutschland, die Schweiz und Österreich. Seit 2014 studiert sie im Masterstudiengang Operngesang an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Sie sang die Sopranpartie in Carmina Burana, das Gretchen in Lortzings Wildschütz in der Jenaer Philharmonie und war vor kurzem als Bonnie Parker in der Uraufführung der zeitgenössischen Oper Bonnie und Clyde am Theater Nordhausen zu sehen.

Der gebürtige Augsburger Norbert Kohler errang einen ersten Preis im Wettbewerb Jugend musiziert – schon vor seiner Ausbildung zum Musicaldarsteller an der Stella Academy Hamburg. Sein erstes Engagement erhielt er bei Peter Maffays Tabaluga und Lilli. Im Anschluss daran spielte er in der deutschen Premierenproduktion von Tanz der Vampire in Stuttgart unter der Regie von Roman Polanski nach und nach gleich drei Rollen: Alfred, Herbert und Professor Abronsius. Auch bei der Hamburger Premiere des Stückes war Norbert Kohler als Herbert mit von der Partie. In der deutschen Erstaufführung von Titanic in Hamburg spielte er Frederick Fleet, mit dessen Lied Kein Mond er auch auf der CD zu hören ist. Weitere Stationen seiner Laufbahn waren das Theater des Westens in Berlin, wo er in Drei Musketiere mitspielte sowie die Vereinigten Bühnen in Wien, wo er als Steward und Fred in Ich war noch niemals in New York und als Petrus in Jesus Christ Superstar zu sehen war. Des Weiteren spielte Norbert an vielen Stadttheatern und Freilichtbühnen in Deutschland Rollen wie Freddy in My Fair Lady, Seymour in Der kleine Horrorladen oder auch Stine in City of Angels. Zuletzt war Norbert Kohler wieder in Hamburg zu sehen, wo er im Phantom der Oper als Monsieur Reyer und Monsieur André mitwirkte sowie im umjubelten 2 1/2-Personen-Stück Ab die Post! am Schmidtchen auf der Reeperbahn den Giesbert gab.

Benedikt Ivo wurde 1988 in Marburg an der Lahn geboren. Schon als Schüler trat er in den Männergesangverein seines Heimatortes Mardorf ein und spielte in Musical-Produktionen an seiner Schule. Im Alter von nur 15 Jahren machte er eine 1-jährige Ausbildung zum Chorleiter, gefolgt von einer Ausbildung zum Orgel- und Harmoniumbauer, welche er mit dem Gesellenbrief abschloss.
Er bewarb sich und bestand drei Auswahl-Runden bei der von Sat.1 gesendeten Casting-Show Ich Tarzan, Du Jane und schaffte es unter die 21 besten Tarzans.

Im Anschluss an seine Fernseherfahrung wurde Benedikt an der renommierten Musical-Hochschule Joop van den Ende Academy in Hamburg aufgenommen, wo er von 2008 bis 2011 studierte. Während der Ausbildung trat er bei zahlreichen Galas und Events auf. Seine professionelle Karriere begann Benedikt anschließend bei den Clingenburg-Festspielen, wo er in den Produktionen Aida als Soldat und Beamter, Mein Freund Wickie als Wickie und in Der eingebildete Kranke als Thomas Diaforius zu sehen war. Er spielte in Blue Jeans als Cover Tom, Pfarrer und Ensemble am Alten Schauspielhaus in Stuttgart und stand als Jean-Michel in La cage aux folles am Volkstheater Frankfurt und am Landestheater Coburg auf der Bühne.
Am Staatstheater Darmstadt war er in Xavier Naidoos Timm Thaler in der Titelrolle zu sehen und bei den Brüder-Grimm-Festspielen in Hanau als Prinz Benedikt im Musical Aschenputtel. Am Theater Bielefeld war er in der deutschsprachigen Uraufführung von Bonnie & Clyde alternierend als Clyde Barrow zu sehen. Es folgte Titanic als Funker Harold Bride auf der Walensee-Bühne und Bibi & Tina – Die Große Show als Alexander von Falkenstein.

Neben den Produktionen Spamalot und Beat-Club am Fritz-Theater Bremen ist Benedikt aktuell mit The Addams Family als Lucas Beineke und als Solisten Walk-in-Cover mit dem Luther Pop-Oratorium auf Tour.

Ihre Ausbildung erhielt Katharina Schutza an den Musikhochschulen Detmold und Würzburg. Sie schloss ihr Studium mit Auszeichnung ab, erhielt den »Lions de Leone Kulturförderpreis« der Sparte Musical- Chanson-Cabaret und wurde festes Ensemblemitglied der Staatsoperette Dresden. Danach führten sie Gastverträge u. a. an das Theater Kiel, die Oper Halle, das Volkstheater Rostock, das Theater Lübeck und das Theater Pforzheim, wo sie neben anderen Rollen Eliza Doolittle in My Fair Lady, Josepha Vogelhuber in Im weißen Rössl, Sally Bowles in Cabaret sowie Eponine in Les Misérables, Cecily Cardew in Mein Freund Bunbury und Eva Perón in Evita interpretierte.
Ein weiteres Engagement führte sie als Anita in West Side Story zu den Bregenzer Festspielen. Katharina Schutza sang und spielte überdies unter der Regie von Oscar-Preisträger Pepe Danquart in der Produktion Human Voices im Tipi-das-Zelt-am-Kanzleramt (Bar jeder Vernunft).
Seit 2014 konnte man sie erneut als Eliza Doolittle in My Fair Lady und als Anita in West Side Story am Volkstheater Rostock, Pfalztheater Kaiserslautern und Theater Regensburg sehen. Zuletzt war sie am Theater Münster in Anything Goes als Erma und im Staatstheater Darmstadt als Sally Bowles in Cabaret engagiert. Am Theater Bielefeld war sie zuletzt in A Little Night Music zu erleben.
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