Van Morrison Tickets

Van Morrison Karten für ihre Events 2018
SIR VAN MORRISON
Legende live: Am 1. und 2. August gibt das Musik-Genie zwei exklusive Shows in Deutschland (Köln und Schwetzingen)
Mit im Gepäck: zahllose Hits und neues Album


Keine Zweifel, Van Morrison ist eine lebende Musiklegende. Das ist imposant. Das macht ihn zum Weltstar. Doch neben reichlich Ruhm, den sich der 2015 zum „Sir“ geadelte Künstler in über fünf Karriere-Dekaden erarbeitet hat, macht Van Morrison noch etwas anderes groß und einzigartig: sein ungezügelter Appetit auf neue musikalische Herausforderungen und künstlerische Klasse. So gehören das 2016 erschienene Album „Keep Me Singing“ und das ein Jahr später erschienene „Roll With The Punches“ – Album Nummer 36 und 37 – zu den besten und dazu erfolgreichsten Tonträgern des irischen Musik-Genies. Sein Tatendrang erstreckt sich glücklicherweise ab und an auch auf das Tourleben: am Anfang August gibt Van Morrison zwei exklusive Open-Air-Konzerte in Deutschland – am 1. August in Köln (Roncalliplatz) und am 2. August in Schwetzing (Schlossgarten). Für unzählige Musikfreunde dürfte diese Nachricht die Erfüllung eines musikalischen Sommernachtstraums sein.

Van Morrison war gerade mal 20 Jahre alt, da diente er als Sänger der britischen Hit- Formation „Them“ schon als Vorbild. Nicht für x-beliebige Schülerbands, sondern für Größen – wie seinem Namensvetter Jim Morrison von den Doors. Im Flower-Power-Jahr 1966 gastierte Van mit Them rund drei Wochen lang im Kult-Club „Whiskey A Go Go“ in Los Angeles – The Doors spielten im Vorprogramm. Doors-Drummer John Densmore sollte sich später in seiner Biografie erinnern, wie angetan Jim Morrison von Van Morrisons Bühnenpräsenz, seiner Intonierung und der charismatischen Performance seines irischen Idols war: „Er hat sich vieles von ihm abgeschaut“, schreibt er. Am letzten Abend der en suite Reihe haben die beiden Morrisons den von Van geschriebenen Them-Hit „Gloria“ übrigens gemeinsam gesungen. Wer wäre bei diesem musikhistorischen Gipfeltreffen nicht gerne dabei gewesen? Dies ist nur eine Anekdote aus der Biografie des Van Morrison. Eine Randnotiz – die seinen Stellenwert und Einfluss auf die Popgeschichte aber perfekt illustriert. Van Morrison wurde für die Musik geboren. Er kam 1945 als Sohn eines Schiffswerft- Elektrikers und einer Stepptänzerin in Belfast zur Welt. Schon als kleines Kind sog er die Musik auf: den Soul von Ray Charles und Solomon Burke, den Folk von Woody Guthrie, den Blues von Muddy Waters, Country von Hank Williams und Jazz von Charlie Parker. Er liebte die Songs und Sounds in allen Facetten – und wollte seinen Teil dazu beitragen. Mit elf begann er mit dem Gitarrespiel, später nahm er Saxophon-Unterricht und schon mit 17 Jahren ging er mit einer irischen Showband auf Europatour.

Als 19-Jähriger begann mit Gründung der R&B-Band Them seine Erfolgsstory. Songs der so genannten irischen Beatles – wie „Gloria“, „Here Comes The Night“ oder „Baby, Please Don’t Go“ – zählen bis heute zu den überragenden Werken der Beat-Ära. Nicht zuletzt, wegen Van Morrisons grandiosem Gesang. Das Star-Potenzial war schon früh deutlich zu erkennen – und mit der Auflösung von Them wurden bereits die Weichen zur Legendenbildung gestellt.

Direkt im Anschluss steuerte Van Morrison eine Solokarriere an. Schon sein 1967 erschienenes Debütalbum „Blowin’ Your Mind“ warf den Top-Hit – und heutigen Klassiker – „Brown Eyed Girl“ ab; ein noch größerer Wurf gelang ihm ein Jahr später mit Veröffentlichung des Albums „Astral Weeks“. Mit diesem landete Van einen Meilenstein der Musikgeschichte. Der Rolling Stone listet die LP auf Platz 19 der „500 Größten Alben aller Zeiten“; die Kollegen von Mojo sehen das Meisterwerk sogar auf Platz zwei ihres entsprechenden Rankings. Gerade mal 23 Jahre alt machte das Wort „Legende“ erstmals in den Feuilletons bezüglich Van die Runde.

Es heißt, das Musikgeschäft sei schnelllebig. Künstler kommen – und verschwinden in der Versenkung. Nicht so Van Morrison. Er kam – und er blieb! Mehr noch: Während jeder Karrierephase blieb der knorrige Mann mit der für Soul, Pop, Jazz und Country gleichermaßen begnadeten Stimme stets präsent, von einer stetig wachsenden Anhängerschaft geradezu glühend verehrt. Auch unter Musikerkollegen genießt der Sänger und Autor unumwundene Bewunderung. Das zeigte sich 2015 wieder. Anlässlich der Produktion seines 35. Studio-Album „Duets“, bei dem er gemeinsam mit einer illustren Gästeschar 16 Morrison-Songs neu aufnahm. Behilflich waren ihm dabei Größen aus Jazz, Soul, Rock und Folk; Stars wie (der kurz nach den Aufnahmen verstorbene) Bobby Womack, George Benson, Joss Stone, Mick Hucknall, Natalie Cole, Steve Winwood, Ex-Dire-Straits-Chef Mark Knopfler und der smarte Michael Bublé. Nach den Hit-Alben „Keep Me Singing“ (2016), dem blues-getränkten „Roll With The Punches“ (2017) und dem im gleichen Jahr erschienenen Torch-Song-Zyklus „Versatile“ steht im Sommer 2018 ein neues Album an.

Auch wenn Van Morrison zur Musikgeschichte gehört, wie die Gitarre zum Rock oder das Saxophon zum Jazz – als Live-Künstler macht sich „Van the Man“ seit Jahren rar. Umso größer ist in der globalen Van-Morrison-Gemeinde stets der Jubel bei jeder Tourankündigung. Die Karten für die Shows des mehrfachen Grammy-Award- und Grammy Hall Of Fame Award-Gewinners sind entsprechend heiß begehrt. Kein Wunder: Es erwartet die Besucher ein buchstäblich legendäres Konzertereignis.
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Van Morrison – Vita

Van Morrison, Sänger und Komponist aus Nordirland, wurde am 31. August 1945 in Belfast geboren. Seine unverkennbare Stimme und seine von Jazz und Blues beeinflusste Musik gepaart mit einem Touch irischem Grundtenor begleitet Generationen von Fans seit den 60er-Jahren.

Ein fulminanter Start

Inspiriert von der Sammlung seines Vaters an Jazz- und Bluesplatten spielte Van Morrison schon sehr früh öffentlich Saxophon und Mundharmonika mit einer Band. Seine Musik in den 60er-Jahren blieb diesem Einfluss treu. Er entwickelte eine völlig neue Mischung von Folk, Blues und Jazz und hatte damit großen Erfolg, beispielsweise mit den Alben "Astral Weeks" und "Moondance". Nach seinem Umzug in die Umgebung von New York in den 70ern kam noch ein verstärkter Einfluss von Countrymusik hinzu. Seine Konzerte erhielten immer mehr Zustimmung und wurden zum Teil in Radio und Fernsehen übertragen. Nach einer längeren Pause veröffentlichte er Ende der 70er-Jahre das Album "Into the Music", das im irisch-keltischen Stil gehalten ist und ein großer Erfolg wurde.

Feste Größe in der Musikwelt

In den 80er- und 90er-Jahren befand sich Van Morrison auf dem Höhepunkt seines musikalischen Schaffens. Seine Auftritte bestanden nun immer öfter aus Zusammenfassungen seiner größten Erfolge. Andererseits veröffentlichte er neue Alben, die unterschiedliche Akzente in den Stilrichtungen Jazz, Blues und Country setzten. In Berlin nahm er an dem von Roger Waters von Pink Floyd organisierten Großereignis The Wall zum Fall der Berliner Mauer teil. Im Jahr 1993 wurde er in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Seit Beginn des neuen Jahrtausends gibt Van Morrison nur noch kurze Konzerte mit ausgesuchten Stücken aus seinem Lebenswerk. Aber er bringt immer noch neue Alben wie "Magic Time" von 2005 oder 2012 das Album "Born to Sing: No Plan B" auf den Markt.

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